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Kommentar zu Kurz' Besuch bei Merkel Getarnter Nationalismus spaltet die EU

Der Besuch des Österreichischen Kanzlers macht deutlich, wie viele eigennützige Populisten die Macht übernommen haben. Das gefährdet die EU. Doch das Jahrhundertprojekt darf ihnen nicht kampflos überlassen werden.
17.01.2018 - 17:15 Uhr
In der Europapolitik trennen die beiden Regierungschefs Welten. Quelle: action press
Angela Merkel empfängt Österreichs Kanzler Sebastian Kurz

In der Europapolitik trennen die beiden Regierungschefs Welten.

(Foto: action press)

Auf den Antrittsbesuch aus dem nachbarlichen Land des Lächelns hatte Angela Merkel lange warten müssen. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hatte sich ausgesprochen viel Zeit gelassen, um seiner deutschen Amtskollegin in Berlin seine Aufwartung zu machen. Das hat einen gewichtigen Grund: In der Europapolitik trennen die beiden Regierungschefs Welten. Nur mühsam konnten am Mittwoch nach dem Vieraugengespräch im Kanzleramt die so grundsätzlich verschiedenen Auffassungen überspielt werden. Die ernste Miene des professionellen Lächlers Kurz brachte das unbeabsichtigt zum Ausdruck.

Wie viel Europa brauchen wir überhaupt noch? In immer mehr Staaten Mittel- und Osteuropas haben eigennützige Populisten die Macht übernommen oder sind an der Regierung maßgeblich beteiligt. In Österreich regiert Kurz mithilfe der rechtspopulistischen FPÖ, in Tschechien hat der milliardenschwere Populist Andrej Babis das Amt des Ministerpräsidenten übernommen. Und in Bulgarien hält sich Premier Bojko Borissow mithilfe der rechtsextremistischen Vereinigten Patrioten über Wasser.

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