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Kommentar zu Reisen in Deutschland Monopoly im Fernverkehr

Bei Bus, Bahn und in der Luft dominieren mit Flixbus, Deutsche Bahn und Lufthansa mittlerweile einzelne Unternehmen. Doch die Furcht vor einem Preisdiktat in den jeweiligen Märkten ist übertrieben. Ein Kommentar.
10.10.2017 - 17:03 Uhr
Es gibt keine drei innerdeutschen Fernverkehrsmärkte mehr, es gibt nur noch einen. Quelle: dpa
Fernbus und ICE

Es gibt keine drei innerdeutschen Fernverkehrsmärkte mehr, es gibt nur noch einen.

(Foto: dpa)

Mit der erwarteten Übernahme von großen Teilen der Pleitegesellschaft Air Berlin durch die Lufthansa manifestiert sich in Deutschland ein Trend, der in der Wirtschaftstheorie als gefährlich gilt: die Monopolisierung. Im deutschen Fernverkehr gibt es dann in unterschiedlichen Abstufungen nur noch drei relevante Verkehrsunternehmen auf drei Märkten: die Deutsche Bahn auf der Schiene, Flixbus auf der Straße und Lufthansa über den Wolken.

Business- wie Privatpassagiere eint deshalb die gleiche Furcht: dass diese drei Beinahe-Monopolisten die Preise im innerdeutschen Fernverkehr mehr oder weniger nach Belieben diktieren werden. Der Kunde als Opfer einer (wieder) gewachsenen Konzentration. Der Preis, den Reisende dafür zu zahlen haben, sind teure Tickets, womöglich nachlassender Service und ein sinkendes Angebot an Reisemöglichkeiten. Die klassischen Folgen monopolisierter Märkte.

Die Furcht ist berechtigt, aber zugleich übertrieben. Denn in den vergangenen Jahren ist zusammengewachsen, was zusammengehört: Es gibt keine drei innerdeutschen Fernverkehrsmärkte mehr, es gibt nur noch einen.

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