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Kommentar zu Strafzöllen Die Unsicherheit für die deutsche Wirtschaft bleibt

US-Präsident Trump scheint sich nicht sicher zu sein, ob er einen Handelskrieg mit der EU anzetteln soll. Ein neues Freihandelsabkommen muss her.
01.05.2018 - 10:19 Uhr 1 Kommentar

Jetzt also doch! Einen Monat Gnadenfrist für die EU

Die Entscheidung war Donald Trump nicht einmal einen Tweet wert. Der US-Präsident verschont die Europäische Union (EU) bis zum 1. Juni vor Strafzöllen auf Aluminium und Stahl.

Es gibt nun mehr Zeit, um einen Kompromiss zu finden. Doch Kanzlerin Angela Merkel hat bei ihrem Besuch in Washington zu Recht angemerkt: Jetzt muss Trump entscheiden. Die Argumente sind ausgetauscht und beide Seiten haben ihr Waffenarsenal an Zöllen und Gegenzöllen auf den Tisch gelegt. Erpressen sollte sich die EU ohnehin nichts lassen.

Offenbar ist sich Trump selbst nicht mehr sicher, ob ihm ein Handelskrieg mit der EU mehr nutzen als schaden wird. Eine Strategie hinter der längeren Frist ist jedenfalls nicht zu erkennen. Die „New York Times“ lästert bereits darüber, Trump würde eben nur bellen und nicht beißen.

Für die deutsche Wirtschaft bedeutet die Achterbahnfahrt des US-Präsidenten weiter Unsicherheit. Es gibt keine Planungssicherheit für Investitionen. Wie auch immer das unwürdige Geschacher um Zölle auf Aluminium, Stahl, Jeans und Whiskey ausgeht: Am Ende hilft nur der große wirtschaftspolitische Wurf.

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    Beide Seiten sollten so schnell wie möglich Gespräche über ein neues Freihandelsabkommen aufnehmen. Die Absenkung der Zölle kann nur ein erster Schritt sein. Die Weltwirtschaft kommt sonst nicht zur Ruhe.

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    1 Kommentar zu "Kommentar zu Strafzöllen: Die Unsicherheit für die deutsche Wirtschaft bleibt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.


    • Wenn Trump sein Land isoliert und den kompletten Aussenhandel stilllegt, gibt es keinen Grund mehr für eine "Leitwährung US-$".

      Dann wird sein Dollar nur noch grün bedrucktes Papier sein. Selbst seine eigene Rüstungsindustrie wird dann den Dollar nicht länger als Zahlungsmittel akzeptieren.

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