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Kommentar Zu viel Konkurrenz zerfasert das Geschäftsmodell der Smartphone-Banken

Das Geschäftsmodell von Smartphone-Banken ist empfindlich. Mehr und mehr Anbieter drängen auf den Markt – das wird nicht jede Bank überleben.
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Immer mehr Smartphone-Banken nehmen sich gegenseitig die Kunden weg. Quelle: imago/Ikon Images
Smartphonebanken

Immer mehr Smartphone-Banken nehmen sich gegenseitig die Kunden weg.

(Foto: imago/Ikon Images)

Die Konkurrenz auf dem deutschen Bankenmarkt ist enorm. Trotz Gebührenerhöhungen bei vielen Geldhäusern gibt es immer noch etliche Girokonten, die komplett gratis sind oder sehr wenig kosten. Nun nimmt der Wettbewerb noch einmal zu, weil neue Spieler auf den Markt drängen – weitgehend mit kostenlosen Girokonten. Und schon jetzt zeichnet sich ab: Nicht jeder wird überleben.

Es geht um Smartphone-Banken, bei denen Kunden ihre Konten nur oder weitgehend über ihr Handy steuern. Gleich zwei neue Angebote wird es in Kürze geben, Girokonten von Moneyou und Tomorrow. Auch Bunq und Revolut streben in den deutschen Markt. Die bekannteste Smartphone-Bank in Deutschland ist N26. Das Berliner Finanz-Start-up hat über eine Million Kunden.

Das ist fraglos ein großer Erfolg. Fraglich aber ist, ob neben N26 gleich mehrere Smartphone-Banken mehrere Tausend oder sogar Millionen Kunden finden können. Ohnehin stellt sich die Frage, wie sie Geld verdienen werden. Ein Grund dafür ist, dass die Konten der Digitalbanken meist gratis sind. Diese Einnahmequelle fällt für sie schon einmal weg. Ein zweiter Grund: Viele Kunden dürften eine Smartphone-Bank nur ergänzend nutzen, nicht aber als Hauptbank, über die man in der Regel die meisten Finanzgeschäfte tätigt.

Zudem schlafen die etablierten Geldhäuser nicht, eben weil der Wettbewerb so stark ist – nicht zuletzt durch die Onlinebanken ING-Diba und DKB mit – natürlich – kostenlosen Girokonten. Auch der Erfolg von N26 hat traditionelle Kreditinstitute aufgeschreckt. Klar ist, dass gerade junge und digital affine Kunden nicht daran denken, eine Filiale zu besuchen, damit sie ein Konto eröffnen können. Kein Wunder, dass die Sparkassen versuchen, mit einem eigenen Smartphone-Konto N26 Paroli zu bieten.

Parallel verbessern Banken und Sparkassen ihre Apps, so dass das Banking per Smartphone bequemer wird. Und die Platzhirsche haben einen großen Vorteil: Das Vertrauen ihrer Kunden ist nach wie vor groß.

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