Kommentar zum G20-Treffen in Hamburg Gipfel der Absurdität

Schon vor Beginn des G20-Treffens bleibt nicht nur für die Hamburger der Eindruck, dass so ein Gipfel allein zwei Dinge produziert: Kosten und Krawalle. G20-Treffen sind zur Farce ihrer selbst erstarrt. Ein Kommentar.
20.000 Sicherheitskräfte schützen das Treffen in der Hansestadt. Quelle: Reuters
G20-Protestschild im Stadtpark in Hamburg

20.000 Sicherheitskräfte schützen das Treffen in der Hansestadt.

(Foto: Reuters)

Hamburg macht die Schotten dicht. Ausgerechnet jene Stadt, die sich schon wegen ihres Hafens mehr als jede andere deutsche Metropole als „Tor zur Welt“ begreift. Eine Stadt also, die für Freihandel, Offenheit, eine Welt ohne Grenzen steht. Seit Monaten bereiten Hundertschaften von Polizisten den Ernstfall vor. Am 7. und 8. Juli wird Hamburg dann ordnungsgemäß eine Festung sein. Oder ein Gefängnis. Je nach Perspektive. Auf jeden Fall ein Hochsicherheitstrakt, der mit friedvoller Völkerverständigung nur noch so viel zu tun hat wie Flugzeugträger mit Hans-Albers-Romantik.

 
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