Kommentar zum Investmentbanking Verzerrte Märkte

Milliardenverlust im letzten Quartal und schmelzende Einnahmen in Paradedisziplinen wie Aktien- und Devisenhandel. Die schwachen Jahreszahlen von Goldman Sachs spiegeln auch die Probleme anderer großer Investmentbanken.
Die US-Investmentbank muss aufgrund der Steuerreform einen Milliardenverlust hinnehmen. Quelle: Reuters
Goldman Sachs

Die US-Investmentbank muss aufgrund der Steuerreform einen Milliardenverlust hinnehmen.

(Foto: Reuters)

Im vergangenen Jahr wurde die US-Investmentbank Goldman Sachs ihrem Namen nicht unbedingt gerecht. So richtig golden schimmern die Zahlen für 2017 nicht, und das liegt nicht am Verlust von 2,14 Milliarden Dollar im vierten Quartal. Für die tiefroten Zahlen sind vor allem einmalige Sonderbelastungen durch die Steuerreform in den USA verantwortlich. Beunruhigender sind da schon die dahinschmelzenden Einnahmen in einer der Paradedisziplinen. Im Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen setzten Goldman die Zurückhaltung der Kunden und extrem niedrige Schwankungen an den Märkten zu. Im vierten Quartal schrumpften die Einnahmen um 50 Prozent auf den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise.

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