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Kommentar zum Reisekonzern Tuis Strategie widerspricht jeglicher Managementlehre

Tui-Vorstandschef Fritz Joussen erfreut die Aktionäre mit einer mutigen Strategie. Doch sie besitzt Tücken. Das kann riskant werden.
So erfolgreich die ungewöhnliche Strategie zuletzt war, so riskant könnte sie für den Reisekonzern künftig werden. Quelle: dpa
Tui

So erfolgreich die ungewöhnliche Strategie zuletzt war, so riskant könnte sie für den Reisekonzern künftig werden.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Aktionärsjubel dürfte Tui-Chef Fritz Joussen am Dienstag gewiss sein. Europas größter Reisekonzern, der in Hannover zur Hauptversammlung lädt, bot seinen Anlegern im abgelaufenen Geschäftsjahr schließlich Erstaunliches. Umsatz und Betriebsgewinn zogen, von Sondereffekten bereinigt, um zwölf Prozent an; der Aktienkurs kletterte seit Februar 2017 sogar um 32 Prozent.

Die angekündigte Dividende von 65 Cent pro Aktie kann der Konzern aus eigener Kraft schultern, was bei Tui lange nicht selbstverständlich war. Unter Joussens Vorgänger Michael Frenzel, der exakt vor fünf Jahren abtrat, waren Ausschüttungen wiederholt ausgefallen.

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