Kommentar zur Amokfahrt Was wir aus der Bluttat von Münster lernen können

Wenn es eine Lehre aus Münster gibt, dann: Vorverurteilungen sind gefährlich. Anders als erwartet war der Täter wohl nicht politisch motiviert.
Noch am selben Abend trafen sich viele Münsteraner am Aasee, um den Verletzten, den Toten und allen Betroffenen der Münsteraner Amokfahrt zu gedenken. Quelle: dpa
Trauer in Münster

Noch am selben Abend trafen sich viele Münsteraner am Aasee, um den Verletzten, den Toten und allen Betroffenen der Münsteraner Amokfahrt zu gedenken.

(Foto: dpa)

Die Angst vor islamistischem Terror hat zu einer gefährlichen Form der psychologischen Konditionierung geführt, zur reflexartigen Verknüpfung von Gewalttaten und Islamismus. Als sich am Wochenende die Schreckensmeldungen aus Münster verbreiteten, war die verheerende Wirkung dieses Musters deutlich zu erkennen: Die Schlagzeile „Kleinlaster rast in Menschenmenge“ genügte, damit sich in den Onlinenetzwerken der Fremdenhass entfalten konnte.

Nur war der Attentäter kein bärtiger Araber, er war kein Flüchtling. Er war ein Deutscher, ein politisches Motiv ist bisher nicht zu erkennen.

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