Handelsblatt-Kommentare der Woche Kehrtwenden in London, geplatzter Gipfel in Hanoi, Korruption bei Gazprom – diese Meinungen sollten Sie kennen

Warum Mays Friss-oder-stirb-Strategie doch noch aufgehen könnte, was das geplatzte Trump-Kim-Treffen offen legt und warum der russische Gaskonzern ein Sicherheitsrisiko für Europa ist – wichtige Meinungen von Handelsblatt-Autoren im Überblick.
Kommentieren

Trumps Strategie der Gipfeldiplomatie ist gescheitert

Erst hat US-Präsident Donald Trump die Erwartungen an das zweite Gipfeltreffen mit Nordkoreas Führer Kim Jong Un im vietnamesischen Hanaoi hochgeschraubt. Dann ließ er es platzen. Das ist kein Zeichen der Stärke. Es legt vielmehr zwei Grundprobleme seiner eigenen Verhandlungsstrategie bloß.

>> Jetzt den Handelsblatt-Kommentar lesen

Jetzt rächt sich Trumps Verachtung für die üblichen diplomatischen Prozesse. Martin Kölling, Asien-Korrespondent
Aus der großen Trump-Show wurde nichts. Quelle: AP
Donald Trump (r.) und Kim Jong Un

Aus der großen Trump-Show wurde nichts.

(Foto: AP)

Mays Friss-oder-stirb-Strategie könnte doch noch aufgehen

Angesichts des drohenden chaotischen Austritts aus der Europäischen Union bröckeln im Parlament in London lieb gewonnene Positionen: Einen Monat vor dem geplanten Ausstieg vollziehen die Chefs beider großen Parteien eine Kehrtwende. Die Brexit-Gegner sollten sich aber nicht zu früh freuen.

>> Jetzt den Handelsblatt-Kommentar lesen

Wer davon träumt, dass die Briten bald schon den ganzen Spuk abblasen und reumütig in die Arme der EU zurückkehren, dürfte enttäuscht werden. Carsten Volkery, London-Korrespondent
Gefahr eines ungeordneten Brexits rüttelt britische Politik wach Quelle: dpa
Theresa May

Die Premierministerin schlägt eine Verschiebung des Brexits vor.

(Foto: dpa)

Die Korruption bei Gazprom ist ein Sicherheitsrisiko für Europa

Die plötzliche Abberufung von Alexander Medwedjew und Waleri Golubew als Vorstandsvizes bei Gazprom wirft ein Schlaglicht auf die Lage des Kreml-Konzerns. Wer aus dem Westen mit Gazprom zusammenarbeitet, sollte gewarnt sein. Denn der Konzern ist einer der korruptesten Russlands.

>> Jetzt den Handelsblatt-Kommentar lesen

Der Fall zeigt einmal wieder, wie sehr Gazprom noch immer von Seilschaften und Clans ausgeplündert wird und Aktionärsinteressen mit Füßen getreten werden. Matthias Brüggmann, International Correspondent
Der Gaskonzern ist für die Energieversorgung Europas entscheidend. Quelle: dpa
Gazprom

Der Gaskonzern ist für die Energieversorgung Europas entscheidend.

(Foto: dpa)

Der EZB gehen die Mittel aus

Die Notenbank wird aller Voraussicht nach bald eine Verlängerung des Programms für längerfristige Kredite an Geschäftsbanken ankündigen. Diese sollen sicherstellen, dass die Wirtschaft ausreichend mit Geld versorgt wird. Sie sind das letzte Aufgebot, weil alle anderen Mittel schon ausgereizt sind.

>> Jetzt den Handelsblatt-Kommentar lesen

Notenbanker werden nie zugeben, dass ihnen die Munition ausgeht. Frank Wiebe, Korrespondent in Frankfurt
EZB: Der Europäischen Zentralbank gehen die Mittel aus Quelle: dpa
Mario Draghi

Dem EZB-Präsidenten könnten die Mittel ausgehen, wenn sich die Konjunktur weiter abkühlt.

(Foto: dpa)

Der Fall Wirecard zeigt die Gefahr von Trittbrettfahrern

Ein Geflecht aus Hedgefonds, externen Analysten und Medien wirkt wie ein Brandbeschleuniger bei Aktienturbulenzen. Das zeigt sich aktuell an dem Zahlungsdienstleister. Es wäre aber zu einfach, generell über alle Hedgefonds und andere spekulative Investoren in diesem Kontext zu urteilen.

>> Jetzt den Handelsblatt-Kommentar lesen

In der Branche gibt es durchaus nicht wenige hochangesehene Shortseller. Deren gewöhnlich exzellentes Research gelangt jedoch nur sehr selten an die Öffentlichkeit. Christian Schnell, Korrespondent in Frankfurt
Die Börsenaufsicht verhängte vor einer Woche ein Leerverkaufsverbot gegen die Aktien des Zahlungsdienstleisters. Quelle: dpa
Wirecard

Die Börsenaufsicht verhängte vor einer Woche ein Leerverkaufsverbot gegen die Aktien des Zahlungsdienstleisters.

(Foto: dpa)
Startseite

0 Kommentare zu "Handelsblatt-Kommentare der Woche: Kehrtwenden in London, geplatzter Gipfel in Hanoi, Korruption bei Gazprom – diese Meinungen sollten Sie kennen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.