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Konjunktur Reif für den Psychiater

Langsam, aber sicher bekommt die Debatte über die deutsche Konjunktur manisch-depressive Züge.
Olaf Storbeck, Redakteur Handelsblatt Quelle: Handelsblatt

Olaf Storbeck, Redakteur Handelsblatt

(Foto: Handelsblatt)

Langsam, aber sicher bekommt die Debatte über die deutsche Konjunktur manisch-depressive Züge. Nachdem weite Teile des Landes seit Sommer 2003 monatelang in Aufschwungseuphorie geschwelgt haben, greift jetzt die Katerstimmung um sich: Der Ifo-Index ist zum zweiten Mal in Folge gesunken - und schon fürchten immer mehr Beobachter, dass die deutsche Wirtschaft einen neuen Fehlstart hinlegt.

Fakt ist, dass die Konjunktur zu Jahresbeginn nicht ganz so schnell in Fahrt gekommen ist, wie Volkswirte erwartet hatten - zudem wirft der chronisch schwache US-Arbeitsmarkt Schatten auf die Aussichten.

Nüchtern betrachtet gibt es aber keinen Grund, jetzt schon das Ende der Erholung auszurufen: Die Weltwirtschaft läuft besser als gedacht, der Euro-Höhenflug ist vorerst gestoppt - und etliche „harte“ Konjunkturdaten für die vergangenen Monate wurden nachträglich nach oben revidiert. Noch ist die schlechte Stimmung vor allem ein psychologisches Problem. Die größte Gefahr ist, dass sie sich in eine selbsterfüllende Prophezeiung verwandelt.

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