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Konjunkturdaten Schwäche mit Signalwirkung

Es ist nur eine Quartalszahl. Sie ist beeinflusst durch allerlei statistische Effekte und Schwankungen. Und doch hat die Nachricht, dass die deutsche Wirtschaft im Frühsommer an Tempo verloren hat, Signalwirkung. Weil sie zeigt, dass sich der Konjunkturoptimismus der vergangenen knapp zwei Jahre nicht einfach fortschreiben lässt.
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2006 war die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone um sage und schreibe annähernd drei Prozent gewachsen. Auch 2007 dürfte die deutsche Wirtschaft in dieser Größenordnung zulegen. Auf den ersten Blick gibt es also wenig Anlass zur Sorge. Und in der Hauptstadt klopfen sich Politiker auf die eigenen Schultern.

Beim Blick auf die Ursachen des Konjunkturbooms müssten sie das allerdings schnell stoppen. Denn ausschlaggebend für die erfreuliche Wirtschaftsentwicklung war nicht Berlin – sondern vor allem die Weltwirtschaft. Der Aufschwung wird abebben. Und dann muss die deutsche Wirtschaft auf eigenen Beinen stehen. Die schwachen Quartalsdaten sind keineswegs Vorbote eines weltweiten Abschwungs. Aber sie dienen als Zeichen: Ein Aufschwung währt nicht endlos. Wohlstand bedeutet Arbeit.

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