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Nobelpreisträger Paul Krugman lässt kein gutes Haar am Krisenmanagement der Europäer. Ihre übertriebene Sparpolitik schade der Wirtschaft. Er empfiehlt stattdessen dem amerikanischen Weg höherer Staatsausgaben zu folgen.

Kommentare

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  • Alle diejenigen, die jetzt wieder erklären, Krugman wolle nur mehr Schulden machen und dem Beispiel der USA folgen, irren sich! Krugman hat meines Wissens immer gesagt, dass die Finanzmärkte strickt reguliert werden müssen. Außerdem hat er immer eine Vermögensumverteilung gefordert. Erst dann kann eigentlich sinnvoll investiert werden. Solange die Menschen die Orgien der Finanzmafia bezahlen müssen, dadurch die Masseneinkünfte ständig sinken, ist mit wirtschaftlicher Erholung ohnehin nicht zu rechnen.

  • Ich frage mich, wofür Herr Grugmann seinen Nobelpreis bekommen hat. Er zeigt jetzt exemplarisch, daß die Ökonomie eine Glaubens- und keine Naturwissenschaft ist. Wo war er, als die Finanzindustrie jegliche volkswirtschaftliche Verantwortung vermissen ließ ? Aber wahscheinlich ist er deren Apologet und versucht uns Dummen etwas aufzuschwatzen.

  • Ja genau das ist der Tipp des Tages.

    Dem Wortlaut entnehme ich:

    Kommt schon Ihr Idioten, gebt noch Euer letztes Geld aus, damit wir endlich den Sack zu machen können.

  • "2011 nahmen sich Experten des Internationalen Währungsfonds dieser Frage an und untersuchten den Zusammenhang zwischen politischen Entscheidungen und der Konjunktur. Dabei stellten sie fest, dass Sparmaßnahmen grundsätzlich negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben."

    Es ist ja phantastisch was so kluge Experten doch alles herausbekommen können und jede Hausfrau, ohne groß darüber nachdenken zu müssen, weiß: Ohne Geld kann man nichts kaufen (demnach kann auch die Konjunktur nicht angekurbelt werden).
    Da studieren also eine Menge kluger Menschen z.B. Wirtschaftswissenschaften, lassen sich jeden Unsinn als Wahrheit verkaufen und weigern sich schon während des Studiums, selbst nachzudenken. Und wenn die Ihr Studium abgeschlossen haben, haben wir wieder einen weiteren Fachidioten, der mit Fremdworten nur so um sich wirft und selbst dabei die einfachsten Dinge nicht begreift:
    Ist Geld beim Verbraucher, gibt er es aus.Gibt er es aus, verkaufen die Unternehmen Waren und können der nachfrage folgend, neue Waren produzieren. Wird also Verkauft und neu produziert, kommen Steuern in die Staatskasse. Steuern in der Staatskasse bedeuten Investitionen, die wieder bedeuten Verdienste für Mitarbeiter der Unternehmen die Aufträge ausführen. Und schon ist der Kreislauf grob erklärt - ein Wirtschaftswissenschaftler benötigt dafür jedoch einen Vortrag über 6 Stunden, weil er noch sein Fachgeschwafel absondert.

  • Amerika unsere "Freunde".
    Kriegstreiber und Schmarotzer geben gute Ratschläge.

    Wer braucht denn noch den Dollar ?

  • Wenn die Welt nur so einfach wäre wie in Herrn Krugmanns Kopf. Das Sparen alleine keinen Aufschwung bringt ist klar. Das Problem, dass die meisten südeuropäischen Länder haben ist nicht alleine die Höhe der Ausgaben sondern vielmehr deren Art. Es werden Gelder verschwendet für einen absurden Beamtenapparat und unzählige Wohltaten für die Bürger. Dieses Wirtschaftsmodell ist nur leider auf Dauer nicht tragbar in einer globalisierten Weltwirtschaft. Die Mittel die so verschwendet werden sollten in gute Ausbildung und eine sinnvolle Infrastruktur gesteckt werden, die es den verbliebenen Firmen erlaubt konkurrenzfähiger zu werden. Allerdings ist es schwer möglich in einem Atemzug Leuten(Beamten, Bald-Rentnern) etwas wegzunehmen und anderen zukommen zu lassen. Ich nehme an, dass deshalb die PIGS Länder zum sparen gezwungen werden und hoffe, dass es nach den Sparanstrengungen zu einem angebrachten Konjukturprogram. Ansonsten steuert Europa in den Abgrund.

  • Dieser Komiker war also der einflußreichste Berater der Fed? War es nicht die Fed die mit expansiver Geldpolitik und niedrigen Zinsen die Subprime-Krise ausgelöst hat? War es nicht die Subprime-Krise, die das griechische Finanzkartenhaus zum Einsturz gebracht hat? Und nun also die selben Rezepte, die die Krise ausgelöst haben, zur Lösung der Krise. Das wird nicht funktionieren, es hat noch nie in der Wirtschaftsgeschichte funktioniert. Wir erleben den Untergang des Keynesianismus. Nur die Keynesianer haben es noch nicht gemerkt.

  • Ja klar, Herr Krugmann, das ist doch die Idee. Meiner Meinung nach sollte Jeder Bürger der Erde eine Gelddruckmaschine bekommen, dann würde es doch überhaupt keine Krise geben. Mein Kompliment, man muss wohl einen Professortitel haben, um solche guten Ideen zu haben.

  • Christian
    Dieser Nobelpreiskasper möchte also das Problem auf die gleiche Art lösen wie es entstanden ist. Schulden mit Schulden bekämpfen. Wie genial!! Ich mache das jetzt auch so. Mal sehen ob die Bank mitmacht.
    Wenn das Haus dieses Herren brennt, wird er sicher mit Benzin zum löschen gehen.
    Und so jemand bekommt einen Nobelpreis!

  • mir wär's schon recht, wenn das HB hier nicht ständig jeden Pups von irgendwelchen Nobelpreisträgern inhalieren und wiedergeben würde. Die Serie von solchen Beitreigen ist schon zu lange.
    Die Herren haben's wohl noch nicht in Ihren Modellen abbilden können, dass private Haushalte keine Derivateemittenten sind, die durch Papiere x-ter Ordnung Ihr verfügbares Liquiditätsvolumen beliebig aufblähen können. Gärgase bilden sich dann, wenn etwas faul ist.

Mehr zu: Krugman kritisiert Europäer - „Prasst euch gesund!“

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