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Macquarie-Angebot Kommentar: Nächste Runde im Kampf um die LSE

  • Dirk H. Heilmann

Clara Furse wird auch in diesem Jahr wenig Zeit haben, die Adventszeit zu genießen. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Übernahmeangebot der Deutschen Börse flatterte der Chefin der London Stock Exchange (LSE) nun das lang erwartete Angebot der australischen Bank Macquarie ins Haus. Doch es fällt so niedrig aus, dass es kaum mehr als eine Aufforderung zu Verhandlungen ist.

Analysten sehen den fairen Wert der LSE bei 500 Pence je Aktie, doch der Kurs liegt über 600. Und wenn Furse selbst schon Kaufpreise von über 700 Pence ins Spiel gebracht hat, wird das Macquarie-Angebot von 580 niemanden überzeugen. Der Vorteil von Macquarie ist, dass der Investor keine Kartellauflagen befürchten müsste – er hätte es aber auch schwerer als Euronext oder die Deutsche Börse, nach der Fusion Synergien zu erzielen. Das erklärt, warum die Australier so niedrig einsteigen.

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