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Prognose Saxo Bank prophezeit einen regelrechten „KI-Winter“

Die Saxo Bank sagt einige waghalsigere Entwicklungen voraus. Diese sollen vor allem Anstoß zum Nachdenken geben.
16.12.2019 - 14:32 Uhr Kommentieren
Wie entwickeln sich die Märkte 2020? Quelle: picture alliance/dpa
Börse Frankfurt

Wie entwickeln sich die Märkte 2020?

(Foto: picture alliance/dpa)

Einmal im Jahr macht die dänische Saxo Bank zehn verrückte Prognosen. Vorhersagen, die zwar ungewöhnlich und durchaus um die Ecke gedacht sind, jedoch Anstoß zum Nachdenken geben. Die Bank prophezeit beispielsweise einen regelrechten „KI-Winter“. Die hohen Erwartungen an den Einsatz Künstlicher Intelligenz dürften sich laut den Analysten der Saxo Bank nicht erfüllen.

Die Bank stellt die These auf, dass mit einem Rückschlag für die KI-Branche auch die Kurse der Anteilsscheine der Halbleiterhersteller einbrechen werden. Bislang hatten sie besonders stark vom KI-Boom profitiert. Er hatte in den vergangenen Jahren die Auftragsbücher der Chiphersteller prall gefüllt, deren Papiere gehörten zu den absoluten Outperformern.

Ungewöhnlich ist etwa die These zur Europäischen Zentralbank, der EZB. Laut der Saxo Bank könnte die ihre Zinsen 2020 überraschend anheben, um die Regierungen der Euro-Zone zu zwingen, ihrerseits die Konjunktur anzufachen.

Seit Jahren versucht die EZB, Inflation und Konjunktur mit ihrer lockeren Geldpolitik anzukurbeln. Doch die Möglichkeiten der Zinspolitik sind inzwischen ausgereizt. Schon am 23. Januar soll es nach Ansicht der Analysten zu einer Anhebung des Leitzinses kommen.

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    Das sind nur zwei von zehn Beispielen für die unkonventionellen Ideen der Saxo-Bank-Analysten. Doch auch die etwas langweiligere Realität ist für die Aktienmärkte durchaus positiv. Einzelne Anlageexperten halten sogar einen Angriff auf die Höchstmarke des Deutschen Aktienindex bei knapp 13.600 Punkten für möglich.

    Nach der Teileinigung zwischen den USA und China im Handelsstreit und dem klaren Ausgang der Wahlen in Großbritannien herrscht an den Märkten Optimismus. Die Ungewissheit in Europa mit Blick auf die Wirtschaftspolitik könnte nun schrittweise weichen.

    Die Zeiten von vielen Gewinnrevisionen in den Unternehmen sollten vorüber sein, und die Wirtschaft sollte wachsen, wenngleich mit niedrigen Raten. Wachstum ist in jedem Fall besser als die vielfach befürchtete Rezession. Das sollte den Aktienkursen Auftrieb geben, wenngleich nicht mit Sprüngen über die Marke von 15 000 Zählern im Dax zu rechnen ist.

    Mehr: Wo Klaus Kaldemorgen Ende 2020 den Dax sieht und warum er deutsche Aktien für preiswert hält.

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