Anzeigegeräte in einer Ölraffinerie in Moskau.
Bis zum Sommer war Russlands Wirtschaft noch stark gewachsen, stärker als im Vergleich zum Vorjahr. Und dies trotz Euro-Krise und abkühlender Weltwirtschaft. Angetrieben wurde das Wachstum von höheren Konsumausgaben, weil die Russen mehr Geld in den Taschen hatten. Die Löhne stiegen, die Inflation war niedrig und die Arbeitslosigkeit erreichte im August mit rund fünf Prozent einen Tiefststand.
Gleichzeitig - und wie stets in der Vergangenheit - spielten auch die hohen Exporteinnahmen für Öl und Gas eine zentrale Rolle. Doch dieses sanfte Ruhekissen, auf dem sich die Führung in Moskau bislang bettete, wird nun weggezogen. Nach der beachtlichen Zahl von 4,5 Prozent Wachstum in der ersten Jahreshälfte setzte inzwischen ein Abwärtstrend ein. Trotz weiterhin hoher Rohstoffpreise verlangsamt sich das Wachstum.
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