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Spekulationen um MAN Kommentar: Strategie der Entflechtung

Die Banken und Versicherungen sind fest entschlossen, ihre Industriebeteiligungen abzugeben und ihre Überkreuzverflechtungen abzubauen. Je höher sich der Dax schraubt, umso mehr Beispiele werden wir erleben.
  • Bernd Ziesemer

Die Spekulationen über einen möglichen Verkauf der Nutzfahrzeugsparte von MAN an den VW-Konzern sind kein Zufall. Die deutschen Banken und Versicherungen (im Fall von MAN also die Allianz) sind fest entschlossen, ihre Industriebeteiligungen abzugeben und ihre Überkreuzverflechtungen abzubauen. Je höher sich der Dax schraubt, umso mehr Beispiele werden wir erleben. Denn bisher wird die Verkaufsbereitschaft nur durch die niedrige Bewertung der Beteiligungen an der Börse gebremst. Viele Versicherungen können nicht verkaufen, weil sie sonst hohe Abschreibungen auf ihre Aktienpakete in Kauf nehmen müssten.

Die Strategie der Entflechtung aber steht nicht in Frage. Sie macht nicht nur betriebswirtschaftlich Sinn, sondern auch volkswirtschaftlich: Erst nach weiteren Marktbereinigungen wird es in vielen angeschlagenen Branchen wieder aufwärts gehen.

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