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Vier Fragen an Achim Deböser „Mehr Schutz für die Nutzer von Hotspots“

Das Handelsblatt sprach mit Symantec-Geschäftsführer Achim Deböser über die Gefahren im mobilen Büro. Die Fragen stellte Pia Grund-Ludwig:
Achim Deböser

Achim Deböser

2005 gab es viel Aufregung um Handyviren. War das ein falscher Alarm?

Nein, denn wir beobachten den Trend. Noch ist es zwar relativ selten, dass über Handys Viren, Würmer und Trojaner Raum greifen. Wenn man aber schnellere Netze hat - ich denke da an UMTS - läuft auch hier mehr Datenverkehr. Das wird sicher einer der Bereiche sein, wo Angriffe auftauchen.

Welche Gefahren gehen aktuell von mobilen Anwendungen aus?

Ich sehe Gefahren, wenn wir immer mehr digitalisieren, sprich bei Voice over IP, aber auch im mobilen Bereich mit den meist schlecht geschützten Endstrecken über die Hotspots dieser Welt. Wenn die mehr Bandbreite bekommen, ist das die nächste Sicherheitslücke.

Sind Angriffe über Hotspots auch schon jetzt eine reale Bedrohung?

An der amerikanischen Ostküste hat vor kurzem ein Hacker die Hotspots eines Flughafens gekapert und die Benutzer auf eigene Geräte umgeleitet. Da waren innerhalb von Stunden 800 Kunden betroffen, die Logins, Passwörter und Bankdaten eingebüßt haben.

Was machen professionelle Anwender in Hotspots falsch?

Es sind hier nicht in erster Linie die Anwender. Vor allem die Betreiber, die Hotspots zur Verfügung stellen, sind in der Pflicht, diese Geräte, die nicht auf ihrem eigenen Firmengebiet liegen, besser zu sichern. Dazu gibt es Lösungen wie das Identitätsmanagement. Das soll sicherstellen, dass man auch tatsächlich mit dem, mit dem man glaubt verbunden zu sein, verbunden ist.

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