Volkswagen Kommentar: VW macht Dampf

  • Martin W. Buchenau
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VW macht mit Großaktionär Porsche im Rücken mächtig Dampf und übertrifft die Erwartungen der Analysten. Vorstandschef Winterkorn setzt nach den guten Quartalszahlen das Gewinnziel vor Steuern auf über fünf Milliarden Euro nach oben. Der Konzern ist auf dem besten Weg erstmals über sechs Millionen Fahrzeuge zu verkaufen.

Es liegt aber nicht nur an Porsche, dass es bei VW gut läuft. Winterkorn erntet die Früchte der Sanierungsarbeit seines Vorgängers. Asien und Osteuropa und das starke Nutzfahrzeuggeschäft geben Rückenwind. Die Erfolge dürfen aber nicht den Blick auf eine wesentliche Schwäche des Konzerns verstellen.

Wer Toyota das Wasser reichen will, muss seine Position auf dem weltgrößten Automarkt USA deutlich verbessern. VW schafft es bei den US-Kunden in der Beliebtheit nicht einmal unter die ersten 30 Automarken. Schnelle Erfolge sind ohne die passenden Produkte nicht drin. Anspruch und Wirklichkeit werden beim „Weltmarktführer in spe“ noch lange auseinander klaffen.

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