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Vossloh Bescheidene Fantasien

Mit Spannung hatte die Bahntechnik-Branche die „strategische Neupositionierung“ des M-Dax-Konzerns Vossloh unter dem neuen Vorstandschef Gerhard Eschenröder erwartet. Doch nach reichlich Spekulation im Vorfeld blieb die Überraschung aus.

Anders als sein Vorgänger Burkhard Schuchmann, der nach monatelangen Querelen mit dem Aufsichtsrat zum letzten Jahresende Knall auf Fall ausgestiegen war, hat Eschenröder eher bescheidene Wachstumsfantasien. Was die Anleger freut: Er will ordentlich sparen, mehr Geld verdienen und künftig höhere Dividenden zahlen, wenn dann die Kasse stimmt.

Ein bisschen klang seine Präsentation heute morgen wie aus einem Strategie-Lehrbuch: „führende Marktposition“, „optimale Wertschöpfungskette“, „stärkere Internationalisierung“, „gezielte Akquisition“ – welches Unternehmen wollte das nicht unterschreiben.

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