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Vor vier Jahren kämpfte Island mit den gleichen Problemen wie die Euro-Südstaaten. Heute wächst die Wirtschaft wieder. Die Insel zeigt eins: Es gibt Alternativen zum Weg, den die EU geht.

Kommentare

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  • Und was lernen wir daraus: Die Leistungsbilanz von Deutschland ist zu stark. Übrigens ein Grieche hat zu Anfang gesagt, Deutschland solle austreten damit der Rest Euroland abwerten kann. Und Investoren sollten Verluste auch tragen müssen. Das alles nennt man dann Marktwirtschaft. Was hier passiert hat nichts mehr mit Markt zu tun.

  • Der Grieche liegt richtig. WIR müssen raus aus dem Euro!
    Das ist das Vernünftigste. Die Südschiene kann dann endlich abwerten und unser Geld wird irgendwann wieder etwas wert sein. Bei den Verbindlichkeiten, welche Merkel und Schäuble uns auf's Auge gedrückt haben, wird es allerdings auch mit der DM schwer werden.
    Unser BVerfG hatte leider nicht den Mut, die ganzen "Rettungen", welche doch nicht funktionieren, als verfassungswidrig (was sie eigentlich sind) einzustufen.

    Hier mal meine gesammelten Zahlen:

    Target2 rd. 700 Mrd Euro
    Bürgschaften für den EFSF bei 253 Mrd
    ESM 190 Mrd
    Anteil Staatsanleihekäufe EZB 57 Mrd
    geplanter Europ. Einlagensicherungsfond 55 Mrd
    1. Rettungspaket Griechenland 17 Mrd
    unser IWF Beitrag zu den Rettungspaketen 15 Mrd
    Bürgschaften im Rettungsfond ESM 12 Mrd

    Vielleicht habe ich das eine oder andere auch noch vergessen. Wenn man bedenkt, wie groß die Aufregung wegen der 3 Mrd bei der Bayern LB war......
    Und nun?????

    Mir wird schwindlig - das kann nur zum Staatsbankrott unseres eigenen Landes führen.

    Haben wir doch selbst bereits eine offizielle Staatsverschuldung von rd. 2,1 Bio Euro. Merkel und Schäuble haben uns in den letzten 4!!! Jahren dank EU und Euro nochmal rd 1,3 Bio oben draufgepackt.

    Vielen Dank, liebe Politiker. Hättet ihr uns gefragt, hätte es diese Währungsunion NIE gegeben. Aber es wird nur über den Kopf der Bevölkerung hinweg regiert. Wenn's dann schief geht, war wieder niemand Schuld.
    Die Politiker müssten wie Unternehmer haften müssen.
    Dann würden sie solche Versuche erst gar nie unternehmen.

  • Das man die Banken Pleite gehen lässt, statt sie ständig auf Steuerzahlerkosten oder mit der Geldpresse zu retten, hat meines Erachtens weniger mit dem Euro zu tun, als mit der EU-Politik.

  • Das Problem hat doch mit dem Euro zu tun. Ohne Euro hätten sich die PIIGS nicht so maßlos verschulden können. Ohne Euro hatten sie bereits viel höhere Zinsen, z. T. 12%, zu zahlen. Ohne Euro hätten unsere Banken und Versicherungen nicht so viel Staatsanleihen maroder Länder angekauft, bzw. sogar gar nicht ankaufen dürfen! LV's durften nur Staatsanleihen von Ländern mit Triple A-Rating kaufen. Ohne Euro hatten das die meisten Länder gar nicht.

    Hinzu kommt das gesamtpolitische Versagen beim Target 2.
    In den USA müssen die einzelnen Bundesstaaten ihre Rechnungen nach 4 Wochen beglichen haben. Ansonsten müssen sie richtig Werthaltiges abliefern oder überschreiben (Aktienpakte, Gold, Immobilien). Hier in der EU hat an so etwas KEINER gedacht!

    Das Problem hängt grundlegend mit dieser verdammten Einheitswährung zusammen.

    Suboptimale Währungsräume dürfen keine gemeinsame Währung besitzen. Das musste schief gehen!

    Aber alle Ökonomen, welche davor warnten, wurde nieder gemacht. Nun ja, die Politiker werden die Suppe nicht auslöffeln. Für deren Fehler haftet wie immer der Steuerzahler.

  • @Willibald

    Sie haben einen wichtigen Aspekt der mit dem Euro zu tun hat vergessen:

    <Natürlich hat die Insel die Chance genutzt, nicht Teil von Euro-Land zu sein und die Krone um mehr als 20 Prozent abgewertet.>

  • Das Beispiel zeit einfach den Unterschied zwischen dem Norden und dem Süden Europas. Im Norden packt man an, im Süden lehnt man sich zurück und streikt, fordert und erpresst. Nur nichts selber machen. Weiter so, Island!

  • also es fällt einem schwer, ernsthaft ein Land mit der Einwohnerzahl von Mannheim als Vorbild für die Euro-Zone mit 327 Millionen Einwohnern - also dem 1000 fachen zu akzeptieren.
    Aber die Sache mit dem die "Banken in Insolvenz geschickt" - ist natürlich ein wahrer Traum.
    Nichts wäre uns lieber, wenn endlich Kassensturz gemacht würde und die tatsächlich Beteiligten gerechterweise ihre Verluste realisieren müssten (und wenn auch deutsche Banken beteiligt sein sollten).

    Stattdessen rekrutiert man aber den Steuerzahler zur dauerhaften, systemischen Insolvenzverschleppung.
    Gewinne den Banken, Verluste dem Bürger!

  • Warum soll das im Euroraum nicht möglich sein? Das ganze Geld drucken und "retten" funktioniert auf jeden Fall auch nicht.

    Im Euroraum wird es das natürlich nicht geben, da mit einem solchen Schnitt die ganzen Eurokraten überflüssig wären und die Politiker ihre Fehler zugeben müssten.

Mehr zu: Wege aus der Krise - Island – ein Vorbild für die EU?

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