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Vor vier Jahren kämpfte Island mit den gleichen Problemen wie die Euro-Südstaaten. Heute wächst die Wirtschaft wieder. Die Insel zeigt eins: Es gibt Alternativen zum Weg, den die EU geht.

Kommentare

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  • Island hat das richtige getan um eine Lösung herbeizuführen, dies liegt zum einen daran, dass die Menschen dort "klarer im Kopf" sind als bei uns.
    Es wurde ein Sonderstaatsanwalt eingesetzt und die Banker mussten sich dort für ihre Taten (Monopoly) verantworten.

    Die Bevölkerung weigerte sich die Schulden der Banken zu zahlen. (Die Europäer, Holländer, Deutsche, Engländer protestierten.....)

    Das der Finanzsektor (Monpoly) nun auf ein volkswirtschaftlich gesundes Maß "geschrumpft" und Kapitalverkehrskontrollen eingeführt wurden hilft mit Sicherheit dem Land.
    Bei uns scheint eine Beschschränkung der volkswirtschaft schädlichen Bankgeschäfte politisch nicht erwünscht, daher herrschen für die Finanzmarktakteure noch nahezu paradisische Zustände und wir sind noch weit entfernt von einer Marktbereinigung á la Island.

  • Island hat dieses Kunstgeld Euro nicht und ganz offensichtlich Politker die erst einmal was fürs eigene Land tun und vor allem offensichtlich Politiker mit Verstand.
    Und genau solche haben wir nicht
    Wir haben leider nur Dilettanten udn Volksvernichter

  • Der Artikel ist meiner Meinung nach etwas naiv. Island ist ein Zwergstaat, was Bevölkerung und gegensätzliche Interessen betrifft. Gläubiger waren vor allem nicht Isländer ,weshalb Island selbst proportional deutlich weniger betroffen war von dieser Politik als das Ausland.
    Da fällt es relativ leicht bzw. ist relativ leicht durchsetzbar, so vorzugehen.
    Gerade für die EU ist es äußerst zweifelhaft, ob so ein Weg überhaupt gangbar gewesen wäre oder durchsetzbar.

    Das einzige, was was man von Island lernen kann, ist, dass große Strukturen und Zentralisierungen im Ernstfall wesentlich schlechter steuerbar sind und zur Verantwortung gezogen werden können, als dezentrale tendenziell kleinere Strukturen.

    H.

  • @hermann.12

    "Das einzige, was was man von Island lernen kann, ist, dass große Strukturen und Zentralisierungen im Ernstfall wesentlich schlechter steuerbar sind und zur Verantwortung gezogen werden können, als dezentrale tendenziell kleinere Strukturen."

    Genau. Deshalb sagt Draghi ja auch:

    "Draghi forderte, die Integration der Euro-Zone weiter voranzutreiben. Um das Vertrauen wieder herzustellen, würden nicht nur Regeln benötigt, sagte der EZB-Chef. "Sie müssen auch sicherstellen, dass diese Regeln eingehalten werden. Daran hat es in der Vergangenheit gemangelt, daran müssen die Regierungen arbeiten.""

    (Quelle: http://forum.spiegel.de/f22/euro-krise-troika-schlaegt-schuldenerlass-fuer-griechenland-vor-74141-3.html#post11229815)

    Also das genaue Gegenteil.

  • Wohl die Hälfte vergessen, was? Island hat korrupte Banker vor Gericht gebracht und weggesperrt. Zudem stimmt das isländische Volk über eine neue Verfassung ab.

  • Wie? Paul Krugman preist das Land als Vorbild in Sachen Krisenpolitik an? Krugmans Vorschlaege (naemlich Gelddrucken und Konjunkturprogramme) sind doch geradezu das exakte Gegenteil vom islaendischen Konzept, welches stark auf Glaeubigerhaftung aufbaut.

  • Ich fahr lieber Porsche (Europa), als Käfer (Island).

  • Manch einer erfreut sich schönen denProspekten.

  • Hoffentlich wird das HANDELSBLATT auch von den Abgeordneten gelesen!

    Das Beispiel Islands ist tatsächlich alternativlos. Es wird in Berlin nicht so angesehen werden, weil die Isländer den Regierungschef vor Gericht zerrten.

    Island - ein Beispiel für de EU?

  • Der Hauptunterschied warum es funktioniert hat:

    Island hat KEINEN Euro...

    Also konnten sie schnell wieder gesunden.

    solange Griechenland den Euro hat, so lange wird der Krampf weitergehen...

    Mit Spanien ist es auch nicht besser...

Mehr zu: Wege aus der Krise - Island – ein Vorbild für die EU?

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