Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wutausbruch auf Parteitag Was Kretschmanns Kritik über die Grünen aussagt

Den Wutausbruch von Winfried Kretschmann kann jeder im Netz sehen: Er findet es nicht gut, dass seine Partei für den Ausstieg aus Verbrennungsmotoren ein fixes Datum 2030 beschlossen hat. Was bedeutet das für die Grünen?
23.06.2017 - 12:37 Uhr 26 Kommentare
Claudia Roth (v.l.), Cem Özdemir. Katrin Göring-Eckardt, Anton Hofreiter, Simone Peter und Winfried Kretschmann klatschen hier noch gemeinsam, doch die Positionen unterscheiden sich deutlich. Quelle: dpa
Einigkeit beim Grünen-Bundesparteitag

Claudia Roth (v.l.), Cem Özdemir. Katrin Göring-Eckardt, Anton Hofreiter, Simone Peter und Winfried Kretschmann klatschen hier noch gemeinsam, doch die Positionen unterscheiden sich deutlich.

(Foto: dpa)

Wie groß die Kluft innerhalb der grünen Partei ist, kann man jetzt auf Youtube bestaunen: Erzürnt erklärt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann einem Parteifreund, wie dumm die Forderung nach einem Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor im Jahr 2030 sei. Keine Ahnung hätten die eigenen Spitzenleute in Berlin.

Eigentlich hatte es die Parteispitze geschafft, aus dem Parteitag am vergangenen Wochenende ein für grüne Verhältnisse völlig ungewohntes Fanal der Einigkeit und Kampfkraft zu machen. Man glaubte die Flügelkämpfe seien tatsächlich befriedet.

Kretschmanns Wutausbruch steht auch nicht für eine Spaltung der Partei nach altem Muster. Er illustriert aber den großen Graben, der sich in den letzten Jahren zwischen dem Super-Realo in Stuttgart und weiten Teilen der Restpartei aufgetan hat. Selbst Vertreter seines eigenen Realo-Flügels sehen Kretschmanns Nähe zur Autoindustrie im Ländle mitunter kritisch – auch wenn sie das öffentlich nie zugeben würden.

Die Grünen regieren mittlerweile in zehn Ländern mit. Aber anderswo tragen sie nur Verantwortung für ihre Ministerien – für die Gesamtausrichtung ist der jeweilige Seniorpartner verantwortlich. Die Situation in Stuttgart ist etwas ganz anderes – etwas, was die Grünen sonst nicht kennen. Hier ist Kretschmann selbst der starke Mann, und das ausgerechnet im Auto-Ländle.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Beide Seiten folgen ihrer eigenen Logik: Kretschmann sagt, man könne nicht das Ende des Verbrennungsmotors in Deutschland beschließen, wenn noch völlig unklar ist, wie das technisch funktionieren soll. Er fürchtet, die Grünen könnten als verträumte Utopisten abgestempelt werden und weiter einflusslos in der Opposition versauern.

    Es klingt allerdings merkwürdig, wenn Kretschmann die derzeit fehlenden Ladestationen beklagt. Denn die Gestaltung der Rahmenbedingungen der von allen gewollten Energiewende ist ja gerade zentrale Aufgabe der Politik. Und sein eigener Energieminister müht sich, ein entsprechendes Netz in Baden-Württemberg aufzubauen.

    Weite Teile der Partei, und darunter eben auch die allermeisten Realos, sind überzeugt, dass sich die Partei, die jahrzehntelang als einzige für den Atomausstieg kämpfte – und letztlich gewann – auch beim Auto ambitionierte Ziele setzen muss. Sie wollen die Energiewende vorantreiben – und nicht sich selbst überflüssig machen. Die Grünen verweisen auf die Energieerzeuger, denen es heute besser gehen würde, wenn die Politik sie rechtzeitig zum Umsteuern gezwungen hätte. Und sie verweisen auf Vertreter der Autoindustrie, die vor allem klare Verhältnisse und Verlässlichkeit wollen.

    Positiv gewendet kann man auch sagen: Die kleine Partei der Grünen führt diese Debatte stellvertretend für die Gesellschaft. Dass die Diskussion angesichts der Dimension der Aufgabe scharf und unerbittlich geführt wird, ist nicht überraschend – schließlich geht es um nichts weniger als den Totalumbau eines der wichtigsten deutschen Industriezweige. Wenn die Wähler jedoch den Eindruck bekommen, dass die Grünen nicht wissen was sie wollen, werden sie dafür am Wahltag die Quittung erhalten. 

    Diese Politiker lästerten über ihre Partei
    Winfried Kretschmann
    1 von 8

    Der Ministerpräsident von Baden Württemberg lästerte auf dem Bundesparteitag der Grünen über seine Partei. Er bezeichente das Ziel, die Neuzulassung von Verbrennungsmotoren noch bis 2030 zuzulassen, als „Schwachsinns-Termine“ und erklärte, bei solchen Beschlüssen würde er nicht mit in den Kampf ziehen: „Dann lasst mich in Ruhe und macht euren Wahlkampf selber!“ Diese Aussagen waren eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, doch der Wutausbruch von Kretschmann wurde heimlich gefilmt und veröffentlicht. Er ist nicht der erste, der über seine eigene Partei schimpft.

    (Foto: dpa)
    Horst Seehofer
    2 von 8

    Der CSU-Chef redete 2012 auf der parteieigenen Weihnachtsfeier nicht gerade positiv über seine Kollegen. Blöd, dass auf der Party viele Journalisten anwesend waren und Seehofer in seiner Begrüßungsrede alle Äußerungen des Abends für die Berichterstattung frei gegeben hatte. So erfuhr Markus Söder am nächsten Tag aus der Zeitung, was der Vorsitzende über ihn denkt. Horst Seehofer erzählte, dass er Söder für „vom Ehrgeiz zerfressen“ halte. Er habe „charakterliche Schwächen“, einen „pathologischen Ehrgeiz“ und leiste sich „zu viele Schmutzeleien“.

    (Foto: AP)
    Friedrich Merz
    3 von 8

    Auch der ehemalige Politiker hielt 2008 seine Kritik nicht zurück und nutzte für seine Abrechnung die öffentliche Bühne: Während seines letzten Auftritts auf einem CDU-Bundesparteitag erklärte er den langen Streit mit Angela Merkel und kritisiert die Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende. Die Union möge die „finanzpolitische Kompetenz nicht allein den Sozialdemokraten überlassen“. Auch vor weiteren Vorwürfen schreckte der Finanzfachmann nicht zurück: Die Landesbankenprobleme gebe es nur noch in Ländern, in denen die CDU oder CSU regiere.

    (Foto: Reuters)
    Peer Steinbrück
    4 von 8

    Der frühere Kanzlerkandidat lästerte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ über seine Partei. Über die 100-Prozent-Wahl des Kanzlerkandidaten Martin Schulz auf dem SPD Parteitag im März sagte Steinbrück, dass das Ergebnis „vergiftet“ gewesen sei. „Die Partei saß plötzlich auf Wolke sieben, es hat sich ein Realitätsverlust eingestellt, und das Publikum hat sich gewundert: Steht da jetzt Erich Schulz-Honecker?“ Doch dabei blieb es nicht. Er lästerte, dass seine Genossen „häufig zu verbiestert, wahnsinnig überzeugt von der eigenen Mission“ seien. Abschließen formulierte er über die SPD: „Der Begriff der Heulsuse trifft gelegentlich den Gemütszustand der SPD. Nur wehe, Sie sprechen ihn aus.“

    (Foto: dpa)
    Wolfgang Bosbach
    5 von 8

    Ein weiterer CDU-Politiker äußerte sich 2011 kritisch über die eigene Chefin. Wolfgang Bosbach verschärfte seine Kritik am Kurs von Angela Merkel in der Euro-Debatte – und warf der Kanzlerin indirekt Wortbruch vor: „Ich möchte doch nur, dass die CDU bei dem bleibt, was sie den Menschen bei der Einführung des Euro versprochen hat – es ging um die Einführung einer Währungsunion und nicht eine Transferunion und schon mal gar nicht um eine Schuldenunion.“ Das Verhältnis war vergiftet und gipfelte darin, dass der damalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla zu Bosbach sagte: „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen.“

    (Foto: dpa)
    Thilo Sarrazin
    6 von 8

    Thilo Sarrazin kritisierte 2012 in einem öffentlichen Brief den SPD-Politiker Sigmar Gabriel. Obwohl das Parteiordnungsverfahren 2011 gegen ihn „mit einer vollständigen Rücknahme aller Vorwürfe“ endete, habe Gabriel sich dennoch wiederholt „unwahrhaftig und verleumderisch“ verhalten. Sarrazin warf dem damaligen SPD-Chef vor, bewusst Lügen zu verbreiten.

    (Foto: dpa)
    Peter Ramsauer
    7 von 8

    Der ehemalige Bundesverkehrsminister nutzte 2016 ein Interview mit „Der Welt“ um seine Meinung über die Kanzlerin mit der Öffentlichkeit zu teilen. Auf die Aussage der Zeitung, dass Angela Merkel im CDU-Vorstand den Aufstieg der AfD als kein existenzielles Problem für die CDU bezeichnet haben soll, brachte der CSU-Politiker einen Filmvergleich. „Das erinnert mich an den Klavierspieler auf der 'Titanic'. Der spielte auch bis Schluss, denn sein Flügel funktionierte ja. Und abgesoffen ist er trotzdem. Wer jetzt die Wahlergebnisse in dieser Weise schönredet, bringt die Menschen noch mehr in Rage.“

    (Foto: dpa)

    Startseite
    Mehr zu: Wutausbruch auf Parteitag - Was Kretschmanns Kritik über die Grünen aussagt
    26 Kommentare zu "Wutausbruch auf Parteitag: Was Kretschmanns Kritik über die Grünen aussagt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Herr Marcel [email protected] Energien Immer wieder der Gleiche Unsinn, es gibt keine "Erneuerbare Energien" auch wenn es in einen deutschen Idioten Gesetz steht.

    • Herr C. Falk - 23.06.2017, 17:26 Uhr

      Lieber C.,

      ich halte Ihre Fragen alle für berechtigt.

      Ich sehe aber nicht, dass Sie Interesse an einer Antwort haben, da Sie ja eh glauben, dass Erneuerbare Energien und Elektromobiltät nie funktionieren wird.

      Hätten Sie Interesse, wären Sie doch schon längst im Internet oder in Bibliotheken unterwegs, um sich Wissen anzueignen. Stattdessen googlen Sie vermutlich unter "Erneuerbare Energien Schwindel" oder "Elektroautos unbezahlbar umweltschädlich" und freuen sich über tausende Treffer, die Sie (vermeintlich) in Ihrer Meinung bestätigen.

      Was kann ich armer Schlips gegen diese geballte "Information" da noch tun? Da bin ich hilflos.

    • Lieber Marcel,

      Wenn Sie etwas machen wollen, wie die Umstellung der gesamten Fahrzeugflotte auf Strom müssen Sie meines Erachtens auch wissen wie das geht. Wenn Sie es nicht wissen, dann sagen sie es, was sie eigentlich schon gesagt haben, indem Sie
      sich außerstande sehen , wenigstens den Versuch zu machen, eine Atwort auf berechtigte Fragen zu geben.

    • Herr C. Falk - 23.06.2017, 16:37 Uhr

      ... verraten Sie uns mal ....

      @Herr C. Falk

      Ich weiß etwas besseres.

      Sie gehen einfach weiter davon aus, dass die Umstellung unserer Energieversorgung auf Erneuerbare Energien nicht gelingt und Elektromobilität keine Zukunft hat.

      Ich helfe mit, dass diese Umstellungen realisiert werden und Sie schauen dabei zu. Da sparen wir uns die endlose Plauderei.

    • https://de.wikipedia.org/wiki/Lohner-Porsche
      Alter Wein in neuen Schläuchen so nenne ich die Elekto-Karren von 1900.

    • Ich frage mich, wieso Frau Gillmann schreibt, die Energiewende sei von allen gewollt. Sie sollte sich doch einmal bei Fachleuten aus der Energiewirtschaft informieren, die nicht von der zweifelhaften Zufallsenergie profitieren.
      Das Jahr hat 8.760 Stunden. Sonnenstrom kann nur zu 11 % dieser Zeit zur Stromerzeugung beitragen, Windenergie mit 16 %. Selbst wenn man die heutige Zahl der Kollektoren und Windanlagen verdoppelt, tragen diese ebenfalls nur mit diesen Prozentzahlen zur Stromerzeugung bei, und das nicht zusätzlich sondern gleichzeitig mit den anderen Anlagen. D. h. wenn der Wind weht und die Sonne scheint müssen wir noch mehr Überschuss-Strom verschenken bzw. für die Abnahme zahlen als heute schon.

      Erkennen denn seriöse Journalisten nicht diesen Wahnsinn?

    • @Marcel Europaeer

      dann verraten Sie uns mal verehrter Macel, wo sie die Masse an Elektizität hernehmen wollen, wenn sie die gesamte Automobilflotte auf Strom umstellen wollen. Wie wollen Sie das "Stromtanken" so optiieren, dass aus Stunden 5 Minuten werden? Wie wollen sie die infrastruktur an den Stromtankstellen installieren? Wer übernimmt die Kosten, wenn es eine Mineralölindustrie nicht mehr gibt?
      Was ist mit dem Wegfall der Mineralölsteuer? Wie teuer soll der Strom dann werden?
      Soll es unterschiedliche Tarife für "Hausstrom" und "Fahrzeugstrom geben"?

      Unausgegorenes Gerede der grünen Partei. Kretschmann hat in diesem Fall uneingeschränkt recht, wenn er sich davon distanziert.

    • Aus einer Werbe-Broschüre "Automobilwirtschaft in Baden Württemberg"

      "Baden-Württemberg ist das Geburtsland des Automobils
      und besitzt weltweit einen ausgezeichneten Ruf als Automobilstandort.
      Jeder vierte Arbeitsplatz in der deutschen
      Fahrzeugindustrie ist in Baden-Württemberg angesiedelt.
      Mit mehr als 219.000 Beschäftigten im Jahr 2015 ist die
      Branche nicht nur der zweitgrößte Industriearbeitgeber im
      Südwesten, sondern mit 113 Milliarden Euro (2015) zugleich
      auch der umsatzstärkste Industriezweig. In Baden-Württemberg
      wird somit rund ein Viertel des gesamten Umsatzes
      der deutschen Autoindustrie erwirtschaftet."

      Der Grüne Kretschmann ist nun einmal Ministerpräsident in dem Land, wo das Wohl und Wehe von Porsche und Mercedes gleichbedeutend mit dem Wohl und Wehe der gesamten Bevölkerung ist. Als Landesvater wird er sich hüten, dem größten Arbeitgeber und den wirtschaftsstärksten Unternehmen im Land unnötig Steine in den Weg zu legen.

      Er ist dabei, in die gleiche Falle zu tappen, wie die NRW-Regierungen der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre. Die haben sich nicht getraut, den Menschen klar zu machen, dass in Kohle und Stahl nicht mehr die Zukunft liegt. Damals wurde die Zukunft des Landes NRW aufs Spiel gesetzt, weil man Angst davor hatte Kumpel und Stahlkocher zu vergraulen. Die damals geschaffenen Probleme hat bisher noch keine Landesregierung gelöst.

      MP Kretschmer (und seine Nachfolger) werden nicht umhin kommen, den Baden Württembergern ehrlich zu sagen, dass in der Elektromobilität die Zukunft liegt und Verbrennermotoren von weiten Teilen der Bevölkerung nicht mehr akzeptiert werden und auch zu teuer sind. Ob nun 2030 oder 2035 der letzte Wagen mit Verbrennermotor vom Band läuft, ist zweitrangig. Wenn Mercedes und Porsche die zukunftsweisende Technik nicht liefern, macht es eben Tesla, Sony und Panasonic.

    • @Herr Tom Schmidt, 23.06.2017, 14:05 Uhr

      "Wieso erwarten Sie eine positive Entwicklung der Gesellschaft, wenn die Mechanismen zur Lösungsfindung vollkommen ohne Wissen geschieht?"

      Wie kommen Sie darauf, dass es hier an Wissen fehle?

      Wissen gibt es genug, auch und gerade bei den Grünen, was fehlt, ist eine effiziente Kommunikations-/IT-Struktur, die dafür sorgt, dass all das Wissen in eine konsistente Zukunftsstrategie münden kann!

      Und zwar auf allen Gebieten von Politik und Wirtschaft!

    • Wir müssen umsteuern. Das ist völlig klar. Aber Kretschmann hat die entscheidende Frage gestellt: Wie soll das funktionieren? Die Umweltbilanz von Tesla und Co sind miserabel. Es geht hier um einen exklusiven, hochpreisigen Markt, das ist nicht die Lösung für den Otto-Normalverbraucher, erst recht nicht für den in Ägypten, Brasilien, Indien oder China. Hofreiter und Co sind Traumtänzer. Aber die Frage betrifft nicht nur die Autos. Atomenergieausstieg und Co2-Reduktion, wie soll es gehen? Es geht nur über Verzicht. Verzicht in einer wachstumsgetriebenen Gesellschaft? Wie soll es funktionieren? Das kann man nicht in 2 Minuten lösen. Das ist eine Mammutaufgabe, die dringend angegangen werden müsste: Von Ingenieuren, Volkswirten, Physikern. Wenn alle Länder 2% ihres Bruttosozialprodukts für die Lösung dieses Problems aufwenden würden, anstatt für den Verteidigungsetat (in Wirklichkeit: Etat für Interventionskriege), dann könnten wir sagen: Wir haben es wenigstens versucht. Wenn die entsprechenden Anreize gesetzt werden, dann wäre das möglich. Wir sind auch zum Mond mit Computern gekommen, die wahrscheinlich weniger Rechenleistung hatten, wie heute ein Smartphone. Aber wenn wir zu lange warten, ist es zu spät, wir haben dann keine Möglichkeit mehr gegenzusteuern. Jetzt haben wir noch ein Füllhorn von Ressourcen, in 50 Jahen wird das nicht mehr so sein. Josef hat dem Pharao gesagt, sammelt das Getreide in den 7 fetten Jahren für die 7 mageren Jahre. So etwas ähnliches sollten wir auch tun.

    Alle Kommentare lesen
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%