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Morning Briefing 01. März Was wusste Martin Winterkorn?

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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
russischen Hackern ist es offenbar gelungen, in das Netzwerk der Bundesregierung einzudringen. Ziel der Angriffe sollen das Außen- und Verteidigungsministerium gewesen sein. Kein Netz der Welt ist absolut sicher. Doch ein erfolgreicher Angriff auf das als sicher geltende Bundesnetz ist eine neue Qualität der Bedrohung. Und: Gegen den Feind im Netz hat die Bundesregierung bisher keine Antwort.

Quelle: dpa
Reichstag: Die Ahnungslosigkeit des Staates wirkt nicht gerade beruhigend.

Obwohl die Cyberattacke gegen die Bundesregierung bereits im Dezember entdeckt wurde, lässt sich der entstandene Schaden noch nicht beziffern. Sicher ist lediglich, dass die Hacker eine Schadsoftware eingeschleust haben, um Daten zu klauen. Um welche Datenmenge und Dateninhalte es geht, ist ebenfalls unklar. Die Ahnungslosigkeit des Staates wirkt nicht gerade beruhigend.

Dazu passt die Warnung der Innovationsberater der Regierung, Deutschland verschlafe die Chancen der digitalen Revolution. In zukunftsweisenden Bereichen wie künstlicher Intelligenz und autonomen Systemen hinke die Bundesrepublik hinterher. Tatsächlich: Während China in den nächsten Jahren Milliarden in künstliche Intelligenz investiert, wird hierzulande mühsam der Breitbandausbau angeschoben. Das ist nicht falsch, die Welt um uns herum dreht sich nur viel schneller.

Quelle: dpa
Martin Winterkorn: Der Ex-VW-Chef hat in der Abgasaffäre lange genug geschwiegen.

Neues zur Diesel-Affäre: Mehrere Dokumente zeigen, dass Ex-VW-Chef Martin Winterkorn schon früh über Details der Abgasmanipulation informiert wurde. Die Papiere stammen aus dem Mai 2014, aber erst im September 2015 räumte VW die unzulässigen Tricks bei der Abgasreinigung ein. Anleger klagen deshalb gegen Volkswagen, weil sie aus ihrer Sicht viel zu spät informiert wurden. Aufklären kann diesen Sachverhalt nur einer: Martin Winterkorn. Geschwiegen hat er lange genug.

23.02.2018, Niedersachsen, Goslar: Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) lächelt auf der Regionalkonferenz. Die Mitglieder der SPD diskutieren auf einer Regionalkonferenz über den Eintritt in die große Koalition. Foto: Swen Pförtner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: dpa
SPD Regionalkonferenz mit Sigmar Gabriel

23.02.2018, Niedersachsen, Goslar: Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) lächelt auf der Regionalkonferenz. Die Mitglieder der SPD diskutieren auf einer Regionalkonferenz über den Eintritt in die große Koalition. Foto: Swen Pförtner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(Foto: dpa)

Die Teilnehmer der Asia Business Konferenz des Handelsblatts haben gestern Abend einen optimistischen Außenminister Sigmar Gabriel erlebt. Der SPD-Politiker entwarf einen Plan zur Selbstbehauptung Europas und zeigte sich zuversichtlich, dass das Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag positiv ausgehen werde. „Diese Partei hat noch nie gegen das Interesse des Landes gehandelt“, sagte er. Ganz klar: Gabriel würde gerne Außenminister bleiben. Jetzt muss nur noch seine Partei wollen. Aber die ist in Personalfragen wenig berechenbar.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag.

Sven Afhüppe
Chefredakteur

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