Morning Briefing 16. Februar Der neue Handelskrieg

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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
Höhen und Tiefen liegen in der Wirtschaft oft dicht beieinander. So auch für Airbus-Chef Tom Enders. Gerade musste er sich noch gegen Korruptionsvorwürfe verteidigen, jetzt kann er vor Kraft kaum noch laufen.

Airbus-Chef Thomas Enders. Quelle: Reuters
Airbus-Chef Tom Enders: Die Produktion für die nächsten Jahre ist gesichert.

Unglaubliche 7.265 Bestellungen neuer Flugzeuge liegen bei dem Luftfahrtkonzern vor. Die Produktion für die nächsten Jahre ist gesichert. Nun heißt es für Major Tom: Nicht die Bodenhaftung verlieren.

Quelle: dpa
Im ARD Deutschlandtrend kommt die SPD nur noch auf 16 Prozent.

Die deutsche Sozialdemokratie ist weit entfernt von einem Höhenrausch. Die altehrwürdige Partei befindet sich in Umfragen im freien Fall. Im ARD Deutschlandtrend kommt die SPD nur noch auf 16 Prozent. Die designierte Vorsitzende Andrea Nahles sollte vorsichtshalber Rettungsschirme an alle Mitglieder verteilen - mit der Aufschrift: Volkspartei a.D.

Quelle: Thomas Kuhlenbeck
Elon Musk: Während der Tesla-Chef Autos ins All schießt, explodieren bei seinem Unternehmen die Verluste.
(Foto: Thomas Kuhlenbeck)

Elon Musk ist nicht irgendein Unternehmensgründer, er ist ein Revolutionär, ein Rebell, ein Visionär. Doch während er Autos ins All schießt, explodieren bei dem Elektro-Autobauer Tesla die Verluste. Die Produktion stockt, Mitarbeiter fliehen, die Konkurrenz holt auf. Stößt Musk erstmals an seine Grenzen? Meine US-Kollegen Britta Weddeling und Thomas Jahn sind der Frage über mehrere Monate nachgegangen. Das Ergebnis lesen Sie in unserer heutigen Titelgeschichte.

Indiens Premierminister Modi hat die Zölle auf etliche Produkte verdoppelt. Betroffen sind auch Smartphones des kalifornischen Konzerns Apple. US-Präsident Trump hat umgehend mit Vergeltung gedroht: Auf jede Zollerhöhung Indiens soll mit einer gleichen Abgabe auf indische Produkte reagiert werden. Das nennt man Handelskrieg - und der kennt nur Verlierer.

Die Hintergründe des Zalando-Erfolgs lesen Se in der neuen Ausgabe des Handelsblatt Magazins.

Zalando feiert dieses Jahr den zehnten Geburtstag. Jeder kennt die „Schrei vor Glück“-Kampagnen, aber kaum jemand weiß, dass das Versandhaus mittlerweile über 14.000 Menschen aus mehr als 100 Nationen beschäftigt und 4,5 Milliarden Euro umsetzt. Mit Big Data, künstlicher Intelligenz und lernenden Maschinen schickt sich das Unternehmen an, nicht nur das Modegeschäft neu zu erfinden, sondern die Wirtschaft gleich mit. Die Hintergründe des Zalando-Erfolgs haben meine Kollegen für die neue Ausgabe des Handelsblatt Magazins recherchiert.

Quelle: Reuters
Paul Krugman: Der US-Nobelpreisträger spricht auf dem Global Business Strategy Day.

Global Business Strategy Day: Unter diesem Namen will das Handelsblatt am Montag in Berlin über die Unordnung der Welt diskutieren. Die Themen sind vielfältig - Trump, Brexit, Protektionismus, Cyberwar, Terror. Die Redner sind hochkarätig: US-Nobelpreisträger Paul Krugman, Außenminister Sigmar Gabriel, EU-Kommissar Günther Oettinger, Linde-Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle, Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und andere. Für Morning-Briefing-Leser habe ich 20 Karten zurückgelegt. Anmeldung einfach per Mail an afhueppe@morningbriefing.de. Das Los entscheidet.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende,

Sven Afhüppe
Chefredakteur

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