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Automarkt Auto-Rabatte bleiben niedrig – Experte erwartet bald „Sturm“

Die deutschen Autohändler halten sich mit Preisnachlässen angesichts schwacher Verkäufe weiter zurück. Doch eine Rabattschlacht könnte bald bevorstehen.
05.04.2020 - 15:25 Uhr 1 Kommentar
Coronakrise: Autohändler mit Rabatten zunächst zurückhaltend Quelle: dpa
Rabatte bei Autokäufen

In den kommenden Monaten könnten große Rabattaktionen bevorstehen, weil die Autohändler den Verkauf trotz der Coronakrise antreiben müssen.

(Foto: dpa)

Frankfurt, St. Gallen In der Corona-Krise geschlossene Autohäuser haben zu einer Pause in der Rabattschlacht für Neuwagen geführt. Hersteller und Händler verharrten im März mit ihren Aktionen auf dem bereits niedrigen Niveau des Vormonats, wie aus der am Samstag vorgestellten, regelmäßigen Marktstudie der Universität St. Gallen hervorgeht.

So stagnierten sowohl die bei Internet-Händlern gewährten Preisnachlässe wie die Zahl der Eigenzulassungen. Auch die offen beworbenen Sonderaktionen bewegten sich auf dem bekannten Niveau. Neu waren Eintauschaktionen für Gebrauchtwagen der eigenen Marke bei BMW und den Händlern der Marke Mercedes-Benz.

Im vergangenen Monat brachen die Pkw-Neuzulassungen um 38 Prozent auf 215.100 Fahrzeuge ein, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Freitag in Berlin mitteilte. Dies sei der stärkste Rückgang in einem Monat seit der Wiedervereinigung. Hauptgrund waren die wegen der Ausbreitung des Coronavirus erlassenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

„Wir haben das Problem, dass der Kfz-Handel nicht geöffnet werden darf und viele Zulassungsstellen nicht geöffnet sind. Der Rest ergibt sich“, sagte ein Branchenvertreter. In Krisenzeiten denke ohnehin kaum jemand an den Kauf eines Autos. Experten erwarten, dass sich der Rückgang in den kommenden Wochen noch beschleunigen wird.

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    Von dem Einbruch im März wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) alle größeren Hersteller erfasst. Die Spanne reichte von minus 20,7 Prozent beim BMW-Mini bis zu 84,4 beim Kleinwagen Smart von Daimler. Praktisch alle Pkw-Marken verbuchten ein dickes Zulassungsminus.

    Ausgenommen waren lediglich Wohnmobile, deren Absatz im vergangenen Monat um 2,3 Prozent zulegte. Kräftige Zuwächse erzielten dagegen Elektroautos, die wegen der staatlichen Förderung gefragt sind. So verdreifachten sich die Neuanmeldungen von Plug-in-Hybriden, deren Akkus an der Steckdose aufgeladen werden können. Rein batteriegetriebene Wagen legten um 56 Prozent zu.

    Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung erwartet Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer in den kommenden Monaten einen Rabatt-Sturm bei den Autohändlern, weil die bislang schwachen Verkäufe im Restjahr angekurbelt werden müssten. Kunden sollten derzeit abwarten, denn der Einbruch könne nur mit besseren Angeboten verhindert werden.

    Mehr: Der mittelständisch geprägten Autobranche machen die wochenlangen Schließungen schwer zu schaffen. Auch nach Ende des Shutdowns wird sich der Autohandel verändern müssen.

    • dpa
    • rtr
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    1 Kommentar zu "Automarkt: Auto-Rabatte bleiben niedrig – Experte erwartet bald „Sturm“"

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    • Es gab Zeiten, da wurde ein Auto noch als Statussymbol angesehen.

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