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Die Lust am Laster Ford F - Amerikas Auto Nummer 1

Wenn VW einen neuen Golf vorstellt, fiebern Öffentlichkeit und Medien. In Amerika ticken die Uhren anders. Dort hyperventiliert die Autonation, wenn Ford ein neues F-Modell ankündigt.
15.09.2014 - 13:31 Uhr Kommentieren
  • Spotpress
Panorama: Ford F – Amerikas Auto Nummer 1 - Die Lust am Laster Quelle: Ford

Der neue Ford F, Amerikas Zulassungs-Seriensieger, hier das Modelljahr 2015. Es ist die 13. Generation.

Seit über 30 Jahren steht die Pick-up-Reihe Ford F an erster Stelle in den US-Autocharts. Aktuell stellten die Amerikaner die neuste Generation des Jahrgangs 2015 vor. Die Erfolgsgeschichte des Ami-Lasters begann mit der Präsentation der F-Serie 1948.

763.402 Neuwagen in einem Jahr sind eine Ansage. So viele F-Modelle verkaufte Ford 2013 in den Vereinigten Staaten. Seit mehr als 30 Jahren ist die Pick-up-Baureihe das beliebteste Auto der Amerikaner. Die Nummer 2, der Toyota Camry, reiht sich mit rund 400.000 Einheiten deutlich abgeschlagen in das Ranking ein. Im Herbst, wenn in den USA das nächste Modelljahr beginnt, bringt Ford die nächste Generation der F-Serie auf den Markt.

Ford F150 Baujahr 2015 Innenraum Quelle: Ford

Ford F150, Modelljahr 2015. Blick in den Innenraum.

Die 13. Generation verzichtet auf den ersten Blick auf kein beliebtes Attribut. Es gibt drei Karosserieversionen, die sich durch ihre Kabinen unterscheiden: Zwei-Sitzer, Viersitzer und „Crew-Cab“. Jede Kabine lässt sich mit zwei verschieden langen Ladeflächen kombinieren. Die Modelle sind zwischen 5,32 Meter und 6,19 Meter lang, der Radstand variiert zwischen 3,1 Meter und 4,16 Meter. Für alle Varianten ist Heck- und Allradantrieb verfügbar.

Big country, big cars
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Die meistverkauften Automodelle 2013 in Amerika waren große und schwere Pick-ups. Das ist auch ein Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs nach schweren Krisenjahren vor allem in der Autoindustrie. Aber die Modelle sind nicht mehr ganz so schwer und durstig, wie früher. Während der Hang zur Größe bei den Käufern erhalten blieb, musste die Autoindustrie Zugeständnisse in puncto Verbrauch und Abgase machen, als Voraussetzung für ihre Rettung.

Im Prinzip ist der US-Automarkt zwar gesättigt, das Durchschnittsalter angemeldeter Fahrzeuge liegt aber schon bei 12 Jahren. Es gibt also Erneuerungsbedarf. Unser Überblick zeigt die meist verkauften Modelle in Amerika in 2013.

(Foto: PR)
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Platz 1: Ford F-150

Unter Berufung auf die Website motorintelligence.com nennt das Wall Street Journal Anfang Januar 2014 genau 763.402 verkaufte Ford Pick-up-Modelle aus der 150er-Serie in den USA. Das entspricht einem Zuwachs von 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein im Dezember 2013 wurden 74.592 dieser Modelle verkauft, was einem Plus von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

Im Bild ist schon das 2014er Modell zu sehen, das Ford auf der NAIAS, der Automesse in Detroit, zeigt. Der F-150 gilt als Herz der F-Serie von Ford - der seit mehr als 60 Jahren erfolgreichen Pick-up-Baureihe. Dieser Inbegriff eines "Trucks", wie die Amerikaner das Segment nennen, ist seit 37 Jahren der meistverkaufte Pritschenwagen Nordamerikas, seit 32 Jahren dort sogar das meistverkaufte Auto.

(Foto: PR)
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Platz 2: Chevrolet Silverado

480.414 verkaufte Silverado innerhalb eines Jahres sind nominell immer noch viel, aber Chevrolet muss zusehen, wie das Wachstumstempo beim Wettbewerb anzieht. Einen Zuwachs von 14,8 Prozent meldet die GM-Tochter für diese Modellreihe auf Jahressicht.

Allein im Dezember 2013 wurden 42.593 dieser Modelle verkauft, was aber einem Minus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

(Foto: PR)
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Platz 3: Toyota Camry

Verkaufte Modelle im Dezember 2013: 29.964; Zuwachs: minus 4,6%.

Verkäufe im Gesamtjahr 2013 in den USA: 408.484; Zuwachs zum Vorjahr: 0,9%.

(Foto: PR)
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Platz 4: Honda Accord

Verkaufte Modelle im Dezember 2013: 31.895; Zuwachs: 8,4%.

Verkäufe im Gesamtjahr 2013 in den USA: 365,699; Zuwachs zum Vorjahr: 10,2%.

(Foto: PR)
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Platz 5: Dodge RAM

Der 2013er Dodge RAM 1500 5.7 L V8 HEMI (395 PS / 508 Nm mit 8-Stufen Automatik) war dank 8-Stufen Automatik um 20% weniger durstig als sein Vorgänger. Eine weitere Erneuerung war die Start-Stopp-Automatik, was ebenfalls dem Verbrauch zugute kam. Der altbekannte V8 leistet (als HEMI) 395 PS bei 5.600 Umdrehungen bzw. 508 Nm bei 3.950 U/min. Das Modell hat außerdem den besten Widerstandsbeiwert seiner Klasse (cw=0,363).

33.405 Stück verkauften sich allein im Dezember 2013, ein Plus von 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. 355.673 waren es im Gesamtjahr 2013, das entspricht einem Zuwachs von 21,2 Prozent gegenüber 2012, und ist die zweitbeste Zuwachsrate bei einer US-Modellreihe.

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Platz 6: Honda Civic

Verkaufte Modelle im Dezember 2013: 29.000; Zuwachs: minus 12,4%.

Verkäufe im Gesamtjahr 2013 in den USA: 336.180; Zuwachs zum Vorjahr: 5,7%.

(Foto: PR)

Die tragende Struktur bildet selbstverständlich wieder ein massiver Leiterrahmen. Erstmals besteht die Karosserie jedoch aus Leichtmetall. Damit sinkt das Leergewicht der einzelnen Modelle um bis zu 320 Kilo. Auch beim Antrieb müssen amerikanische Kunden umdenken.

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    Der kleinste Hubraum beträgt künftig 2,7 Liter. Der aufgeladene „Eco-Boost“-Motor liefert dennoch standesgemäße Leistungsdaten: 239 kW/325 PS. Als Einstiegsmotorisierung steht ein 3,5-Liter-V6 mit 208 kW/283 PS zur Verfügung. Die Leistungsdaten für einen aufgeladen 3,5-Liter-V6 und den Fünfliter-V8 stehen noch nicht fest. Für die Kraftübertragung steht grundsätzlich ein Schaltautomat mit sechs Gangstufen zur Verfügung. Die Preisliste startet bei 26.615 Dollar.

    Ford F150 XL Hänger, Baujahr 2015 Quelle: Ford

    Der zieht was weg: Ford F150 XL mit Hänger, Modelljahr 2015

    Es sind nicht nur die günstigen Preise, die in den USA für die millionenfache Verbreitung der Pick-ups sorgen. Robustheit und vielfältige Nutzung standen seit jeher ganz oben auf der Liste der Kunden in den weiten ländlichen Regionen der Vereinigten Staaten.

    Schon das T-Modell, die legendäre „Tin Lizzy“, bot ab 1913 eine Pritschen-Version für die Landbevölkerung. Den Anspruch an Nutzbarkeit unterstreichen die Werte für Zuladung und Anhängelasten für den aktuellen F. Der F- 150 darf 1.400 Kilo zuladen und nimmt bis 5.000 Kilo an den Haken. Der F-350 transportiert 2.600 Kilo und darf bis zu 8.700 Kilo ziehen.

    Motoren-Reduzierung ab Generation 10
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