E-Bikes: Sushi Bikes muss Insolvenz anmelden
Köln. Die anhaltende Absatzflaute in der Fahrradbranche bringt einen weiteren Hersteller in Schwierigkeiten: Das Münchner E-Bike-Start-up Sushi Bikes hat nach Medienberichten im November 2025 beim zuständigen Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Gründer Andy Weinzierl gab sich gegenüber Heise online dennoch zuversichtlich und kündigte an, dass eine Fortführung des Betriebs geprüft werden soll.
Der Webshop ist derzeit offline; auf der Website findet sich lediglich der Hinweis „Wir sind bald wieder da“. Ob das Unternehmen, das dem Vernehmen nach mehrere Millionen Euro Verlust angehäuft hat, eine Zukunft hat, dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden.
Die 2018 gegründete Marke hatte Aufmerksamkeit erregt, weil sie ein alltagstaugliches, optisch auffälliges und im Marktvergleich ungewöhnlich günstiges E-Bike für unter 1.000 Euro anbot. Zusätzlichen medialen Rückenwind brachte der Einstieg von TV-Entertainer Joko Winterscheidt, der sich jedoch im April 2024 wieder als Gesellschafter zurückgezogen hatte.