E-Wohnwagen Mit dem Audi E-Tron und Dethleffs E-Home Coco am Haken über die Alpen
- Spotpress

Das große Audi-SUV mit der stärkeren 95-kWh-Batterie wird mit einer Normreichweite von rund 400 Kilometern angegeben.
Friedrichshafen In einem gemeinschaftlichen Entwicklungsprojekt haben der Caravaning-Hersteller Dethleffs in Kooperation mit dem Technologiekonzern ZF Friedrichshafen eine Alpenüberquerung von Isny im Allgäu bis nach Riva am Gardasee mit einem rein elektrisch betriebenen Caravan-Gespann ohne Nachzuladen abgeschlossen.
Hinter einem Audi E-Tron als Zugfahrzeug kam mit dem E-Home Coco erstmals ein Wohnwagen mit einer angetriebenen Achse zum Einsatz. Bereits 2018 hatte Dethleffs auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon den Prototypen eines E-Coco-Caravans mit eigenem elektrischem Antrieb vorgestellt, damals noch am Haken eines BMW i3.
Und zum Zeichen, dass das System funktioniert, sollte möglichst bald eine Alpenüberquerung ohne Nachladung durchgeführt werden. Die technische Umsetzung entpuppte sich allerdings als deutlich komplexer als angenommen.
Denn der erste Entwurf, den Wohnwagen mit Batterien vollzupacken, die unterwegs für das Zugfahrzeug als Range Extender fungierten, wurde schnell verworfen. Es fehlte eine Schnittstelle zwischen Auto und Wohnwagen, außerdem ließ sich keine Moover-Funktion (Fernsteuerung zum Rangieren des Anhängers) einbinden.
So gingen drei Jahre ins Land, bis der mit Messgeräten vollgepackte Audi e-tron mit dem per Einzelzulassung angemeldeten E-Home Coco in Isny auf die Reise geschickt wurden. An Bord ein völlig neues System mit zwei 40-kWh-Batterien im Front- und Heckbereich des Wohnwagens, zwei getrennte Radmotoren an der angetriebenen Achse, eine Steuereinheit und etliche technische Komponenten mehr.
E-Coco muss viel Unterstützung leisten
Allein die Akkus bringen 600 Kilogramm mehr auf die Waage. Das große Audi-SUV mit der stärkeren 95-kWh-Batterie wird mit einer Normreichweite von rund 400 Kilometern angegeben. Das Gewicht eines Caravans und der erhöhte Luftwiderstand reduzieren die Reichweite des Zugfahrzeugs allerdings um bis zu 50 Prozent, unter ungünstigen Umständen eher noch mehr.

Allein die Akkus bringen 600 Kilogramm mehr auf die Waage.
Um die 386 Kilometer über den Fernpass und den Brenner zu schaffen, musste der E-Coco also so viel Unterstützung leisten, dass der elektrische Antrieb des Anhängers den höheren Energieverbrauch durch den Anhängerbetrieb kompensieren kann und der E-Audi die gewohnte Reichweite auch mit Caravan im Schlepp erreicht.
Mit 80 bis 84 km/h auf der Autobahn und einem Gesamtschnitt von 62,3 km/h fährt das vollelektrische Gespann nach Süden. 4870 Höhenmeter fordern die Akkus heraus, während auf 5480 Bergab-Metern immerhin wieder elf (Audi e-tron) beziehungsweise sechs Prozent (E-Coco) der Batterieladung via Rekuperation zurückgewonnen werden.
Allerdings bremst starker Gegenwind auf der Abfahrt vom Brenner nicht nur das E-Gespann, sondern auch zunächst den Optimismus des Dethleffs-Team. Zu Unrecht, wie sich zeigt. Mit einer Rest-Akkukapazität von 13 (Audi) und 6,5 Prozent (Coco) wird Riva am nördlichen Gardasee-Ufer erreicht.
Sechs Stunden und zwölf Minuten benötigt das Elektro-Gespann für die 386 anspruchsvollen Kilometer und lässt die Entwicklungsingenieure von Dethleffs, ZF und der Erwin-Hymer-Gruppe jubeln. Die Gesamtbilanz: 82 kWh verbrauchte Energie beim Zugfahrzeug und 74 kWh beim E-Home Caravan.
Doch der elektrisch angetriebene Coco beeinflusst die Fahrt nicht nur hinsichtlich der Reichweite, sondern auch durch ein neues Fahrgefühl und erhöhte Fahrsicherheit. Die Eindrücke: Eine Beschleunigung wie ein Solofahrzeug, eine deutlich verbesserte Spurstabilität in Kurven dank des tiefen Schwerpunkts und ein sicherer Geradeauslauf, weil das Gespann auch bei Bergabfahrten stets gestreckt bleibt.
Bis zur Serienreife wird es noch drei Jahre dauern
Und das ist nicht nur ein Gefühl, das ist tatsächlich messbar. Dr. Rüdiger Freimann aus dem Entwickler-Team der Erwin-Hymer-Gruppe und sein ZF-Kollege Udo Gillich sind sich jedenfalls einig, dass Caravan-Reisen mit rein elektrischen Gespannen in Zukunft nicht nur möglich sein werden, „sie werden auch zu einem uneingeschränkten Fahrvergnügen mit maximaler Sicherheit“.
Bis zur Serienreife wird man allerdings noch mindestens drei weitere Jahre warten müssen. „Im Serien-Wohnwagen brauchen wir sicher nicht so eine große Batterie“, erklärt Freimann. Eine Kapazität von 20 kWh könnte da schon reichen. Aus Gewichtsgründen, und weil die Batterie die teuerste Komponente des Systems ist.
Und ob die Schnelllade-Möglichkeit bis 50 kW wie im Prototyp ausreicht oder erhöht werden sollte, ist auch noch offen. Die Einbindung in das heimische Netzwerk, Stichwort Smart-Home, könnte zudem in beiden Richtungen erfolgen.

Die Gesamtbilanz: 82 kWh verbrauchte Energie beim Zugfahrzeug und 74 kWh beim E-Home Caravan.
So könnte der E-Caravan über die eigene Solaranlage aufgeladen werden, andererseits gespeicherten Strom aber wieder an den Haushalt abgeben. Die Moover-Integration funktioniert schon heute.
Eine weitere hohe Hürde ist allerdings auch noch auf der Gesetzesebene zu überwinden. Nach EU-Recht dürfen angetriebene Wohnanhänger nämlich überhaupt nicht zugelassen werden. Allenfalls im Wege der Einzelabnahme oder für Kleinserien bis 1500 Exemplare.
Dethleffs-Chef Alexander Leopold schätzt es aber als realistisch ein, dass sich das in den nächsten drei Jahren ändern könnte: „Weil es in die Zeit passt und für eine elektromobile Zukunft einfach notwendig ist.“
In den USA gibt es bereits entsprechende Gesetzesregelungen, weshalb der Kultwohnwagen Airstream Ende September bereits mit selbst angetriebener Achse vorgestellt wird. Airstream ist ebenfalls eine Marke von Thor Industries, dem weltweit größten Hersteller von Freizeitfahrzeugen, zu dem auch die Erwin-Hymer-Gruppe gehört.
Mehr: Daimler und Volvo starten Aufholjagd bei Brennstoffzellen für Fernverkehr-Lkws
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Auch in diesem Bereich kann die innovative Neutrino-Technologie vereinfachen und vor allem als günstigste und sauberste Alternative zur Energienutzung endlich Fortschritt bringen mit unendlicher Reichweite und Leichtbauweise bei der Ausstattung der Elektrogeräte im Caravan. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hatte bereits im Januar 2021 in einer von Daimler Benz beauftragten Studie die Effizienz der Technologie und die im Patent deklarierten Eigenschaften der "Neutrino-Voltaik" bestätigt. UND der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu kürzlich: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters" Er begründet eindringlich, die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos basiert auf neueste Forschungsergebnisse. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Jetzt die Patente und Lizenzen für die neue Serie von Caravans und Antriebstechnologien anlegen um in naher Zukunft eine neue Ära der Energienutzung zu geniessen.
Auch in diesem Bereich kann die innovative Neutrino-Technologie vereinfachen und vor allem als günstigste und sauberste Alternative zur Energienutzung endlich Fortschritt bringen mit unendlicher Reichweite und Leichtbauweise bei der Ausstattung der Elektrogeräte im Caravan. Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hatte bereits im Januar 2021 in einer von Daimler Benz beauftragten Studie die Effizienz der Technologie und die im Patent deklarierten Eigenschaften der "Neutrino-Voltaik" bestätigt. UND der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu kürzlich: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters" Er begründet eindringlich, die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos basiert auf neueste Forschungsergebnisse. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Jetzt die Patente und Lizenzen für die neue Serie von Caravans und Antriebstechnologien anlegen um in naher Zukunft eine neue Ära der Energienutzung zu geniessen.
Dann sind wir wieder in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, als jede motorisierte Alpenüberquerung noch ein Sieg des kundigen Machinisten über die Widrigkeiten der Natur war....