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Elektro-SUV iX3: BMWs Neustart in die Elektromobilität

Der Münchener Automobilkonzern baut E-Autos künftig auf der Plattform seiner Verbrenner. Zum Auftakt glänzt der iX3 vor allem durch hohe Reichweite.
  • Mario Hommen
15.07.2020 - 03:50 Uhr 3 Kommentare
  • Spotpress
BMW iX3  - Neustart  Quelle: BMW
BMW iX3

Das SUV markiert einen Wendepunkt in der Produktion von Elektrofahrzeugen im Konzern.

München Von der Philosophie, Elektroautos wie den i3 grundlegend anders als konventionell angetriebene Pkw zu konstruieren, ist BMW abgerückt. Der erste Vollblutstromer der Marke nach dem Paradigmenwechsel heißt iX3, der, wie der Modellname schon sagt, vom SUV X3 abstammt. Im Sommer startet der Münchener Autobauer die Produktion des E-Modells in China und beliefert zunächst dort erste Kunden. Im Frühjahr 2021 ist er dann auch in Deutschland zu Preisen ab rund 70.000 Euro verfügbar. 

Der iX3 steht zugleich für eine neue Generation des eDrive genannten Elektro-Antriebssystems von BMW, welches 2021 auch in dem Modellen iNext sowie i4 zum Einsatz kommen soll. Unter anderem verspricht der Autobauer für die nunmehr fünfte eDrive-Generation eine um 30 Prozent gesteigerte Leistungsdichte des Motors, der sich außerdem durch einen Wirkungsgrad von 93 Prozent auszeichnet. Erstmals verzichten die Münchener bei der E-Maschine zudem auf den Einsatz seltener Erden. 

Im Fall des iX3 stellt der Motor 210 kW/286 PS sowie 400 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Damit soll der heckgetriebene 2,2-Tonner 100 km/h nach 6,8 Sekunden sowie maximal 180 km/h erreichen. Die brutto 80 kWh große Batterie mit 74 kWh nutzbarem Energiegehalt erlaubt laut NEFZ 520 und nach dem praxisnäheren WLTP-Zyklus 460 Kilometer Reichweite. 

Den Verbrauch gibt BMW nach NEFZ mit 17,5 und nach WLTP mit 18,5 kWh an. Neben dem Verzicht seltener Erden beim Motor ist laut BMW parallel außerdem der Kobalt-Anteil im Akku um zwei Drittel gesunken. Mit Wechselstrom soll ein- wie dreiphasiges Laden der Batterie mit bis zu 11 kW möglich sein. Hier dauert das Aufladen auf 100 Prozent rund siebeneinhalb Stunden.

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    Alternativ kann unter Gleichstrom zuvor auch mit bis zu 150 kW geladen werden. Strom für 100 Kilometer lässt sich so in 10 Minuten in die Akkus pressen, eine Aufladung von 0 bis 80 Prozent soll in 34 Minuten möglich sein. Wer auf Autobahntouren die Schnellladesäulen von Ionity ansteuert, zahlt als iX3-Kunde übrigens nur 29 Cent pro Kilowattstunde. Wie der X3 soll auch die i-Variante dynamische Fahreigenschaften bieten,wie man sie von einem Vertreter des von BMW erkorenen Segments der Sports ActivityVehicles erwartet. 

    Garanten dafür sind ein im Vergleich zum X3 um 7,5 Zentimeter gesenkter Fahrzeugschwerpunkt, Fahrwerksmodifikationen und das serienmäßig verbaute Adaptiv-Fahrwerk mit elektrisch geregelten Dämpfern. Optische Besonderheiten des iX3 sind unter anderem eine aerodynamisch optimierte Außenhaut. Zum Aero-Trimm zählen auch auffällige 19-Zoll-Räder mit besonders niedrigem Luftwiderstand.

    Diese sind bereits Teil der Basisausstattung Inspiring, die außerdem noch Panorama-Glasdach, Metallic-Lackierung, elektrische Heckklappe, Sportlenkrad, elektrisch einstellbare Vordersitze, 3-Zonen-Klimaautomatik, Infotainmentsystem mit Smartphone-Integration, Navigation sowie DAB-Radio, Abstandstempomat und viele weitere Assistenzsysteme umfasst.

    Außerdem gibt es eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und eine Handyablage für drahtloses Laden. Die Rückbank ist zudem im Verhältnis 40:20:40 umklappbar. Der Kofferraum kann so von 510 auf 1.560 Liter wachsen. Alternativ wird BMW für den iX3 die Ausstattung Impressive anbieten, die 20-Zoll-Räder, adaptive LED-Scheinwerfer, Sportsitze, Lederausstattung, Premium-Sound, Head-up-Display und vieles mehr beinhaltet.

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    3 Kommentare zu "Elektro-SUV: iX3: BMWs Neustart in die Elektromobilität"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das Modell kostet zwar in der Basis ca. 68.000€, hat jedoch eine sehr umfassende Serienausstattung und ist mir einer Vollausstattung für ca. 73.000€ zu haben. Im Konfigurator auf der Webseite von BMW kann man sich die Preise sowie die Ausstattung schon anschauen.

    • Ich weiss nicht, Herr Hessenauer, ob der Artikel korrigiert worden ist, aber jetzt steht da weit oben folgendes: "Im Frühjahr 2021 ist er dann auch in Deutschland zu Preisen ab rund 70.000 Euro verfügbar."
      Je nach Extras liegen Sie gar nicht so falsch...

    • Alles schön! Und kosten soll das Teil nix? Falls sich BMW dazu bisher nicht äußert, hätte ich mir eine "Experteneinschätzung" in dem Artikel gewünscht. Oder zumindest: ist gerade noch unter 100.000€ zu bekommen, wenn man auf einige Extras verzichtet -:)

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