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Elektromobilität So fährt sich Teslas Model 3 im Alltag

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Model 3 nun ab knapp 43.000 Euro erhältlich
Abgesehen von denen auf den Türen platzierten Schaltern der Fensterheber sowie dem Türöffner und zwei Rädchen auf dem Lenkrad kommt das Model 3 mit zwei Bedienschaltern im gesamten Fahrzeuginnenraum aus. Quelle: Tesla
Cockpit des Model 3

Abgesehen von denen auf den Türen platzierten Schaltern der Fensterheber sowie dem Türöffner und zwei Rädchen auf dem Lenkrad kommt das Model 3 mit zwei Bedienschaltern im gesamten Fahrzeuginnenraum aus.

(Foto: Tesla)

Tesla bietet alle drei Modelle (Stand Juli 2019) in den Ausführungen „Maximale Reichweite“ sowie „Performance“ an. Das Model 3 gibt es zudem in der Ausführung „Standard-Reichweite Plus“. Mit maximal 610 Kilometern hat das Model S die größte Reichweite unter den Tesla-Autos. Die Limousine braucht mindestens 2,6 Sekunden von null auf 100 km/h und ist ab 87.000 Euro erhältlich.

Das Model X kommt immerhin auf eine Reichweite von 505 Kilometern und benötigt von null auf 100 km/h geringstenfalls 2,9 Sekunden. Mit einem Kaufpreis von nicht unter 92.000 Euro ist es das teuerste Auto der Tesla-Familie.

Die Reichweite der drei Model-3-Ausführungen variiert am stärksten: 409 bis 560 Kilometer. Von null auf 100 km/h braucht die Mittelklasse in der schnellsten Ausführung 3,4 Sekunden. Ein Kaufpreis ab knapp 43.000 Euro macht das Model 3 zum preiswertesten Tesla. Allgemein gewährt das Unternehmen vier Jahre Garantie auf die Fahrzeuge und acht Jahre Garantie auf ihre Batterie und die Antriebseinheit. Durchgeführte Inspektionen müssen die Fahrzeugbesitzer nicht nachweisen.

Florian Heiß hat sich für die Ausführung mit „Maximaler Reichweite“ und damit für einen 75-kWh-Lithium-Ionen-Akku entschieden. Knapp 63.000 Euro zahlte er, wovon gut 2500 Euro für die silberne Lackierung sowie größere Felgen anfielen. In vier Monaten hat der Professor in seinem Auto rund 5800 Kilometer zurückgelegt. Der durchschnittliche Energieverbrauch beträgt 17,3 kWh pro 100 Kilometer.

Autobahnfahrten verbrauchen den meisten Strom, mit der Folge, dass der Düsseldorfer die durch das internationale WLTP-Messverfahren ermittelte maximale Reichweite nicht schafft. Denn bei einer solchen Fahrt muss er bereits nach rund 430 Kilometern wieder laden.

Trotzdem muss der Kunde längere Fahrten wie etwa Urlaubsreisen nicht anders planen als mit einem gewöhnlich angetriebenen Auto. Im Gegenteil: „Ich gebe das Ziel ins Navi ein, und dieses übernimmt dann alles – sich zu überlegen, wo man einen Stopp machen könnte und wie lange man da laden muss, um zum nächsten Stopp zu kommen. Wenn man will, kann man es so machen, wie das Navi es sagt und muss sich um gar nichts kümmern“, sagt er. Schließlich werden alle Tesla-Supercharger wie auch andere öffentliche Ladestationen auf dem Fahrzeugdisplay angezeigt.

Preissturz nach Rekordquartal

Wie Heiß hatten im ersten Quartal 2019 weltweit knapp 60.000 Kunden ein Model 3 gekauft. Etwa 12.000 erwarben hingegen ein Model S oder Model X. Im zweiten Quartal 2019 gelang Tesla ein interner Rekord. Der Elektropionier lieferte insgesamt gut 17.500 Fahrzeuge des Model S sowie des Model X und fast 20.000 Model-3-Fahrzeuge mehr aus. Damit übertraf der US-Autobauer mit rund 77.500 gelieferten Model 3 weltweit auch den erfolgreichen Absatz des Vorjahres.

Einblicke in die Tesla-Fabrik in Fremont

In Europa wurden in den Monaten Januar bis Mai gut 26.000 Model 3 ausgeliefert. Mit einem Vorsprung von etwa 7000 Fahrzeugen gegenüber dem zweitplatzierten Renault Zoe ist die Mittelklasse von Tesla derzeit das meistverkaufte Elektroauto in Europa. In Deutschland hingegen liegt der Zoe mit rund 5550 Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2019 knapp vor dem Tesla Model 3 mit rund 5350 Neuzulassungen; gefolgt vom BMW i3 mit fast 4300 neu zugelassenen Fahrzeugen und dem Volkswagen E-Golf mit rund 2700 Neuzulassungen.

Insgesamt rollten laut Kraftfahrt-Bundesamt im ersten Halbjahr gut 31.000 neue Elektro-Pkws auf die deutschen Straßen. Das entspricht einem Plus von etwa 80 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2018.

Tesla hat angekündigt, die Produktionszahlen des Model 3 weiter steigern zu wollen, um die erhöhte Nachfrage zu bedienen. Auf eine Bestellung im Juli sollte demnach die Auslieferung voraussichtlich schon im August stattfinden.

Mehr: Einmal im Jahr ermittelt das Prognose-Institut Bähr+Fess die Autos mit dem höchsten Restwert. Diese Modelle können besonders überzeugen.

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8 Kommentare zu "Elektromobilität: So fährt sich Teslas Model 3 im Alltag"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wissen Sie, was das Beste daran ist, ein“alter weißer Mann“ zu sein? Wir haben das Geld und die Macht. Deshalb können wir zu Lebzeiten gar nicht von der Realität überholt werden. Ich wette übrigens das Ihre Voraussagen nicht eintreten werden. Aber da Sie aller Wahrscheinlichkeit nach ein sogenannter Millennial sind besitzen Sie wohl nichts mit dem zu wetten sich lohnen würde.

  • Also: Unter einem Erfahrungsbericht verstehe ich etwas gänzlich anderes. Ein wirklicher Erfahrungsbericht wäre echt interessant.

  • Wenn man die Kommentare hier so ließt: Muß das weh tun, so von der Realität überholt zu werden. Alte weisse Männer? Es scheint fast so. Aber der Herr Ökonometrie-Prof. Heiß ist auch einer - und kann bestimmt besser rechnen als alle Kommentatoren hier zusammen. Ein E-Motor ist immer effizienter (=wirtschaftlicher) als ein Verbrenner, weil er seine höchste Leistung (Drehmoment) IMMER abgeben kann. Erdölbasis-Motoren können dies nur in einem bestimmten kleinen und dafür optimierten Drehzahlbereich. Deshalb brauchen die auch Getriebe und Getriebeöl, Gangschaltung, DSG, etc. pp.
    Und zu Meister Mempel unten: Nein, PV-Strom kann man tagsüber nicht speichern und Abends/Nachts nutzen.
    Herrn Krebs sei gesagt: TESLA liegt in der Entwicklung ca. 4-5 Jahre vor allen anderen Herstellern. Das liegt daran, weil TESLA auch ein Softwarekonzern ist. Der neue Reluktanzmotor beweist das ebenfalls.
    Und TESLA wird als erster in 3-5 Jahren die Feststoffbatterie in den Massenmarkt bringen (ohne flüssige Elektrolyte) bringen. Soll ich weiter machen? Hier besser nicht.

  • Es gibt bei einem gewissen Klientel,(und dazu zähle ich den Autor)eine Neigung dem vollkommen durchgeknallten Elon Musk beizuspringen und Tesla mit alternativen Fakten vor der endgültigen Zerschlagung zu retten. Es ist nun einmal so, die Pioniere einer Technologie sind selten fähig, den Erfolg nachhaltig zu gestalten.(und Musk schon gar nicht) Fakt ist, das Kommando bei alternativen Antrieben werden über kurz oder lang die Deutschen übernehmen. Bei Tesla ist allenfalls die Infrastruktur für Sie interessant.

  • So ein unqualifizierter Artikel:
    "Bei einem Cappuccino wirft Heiß einen Blick in die App und verfolgt den Ladevorgang"
    Man braucht nicht EIN Cappuccino bis der Tesla geladen ist - eine Kanne Kaffee wäre da wohl besser geeignet.
    SEIT WANN GIBT SICH HB FÜR TESLA WERBUNG HER?
    Muss ich da meine monatlichen HB Beiträge bezahlen, wenn ich jetzt auch noch mit als Artikel getarnte Werbung belästigt werde?

  • bisher dachte ich handelsblatt ist eine wirtschaftszeitung.wusste nicht dass jetzt"autotests"abgedruckt werden.liest sich eher wie ein positiver bericht für tesla.

  • Die Überschrift des Artikels hat so gar nichts mit dem Text zu tun. Ein wirklicher Erfahrungsbericht, wie angekündigt, sieht anders aus.

  • "So fährt sich Teslas Model 3 im Alltag" Erläuterungen dazu kommen lediglich in etwa in 10 % des Artikeltextes vor. Interessant: "Meistens lädt der Düsseldorfer seinen Wagen zu Hause mit dem Strom aus seiner Photovoltaikanlage." Und nachts? Was für ein schwachsinniger Artikel, im Handelsblatt! Qualität geht anders.

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