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Gebrauchtwagen-Check Der Mini überzeugt als Mängelzwerg

Als vor zehn Jahren der neue Mini auf den Markt kam, stellte sich die Frage: Passt der Name noch zum Auto? Er war gegenüber seinem Urahn deutlich gewachsen. Doch auch die Qualität überzeugte.
12.08.2011 - 16:22 Uhr 1 Kommentar
  • dpa
Klein, zuverlässig, preisstabil: Der Mini, hier ein Baujahr 2007, hat laut ADAC höchst selten Pannen und verliert vergleichsweise langsam an Wert. Quelle: dpa

Klein, zuverlässig, preisstabil: Der Mini, hier ein Baujahr 2007, hat laut ADAC höchst selten Pannen und verliert vergleichsweise langsam an Wert.

(Foto: dpa)

Berlin Den Mini gibt es mittlerweile in etlichen Karosserievarianten, vom Cabrio über einen Kombi bis zum für Oktober angekündigten Coupé. Insgesamt ist das Modell äußerst zuverlässig, wie ein Blick in die ADAC-Pannenstatistik verrät. In der Statistik für 2010 belegt das aktuelle Modell "unangefochten den ersten Platz der Kleinwagenklasse". Der Club attestiert dem Fahrzeug "überdurchschnittliche Pannensicherheit".

Einige Fehler haben sich in älteren Baureihen dennoch eingeschlichen: So waren bei Benzinern bis Baujahr 2009 Fehlfunktionen im Motormanagement zu verzeichnen. Bis 2007 registrierte der ADAC vereinzelt Schäden an der Steuerkette sowie ausgehängte Schaltgestänge. Bei der Hauptuntersuchung (HU) falle der Mini regelmäßig durch Ölverlust auf.

2001, im ersten Jahr nach Einstellung des britischen Vorbilds, legte BMW den neuen Mini auf. Mit der Übernahme der Rover Group hatte sich der Münchner Hersteller schon 1994 die Marke Mini gesichert. Bis zur zweiten Generation, die 2006 eingeführt wurde, lief der Mini nahezu unverändert vom Band. Eine Cabriovariante wurde 2004 vorgestellt.

Die Clubman genannte Kombiversion kam 2007 hinzu, 2009 das neue Cabrio und 2010 der Fünftürer Countryman. Im gleichen Jahr gab es ein Facelift für alle Mini-Modelle.

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    Bis 2006 kamen im Mini Chrysler-Motoren zum Einsatz. Seit 2006 sind es Maschinen aus einer Zusammenarbeit mit dem französischen PSA-Konzern. Die aktuellen Diesel sind reine BMW-Aggregate, die ersten Diesel kamen noch von Toyota. Die Selbstzünder leisten je nach Generation, Modellvariante und Baujahr zwischen 75 und 112 PS. Wesentlich kräftiger ist der stärkste Benziner im Mini John Cooper Works mit 211 PS. Den Einstieg bei den Ottomotoren bildet ein Aggregat mit 75 PS.

    Hoher Werterhalt

    Auf dem Gebrauchtwagenmarkt gehören Minis zu den Modellen mit dem geringsten Wertverlust. So kostet ein Mini One von 2001 mit 90 PS noch rund 5.650 Euro. Wen ein fünf Jahre alter Diesel interessiert, sollte mindestens knapp 10.000 Euro ansetzen und bekommt dafür 75 PS. Für ein Cabrio von 2006, etwa den Mini Cabrio Cooper mit 115 PS, müssen rund 13.450 Euro eingeplant werden.

    Mini mit Maxi-Fahrspass

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    1 Kommentar zu "Gebrauchtwagen-Check: Der Mini überzeugt als Mängelzwerg"

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    • das verstehe ich nun gar nicht: basierend auf der TÜV Mängelstatistik ergibt sich ein anderes Bild: die älteren Baureihen R50 / R52 / R53 bis Baujahr 2006 boten zahlreiche Qualitätsmängel (Schaltung/Getriebe, Kraftstoffpumpe, Rost an den Heckklappen-Kanten und am Auspuff, brechende Sitzgestelle); ab Bj. 2006 wechselte man deshalb u. a. den Getriebehersteller (nun: Getrag), aber Wassereinbrüche / Undichtigkeiten an den Scheiben und andere Verarbeitungsmängel blieben...; für den Preis ein nur mäßig verarbeitetes Auto, also: aufgepasst beim Kauf

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