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Größter Auftrag der Firmengeschichte Chinese bestellt 30 Rolls-Royce auf einmal

Der bisherige Rekord lag bei 14 Bestellungen auf einmal. Jetzt freut sich Rolls-Royce über eine mehr als doppelt so große Order von Phantom-Modellen. Sie werden noble Hotelgäste in Macau chauffieren.
17.09.2014 - 12:19 Uhr Kommentieren
In St. Moritz, vor gut betuchtem Publikum: Ein Rolls Royce Phantom Drophead Coupe. Quelle: Reuters

In St. Moritz, vor gut betuchtem Publikum: Ein Rolls Royce Phantom Drophead Coupe.

(Foto: Reuters)

Hongkong Geld spielt für den chinesischen Geschäftsmann Stephen Hung offenbar kaum eine Rolle: Er orderte gleich 30 Rolls Royce der Spitzenmarke Phantom auf einmal und bescherte dem Luxuskarossenhersteller damit den größten Auftrag der Unternehmensgeschichte, wie die Autofirma mitteilte. Dazu gehörten die beiden teuersten Fahrzeuge dieser Marke, die je verkauft worden seien. Der bisherige Rekordauftrag lag bei 14 Modellen auf einmal.

Der Auftrag wurde am Dienstag unterzeichnet und hat einen Wert von umgerechnet gut 15 Millionen Euro. Hung will mit den extralangen Nobelkarossen Gäste in seine Ultraluxusherberge „Louis XIII.“ chauffieren lassen, die er in der chinesischen Kasinometropole Macau errichten lässt.

Der Komplex soll Anfang 2016 eröffnen und unter anderem über eine 1.860 Quadratmeter große Villa verfügen. Diese laut Hung extravaganteste Hotelsuite der Welt schlägt für Gäste mit 100.000 Euro pro Nacht zu Buche.

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    Rolls-Royce feiert seine Ikone Emily
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    Mit einem historischen Event hat Rolls-Royce Motor Cars Mitte Juli 2011 das Jubiläum "100 Jahre Spirit of Ecstasy" gefeiert. Zu diesem Anlass reihten sich 100 Rolls-Royce aus den Jahren 1911 bis heute im Innenhof des Luxuswagenherstellers in Goodwood, West Sussex, auf ...

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    Die Fahrzeuge für diesen feierlichen Rahmen wurden vom Rolls-Royce Enthusiasts´ Club präsentiert, begleitet von VIP´s, Medienvertretern und Nachbarn der umliegenden Gemeinden. Über 500 Gäste informierten sich in verschiedenen Seminaren zur Produktion der Spirit of Ecstasy und zum Bespoke Design ...

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    Die britische Nobelmarke Rolls-Royce ist aus der Automobilwelt nicht wegzudenken. Das Unternehmen entstand, als sich der Aristokrat Charles Rolls, der zuvor französische Autos importiert hatte, mit dem Autobauer Henry Royce zusammentat. Royce wird von Claude Johnson, Sekretär des elitären Britischen Motorclubs, mit Charles Rolls bekannt gemacht. So geht Johnson später als der "Bindestrich" zwischen Rolls und Royce in die Firmengeschichte ein. Denn der Importeur und der Ingenieur beschließen, das Autobusiness künftig gemeinsam zu betreiben ...

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    Doch dass die Limousinen der britischen Nobelmarke eine Schmuckfigur auf der Motorhaube tragen, war ursprünglich nicht im Sinne ihrer Erfinder. Henry Royce fand an Zierrat wenig Geschmack, Kühlerfiguren lenkten in seinen Augen vom wesentlichen ab, den schönen Linien seiner eleganten Karossen. Anders als Firmenmitgründer Royce fanden viele seiner Zeitgenossen solche Details aber durchaus gelungen: Kühlerfiguren waren in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts groß in Mode. Der "dickliche Polizist" soll bei englischen Kunden jener Tage ein besonders beliebtes Figurenmotiv für die Dekoration der Motorhaube gewesen sein ...

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    Kennzeichen der Marke ist über dem Logo mit den beiden verschlungenen R seit 100 Jahren: die Kühlerfigur, die Spirit of Ecstasy heißt, und umgangssprachlich einfach als Emily bezeichnet wird. Die Figur wurde von Charles Sykes geschaffen, einem Bildhauer und Illustrator.

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    Inspiriert wurde Sykes von Eleanor Thornton, der Privatsekretärin und Geliebten von John Walter Edward Douglas-Scott-Montagu. Sie hat Charisma, sieht gut aus und wird für den illustrierenden Bildhauer zu einer Quelle der Inspiration. Eleanor erscheint mehrfach auf dem von Sykes gestalteten Cover der Autoillustrierten "The Car Illustrated", die sein Bekannter Montagu 1902 gegründet hatte, etwa dem Titel der Weihnachtsausgabe von 1905, auf dem Eleanor in einem himmlischen Streitwagen sitzt.

    • ap
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