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Gumpert Nathalie First Edition Ein Sportwagen mit Brennstoffzelle – aber ohne Wasserstoff

Große Batterien machen Elektrosportwagen schwer. Gumpert setzt bei einem neuen Sportwagen auf eine Brennstoffzelle, die mit Methanol betrieben wird.
  • Mario Hommen
11.03.2020 - 09:49 Uhr 1 Kommentar
  • Spotpress
Gumpert Nathalie First Edition - Brennstoffzellen-Sportler Quelle: Gumpert
Brennstoffzellen-Sportler

Der neue Sportwagen fährt elektrisch und wird durch eine Brennstoffzelle angetrieben.

Ingolstadt Der Elektrosportwagen Gumpert Nathalie soll noch in diesem Jahr in Serie gebaut werden. Das Joint Venture zwischen Roland Gumpert und dem chinesischen Elektroautohersteller Aiways wird das Zweisitzer-Coupé zunächst in einer auf 500 Exemplare limitierten „First Edition“ zum Preis von 407.000 Euro auflegen. Die ersten Exemplare sollen im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert werden.

Nathalie wird von vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 400 kW/544 PS angetrieben. Damit erreicht der 1,8-Tonner in 2,5 Sekunden aus dem Stand Tempo 100. Mit Hilfe zweier Zweigang-Getriebe soll zudem eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h möglich sein. Strom für das Motorenquartett kommt aus einer Batterie und aus einer Methanol-Brennstoffzelle.

Aus dem getankten Methanol wird Wasserstoff gewonnen, mit dem die Brennstoffzelle Strom für den Vortrieb generiert. Mit 15 Kilowatt Leistung ermöglicht das Kraftwerk eine Fahrgeschwindigkeit bis 120 km/h, sollte die große Traktionsbatterie leer sein. Die System-Kapazität aus dem 65 Liter fassenden Methanoltank und der Batterie gibt Gumpert mit 190 kWh, was eine Reichweite von 820 Kilometer Reichweite erlaubt.

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    Die First Edition des Gumpert Nathalie soll auf 500 Exemplare limitiert werden Quelle: Gumpert
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    1 Kommentar zu "Gumpert Nathalie First Edition: Ein Sportwagen mit Brennstoffzelle – aber ohne Wasserstoff"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ganz bervorragend, endlich geht es in die richtige Richtung.
      Leider mit chinesischen Partnern anstatt der deutschen offensichtlich konzerntechnisch phlegmatisierten deutschen Automobilindustrie, sehr bedenklich für den Standort Deutschland.
      Aber auch nicht weiter verwunderlich angesichts des deutschen rot grünen Zeitgeistes, der sich lieber um ungelegte Eier wie Asyl, Klima, Schulschwänzen for future, Atomausstieg, Elektromobilitätsquatsch, befasst etc pp und dann noch 6 Monate für eine Regierungsbildung benötigt, einen Hauptstadtflughafen nicht fertig bekommt, Megaverschuldung, Eurokrise und last but not least eine neue Fabrik für Elektrofahrzeuge, die man doch unbedingt braucht und 8000 neue jobs im vom Sozialismus rui ierten Brandenburg schaffen wird auch noch juristisch behindert, und die rot rot grüne Presse klatscht noch Beifall!
      Gute Nacht Standort Deutschland!
      Die Folgen werden verheerend sein das steht fest.
      Ein Wunder des es angesichts dieser katastrophalen Zustände hier überhaupt noch Unternehmen gibt, die hier neue jobs schaffen und neue Technologien und Fahrzeuge bauen wollen wie z.B. Gumpert.
      Tesla dürfte bald nach Polen abwandern, wenn die Fabrik nicht in 24 Monaten produzieren kann.
      Dort wartet man bereits!

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