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Nissan Qashqai im Handelsblatt Autotest Die ewig grasende Cash Cow

Nissan hat seinen Topseller Qashqai neu aufgelegt. Die Japaner bleiben dabei den alten Tugenden ihrer Cash Cow treu: Die Stärken überall, nur nicht im Gelände. Und das macht den Qashqai auf seine Art kompromisslos.
04.09.2014 - 09:22 Uhr Kommentieren
Vorne länger, als man glaubt: Dem Qashqai täten auch in der Basisversion ein paar Parksensoren vorne gut. Quelle: Frank G. Heide

Vorne länger, als man glaubt: Dem Qashqai täten auch in der Basisversion ein paar Parksensoren vorne gut.

(Foto: Frank G. Heide)

Düsseldorf Qashqai bedeutet für mich Urlaub. Oder zumindest Freizeit. Die ersten Gehversuche mit einem der beliebtesten SUV der Deutschen – in den aktuellen Statistiken der Neuzulassungen seiner Klasse auf Rang zwei – erfolgten vor einigen Jahren beim ausgedehnten Ferienaufenthalt auf dem beschaulichen Balearen-Archipel Menorca. Der Mietwagenverleih hatte seinerzeit die Qashqai-Wochen ausgerufen, praktisch jedes gebuchte Vehikel konnte ohne Aufpreis gegen den Nissan getauscht werden. Natürlich war das Angebot zu verlockend, um zu widerstehen.

Diese PR-Maßnahme des japanischen Herstellers, man kann sie als gelungen bezeichnen, führte zu zweierlei: Halb Menorca war mit fabrikneuen Qashqai zugepflastert. Und ich musste den Urlaub über selbst fahren, da meiner Freundin der SUV auf den engen Straßen der kleinen Insel schlichtweg zu dick war.

Heute weiß ich, dass der Qashqai für einen SUV eher zierlich ist. Wenn ihnen ein Reisebus auf einer fünf Meter breiten Schotterpiste entgegenkommt, links Busch, rechts Mauer, käme ihnen aber auch ein Smart breit vor. Seither bin ich im Nissan meist Beifahrer, wenn ich mich von einem alten Kollegen in seinem „+2“, also der in der Vorgängerbaureihe verlängerten Variante mit mehr optionalen Sitzplätzen, zu den Heimspielen von Fortuna Düsseldorf kutschieren lasse.

Runter vom Gras, rauf auf's Gas
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Vorne länger, als man glaubt: Dem Qashqai täten auch in der Basisversion ein paar Parksensoren vorne gut.

(Foto: Frank G. Heide)
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Gelassen durch die Kurven: Der Qashqai verleugnet gerne seine SUV-Gene und gibt sich auch in Serpentinen handzahm.

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Die runderneuerte Fronansicht des Qashqai: Der Blick ist böser, die Formen knackiger. Hübsch haben sie ihn gemacht.

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Neu designte Scheinwerfer: So klappt's auch mit dem sportlichen Aussehen.

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Und so sieht der Qashqai aus, wenn er mal alles aufreißt. Zu erkennen auch die riesigen Außenspiegel, die er etwas unübersichtliche Nissan auch zwingend braucht.

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Woran erkennt man die Basisversion ohne Sonderausstattung? Richtig, an den Plastikaussparungen für Nebelscheinwerfer.

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Schön von hinten: Der Qashqai ist im Stadtalltag schon eine kleine Prominenz. Unverkennbar.

Die Erwartungshaltung ist entsprechend groß. Die Ernüchterung auch: Der Qashqai ist Alltag pur. Ist auch klar, es fehlt ja der passende Urlaub. Das erste, was auffällt – der Dicke wirkt kleiner. Das wiederum liegt an der mittlerweile vorhanden SUV-Erfahrung. Denn faktisch hat sich in der aktuellen Version des Japaners an den Dimensionen nichts dramatisch geändert. Ein paar Zentimeter länger, ein paar Zentimeter breiter, ein paar Zentimeter niedriger, das war's. Allerdings gibt es den verlängerten plus zwei nicht mehr.

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    Äußerlich wurde der Qashqai gestrafft. Die Front wirkt jetzt sportlicher, Heck und Linienführung blieben bei mehr Dynamik klar wiedererkennbar. Der böse Blick steht dem SUV gut. Gut auch, dass Nissan dem Tester in diesem Fall nicht versucht, die Sinne zu vernebeln.

    Ausnahme hiervon ist vielleicht der penetrant fischige Geruch im Fahrgastraum, der wahrscheinlich von der kunststoff-geprägten Innenausstattung des Qashqai rührt. Aber damit kann man ja auch mal Pech haben. Die Japaner stellen als Testfahrzeug die Basisversion Visia. Keine Extras, keine Sonderbehandlung, keine bessere Motorisierung, dafür ein in dieser Klasse schwer zu schlagender Grundpreis für 19.990 Euro.

    Doch zurück zum Alltag.

    Etwas schwach auf der Brust
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