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Kleinwagen Renault dementiert Billig-Auto für 2.500 Euro

Einem Pressebericht zufolge soll Renault einen Kleinstwagen für Schwellenländer planen - für nur 2.500 Euro. Der französische Autobauer dementierte allerdings zügig. Das neue Fahrzeug soll kein Billigwagen werden.
23.11.2011 Update: 23.11.2011 - 15:45 Uhr Kommentieren
Die Entwicklung des Kleinwagens soll schon im Januar beginnen. Quelle: Reuters

Die Entwicklung des Kleinwagens soll schon im Januar beginnen.

(Foto: Reuters)

Paris Nach mehreren Konkurrenten entwickelt der französische Autobauer Renault einen neuen Kleinwagen gezielt für den indischen Markt. Das Unternehmen dementierte aber am Mittwoch einen Pressebericht, wonach es ein Billigauto für 2500 Euro plane, das generell in Schwellenländern verkauft werden solle. Der Preis für das neue Fahrzeug solle „deutlich“ über 2500 Euro liegen, sagte eine Sprecherin.

Die Entwicklung des Kleinwagens für Indien, das als Zukunftsmarkt für Autos gilt, solle gleich im Januar beginnen. Das Auto solle im Preis unter einem Nissan Micra liegen, der für 5900 Euro in Frankreich zu haben ist. Renault und sein japanischer Partner Nissan arbeiten zusammen mit dem indischen Hersteller Bajaj auch weiter an einem Billigauto, wie die Sprecherin bestätigte. Es gebe aber noch keinen zufriedenstellenden Entwurf. Bajaj hat das Projekt, das beide Seiten vergangenes Jahr angekündigt hatten, nach eigenen Angaben bereits zu den Akten gelegt.

Die Wirtschaftszeitung „La Tribune“ hatte am Mittwoch unter Berufung auf Renault-Firmenkreise berichtet, dass der Autobauer ein Billigauto plane, das nur ein Drittel so viel kosten solle wie der Logan der Renault-Tochter Dacia. Der Logan, der seit 2004 in Rumänien und Russland hergestellt wird, ist in Frankreich ab 7700 Euro auf dem Markt. Das 3,60 Meter lange neue Auto solle in erster Linie für die Vermarktung in Schwellenländern konzipiert werden, könne zu einem späteren Zeitpunkt aber auch in Europa vermarktet werden, schrieb das Blatt.

Im Sommer 2009 hatte der indische Autohersteller Tata seinen Kleinwagen Nano auf den Markt gebracht, den er als das billigste Auto der Welt anpries. Das Fahrzeug, das umgerechnet rund 2100 Euro kostet, verkauft sich aber schlechter als erwartet und hat technische Probleme: Schon mehrfach gerieten Nanos in Brand, offenbar wegen Kurzschlüssen. Auch andere Autobauer wie Volkswagen wollen mit Kleinwagen den indischen Markt erobern.

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    In Deutschland ist nach Angaben des Centers Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen derzeit der Dacia Sandero, Einsteiger-Modell der rumänischen Renault-Tochter Dacia, mit 6.990 Euro der günstigste Kleinwagen.

    • dpa
    • afp
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