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Mazda2 als Gebrauchter Treuer Japaner mit Ford-Genen

Der Mazda2 gehört zu den Kleinwagen, die dem VW Polo das Leben schwermachen sollen. Wenn die neue Auflage im Februar 2015 zu den Händlern kommt, dürfte das wieder zu sinkenden Preisen auf dem Gebrauchtwagenmarkt führen.
13.09.2014 - 18:00 Uhr Kommentieren
  • dpa
Der Mazda 2 gilt als besonders langlebiger Gebrauchter. Quelle: dpa

Der Mazda 2 gilt als besonders langlebiger Gebrauchter.

(Foto: dpa)

Berlin Immer, wenn ein Modell ein anderes ablöst, verliert das Alte ein wenig an Glanz. Dabei ist Mazdas 2er ein Auto, das mit den Jahren einige seiner Qualitäten erst preisgibt. Er ist ein zuverlässiger Begleiter, der sich vergleichsweise wenige Defekte und Mängel leistet.

„Die Langzeithaltbarkeit ist erstaunlich“, berichtet der „TÜV Report 2014“ über den Mazda2. Eine Ausnahme leiste sich der ab 2007 gebaute und noch aktuelle Typ DE lediglich bei den Lenkgelenken. Fünfjährige Exemplare schneiden Kfz-Hauptuntersuchung hier mit etwas mehr Mängeln als der Durchschnitt der Kleinwagen ab. Positives auch bei den Bremsen: Zwar fällt der Kleinwagen nach neun Jahren etwas häufiger durch Rost an den Bremsleitungen auf als der Durchschnitt, alle anderen Komponenten der Bremsanlage sind aber vorbildlich haltbar.

Ein paar typische Pannenursachen sind dem ADAC beim Mazda2 aufgefallen. Dazu zählen unter anderem defekte Anlasser bis zum Baujahr 2006, kaputte Zündspulen (2004 und 2005) und Probleme mit den Schaltgetrieben (2004 bis 2006).

Im Jahr 2003 kam die erste Generation des Mazda2 als Nachfolger des Minivans Demio in den Handel. Von seinem Vorgänger erbte er den noch eher kastenförmigen Aufbau, er war die erste in Europa produzierte Modellreihe des japanischen Herstellers. Technische Basis bildete der Ford Fusion. Auf der Basis des Ford Fiesta wurde die zweite Auflage aufgebaut, die 2007 debütierte - nun mit deutlich mehr Merkmalen eines Kleinwagens als eine Vans.

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    Wenn Sie ein preiswertes, aber dennoch sparsames Auto fahren wollen, könnte der Golf III einen Blick wert sein. Laut einer Statistik des Gebrauchtwagen-Portals AutoUncle gehört der 90er-Jahre-Golf zu den günstigsten und sparsamsten Benzinern.

    Das Portal vergleicht mehr als 1,5 Millionen Gebrauchtwagenanzeigen von 19 Online-Portalen, darunter Mobile.de, Auto.de und AutoScout24.de. Die Auswertung zeigt: Mit einem Durchschnittspreis von gerade einmal 1.009 Euro und einem Normverbrauch von 4,1 Litern gehört der Golf III zu den wohl günstigsten Möglichkeiten, Auto zu fahren.

    Wenn da nicht die Kosten für Versicherung und Reparaturen wären...

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    Der Suzuki Alto (im Bild das Modell des Jahres 2009) taucht in einer aktuellen Statistik der Gebruahctwagen-Megasuche Autouncle.de gleich dreifach auf: Die vor 2004 gebauten Fahrzeuge kosten im Schnitt 1.936 Euro, Altos aus den Jahren 2004 bis 2008 rund 2.250 Euro – bei einem Verbrauch von jeweils 4,9 Litern.

    Sparsamer wird es mit den ab 2009 gebauten Fahrzeugen, sie gönnen sich in der Norm nur noch 4,4 Liter, sind aber auch mit über 6.300 Euro in der Auswertung deutlich teurer.

    (Foto: PR)
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    Eines der günstigsten Modelle zwischen fünf und sechs Litern Verbrauch ist der Opel Corsa der Baujahre 1994 bis 2001. Er wird laut AutoUncle im Internet bei 765 Angeboten im Schnitt mit 1.471 Euro gehandelt. Den Normverbrauch gab Opel zu seiner Zeit mit 5,7 Litern an.

    (Foto: PR)
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    Benziner bis 6 Liter: VW Polo III

    Wer ohne Marken-Vorlieben zum Gebrauchtwagenkauf schreitet, sollte eher zu dem Corsa greifen: Die dritte Generation des VW-Kleinwagens verbrauchte im Schnitt mit 5,8 Litern etwas mehr als der Opel. Zudem listet ihn AutoUncle mit 1.605 Euro bei vergleichbaren Baujahren. Dieses Modell wurde von 1995 bis 1999 gefertigt.

    (Foto: Wikimedia / Creative Commons)
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    Diesel bis 4 Liter: VW Lupo

    Wer allerdings mehr auf den Verbrauch als auf den Preis achtet, kommt nicht an einem Diesel vorbei. Hier sind bei Kleinwagen Verbräuche von weniger als vier Litern drin. So auch beim VW Lupo, von dem sogar einst eine 3-Liter-Variante aufgelegt wurde.

    Doch selbst ohne dieses Sparmodell kommt der kleine Wolfsburger auf einen Verbrauch von 3,7 Litern auf 100 Kilometern – bei einem Gebraucht-Preis von im Schnitt 2.572 Euro.

    Aber: Da diesen Autos meist ein Rußpartikelfilter fehlt, bekommen sie höchstens eine gelbe Umweltplakette – und sind deshalb aus vielen Innenstädten verbannt.

    (Foto: PR)
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    Der Kleinstwagen der Daimler-Tochter ist nicht nur ein Leichtgewicht, sondern sein 800-Kubik-Dreizylinder gehört auch zu den sparsameren Triebwerken. So kommt die erste Smart-Generation auf einen Verbrauch von 3,4 Litern. Die zwischen 1998 und 2004 gebauten Smarts werden noch mit 2.707 Euro gehandelt. Leider ist die Halbautomatik nervig, und der Motor klingt wie eine Nähmaschine.

    (Foto: PR)
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    Diesel bis 4 Liter: Smart Fortwo

    Hatten wir nicht gerade erst einen Smart? Richtig, doch das war die erste Generation. Die ab 2005 gebauten Fortwos vertrauen zwar auf den selben Motor mit 3,4 Litern Verbrauch, sind aber meist besser ausgestattet und in einem besseren Zustand als die älteren Smarts. Doch das schlägt sich auch im Preis nieder: Ein Smart der zweiten Baureihe wechselt laut AutoUncle.de für durchschnittlich 7.166 Euro den Besitzer – rund 4.500 Euro mehr als für einen alten Smart.

    Wer ein Cabrio der zweiten Generation will, muss mit etwa 400 Euro Aufpreis rechnen. Geduld könnte sich rechnen: Auf weiter sinkende Preisen kann man wetten, wenn die neue Smart-Generation im Herbst an den Start geht ...

    (Foto: PR)

    Motorenseitig glänzt der Mazda2 nicht gerade mit großer Vielfalt. Von Anfang an wurden lediglich Vierzylinder angeboten. Je nach Baujahr und Ausführung leisten die Benziner zwischen 55 kW/75 PS und 76 kW/103 PS. Immerhin gibt es auch einige Diesel, die 50 kW/68 PS bis 70 kW/95 PS abgeben. Alternative Antriebe oder besonders sportliche Versionen fehlen im Programm.

    Auf dem Gebrauchtwagenmarkt dürfte der günstigste Mazda2 laut der Schwacke-Liste für um die 2450 Euro zu bekommen sein. Dabei handelt es sich um den Mazda2 1.25l Comfort vom Baujahr 2003 mit 55 kW/75 PS mit durchschnittlich 136 000 Kilometern auf dem Tacho. Noch um die 10 050 Euro werden für einen Mazda2 1.6 MZ-CD Center-Line mit 70 kW/95 PS starkem Dieselmotor von 2012 fällig (45 450 Kilometer). Ein Mazda2 1.5 Dynamic mit 76 kW/103 PS von 2010 wird noch mit 8400 Euro veranschlagt (52 000 Kilometer).

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