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Mehr Elektro-Power BMW 5er – der beliebte Dienstwagen bekommt neue Motoren

BMW überarbeitet seine Business-Modelle und bietet mehr Motoren an. Dienstwagenfahrer, die es auf einen Steuervorteil abgesehen haben, können damit sparen.
  • Holger Holzer
27.05.2020 - 11:28 Uhr 1 Kommentar
  • Spotpress
Neu ist ein starker Plug-in-Hybrid Quelle: BMW
Dienstwagen mit Doppelherz

Neu im BMW 5er ist ein starker Plug-in-Hybrid.

Köln Optisch leicht gestrafft, mit stärker elektrifizierter Motorenpalette und neuen Assistenten geht der BMW 5er nun in seine zweite Lebenshälfte. Limousine und Kombi stehen ab Juli beim Händler, die Preise starten bei 49.100 Euro.  Zu den wichtigsten Neuerungen zählt der Ausbau des Plug-in-Hybrid-Angebots auf nun fünf Varianten.

So ist die vom Vorgänger bekannte Variante auf Vierzylinderbasis erstmals auch für den Kombi „Touring“ zu haben. Mit 215 kW/292 PS hat sie leistungsmäßig leicht zugelegt, optional kann sie wie gehabt mit Allradantrieb kombiniert werden. Ganz neu, aber ausschließlich für die Limousine zu haben, ist ein Steckdosen-Hybrid auf Sechszylinderbasis mit 290 kW/394 PS und Allradantrieb. 

Vorteil der Elektro-Technik: Die Dienstwagen-Besteuerung fällt für den Nutzer günstig aus. Denn die halbelektrischen Dienstwagen müssen, wenn sie auch privat genutzt werden, nicht mehr mit einem Prozent des Anschaffungswerts pro Monat als geldwerter Vorteil versteuert werden, sondern nur noch mit 0,5 Prozent. Gleichzeitig poliert der geringe Normverbrauch die CO2-Bilanz des Herstellers auf. 

Der Großteil der übrigen Motorenpalette (ab 135 kW/184 PS) ist künftig ebenfalls elektrifiziert, wenn auch nur in Form von 48-Volt-Mildhybridtechnik. Dort sorgt ein Startergenerator mit 8 kW/11 PS Leistung für Entlastung der Vier- und Sechszylindermotoren, zudem wurde an Einspritzung und Aufladung gefeilt.

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    Weiterhin ohne E-Unterstützung kommt der V8-Benziner im Top-Modell M550i aus. Mit 390 kW/530 PS hält er weiterhin einen Respektabstand zum M5, dem das Lifting noch bevorsteht.  Zu erkennen ist das geliftete Modell vor allem an den neuen Scheinwerfern, die nun auf Wunsch jede Anlehnung an den klassisch-runde „Korona“-Stil aufgeben und die LEDs des Tagfahrlichts in nüchterner L-Form anordnen. Dazu gibt es bei beiden Karosserievarianten ein leicht modifiziertes Heck mit nun standardmäßig trapezförmigen Endrohren. 

    Innen gibt es ein neues Infotainment Quelle: BMW
    Vernetzter

    Innen gibt es ein neues Infotainment-System.

    Innen finden sich neue Materialien sowie eine überarbeitete Klimaautomatik und größere Displays. Auf diesen läuft zudem nun die neueste Infotainment-Software der Münchner, die auch einen Butler-Service umfasst.  Abgerundet werden die Neuerung beim Elektronik-Programm durch verbesserte Assistenzsysteme.

    So wartet der Spurverlassens-Warner nun zusätzlich mit einer Fahrbahnrückführungsfunktion auf, der neue optionale „DrivingAssistant Professional“ bietet unter anderem einen Rettungsgassenassistenten und einen Kreuzungswarner mit Notbremsfunktion. 

    Der Parkpilot kann darüber hinaus Fahrmanöver nun in 40-Sekunden-Schleifen aufzeichnen und speichern.  Mit dem Lifting schließt der BMW 5er gemeinsam mit der ebenfalls frisch überarbeiteten Mercedes E-Klasse wieder zum Audi A6 auf. Der Ingolstädter (ab 51.400 Euro) ist mit knapp zwei Jahren Bauzeit das frischeste Modell in der deutschen Premium-Businessklasse.

    Auch am Heck gab es kosmetische Korrekturen Quelle: BMW
    Leicht überarbeitet

    Auch am Heck gab es kosmetische Korrekturen.

    Der Touring präsentiert sich ebenfalls überarbeitet Quelle: BMW
    Neues vom Kombi

    Der Touring präsentiert sich ebenfalls überarbeitet.

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    Mehr zu: Mehr Elektro-Power - BMW 5er – der beliebte Dienstwagen bekommt neue Motoren
    1 Kommentar zu "Mehr Elektro-Power: BMW 5er – der beliebte Dienstwagen bekommt neue Motoren"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Der beliebte Dienstwagen"?

      Man hätte diesen Artikel wohl besser mit "der viel zu teure Dienstwagen" betiteln sollen!

      Leute wacht endlich auf und kauft oder least keine neuen Produkte mehr. Umweltschutz gelingt nur, wenn wir lernen Dinge langfristig zu nutzen. Das mag vielen Akteuren der Marketing-verseuchten deutschen Wirtschaft zwar nicht gefallen, ist aber richtig.
      Also, einfach mal langfristig Konsum-Boykott betreiben. Bei bereits durchschnittlich 13.000 vorhandenen Konsumartikeln in deutschen Haushalten sollte das kein Problem darstellen.

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