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Mercedes GLC Innerlich ein harter Bursche

Ein Steilhang, den man zu Fuß kaum erklimmen kann und Feldwege mit knietiefen Löchern: Bei der Jungfernfahrt stellt der GLC unter Beweis, dass er nun zwar gefälliger, aber noch immer ein echter Geländewagen ist.
18.09.2015 - 09:21 Uhr
  • dpa
Das SUV wirkt durch seine weichen Kurven stylish. Quelle: PR
Kantig war einmal

Das SUV wirkt durch seine weichen Kurven stylish.

(Foto: PR)

Berlin Der Mercedes GLC kommt im September zu einem unveränderten Startpreis von 44.506 Euro in den Handel. Wo der Vorgänger ein kantiger Charaktertyp im Geist der G-Klasse war, geht der neue mit seinen weichen Kurven auf den ersten Blick als Lifestyle-Laster durch, der dem Boulevard näher ist als der Buckelpiste. Um diesen Verdacht zu zerstreuen, hat Mercedes nicht nur eine herausfordernde Strecke ausgewählt. Die Entwickler haben vor allem einen hohen technologischen Aufwand getrieben.

So gibt es nicht nur den obligatorischen Allradantrieb, den üblichen Unterfahrschutz und fünf verschiedene Fahrprogramme für jedes Terrain. Anders als BMW X3 und Audi Q5 bietet der GLC auch eine Luftfederung, mit der man den Wagen im Gelände noch einmal um fünf Zentimeter anheben kann. Dann wächst die Bodenfreiheit auf 23 Zentimeter. So lässt der GLC seinen Vorgänger buchstäblich alt aussehen und kommt in der Wildnis weiter, als sich der gemeine Zentraleuropäer je aus der Zivilisation heraustrauen wird.

„C“ wie „coupéhaft“ statt „K“ wie „kantig“
Mercedes ändert bei seinem Mittelklasse-SUV nicht nur den Namen von GLK in GLC, sondern auch das komplette Styling.
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Statt als kerniger Quasi-Geländewagen in G-Klassen-Tradition tritt der Allrader nun als schnittiges Sport-UV mit sanft abfallender Dachlinie auf. Trotzdem wachsen Platzangebot und Gepäckraum. Die Markteinführung des Fünftürers erfolgt Mitte September zu Preisen ab 44.500 Euro.

(Foto: PR)
Die Umbenennung ist dabei weniger dem geänderten Design-Konzept geschuldet als der groß angelegten Umfirmierung der Mercedes-Modellpalette.
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Wie künftig bei allen anderen Modellen mit drei Buchstaben, weist die letzte Letter der Bezeichnung nun auf die zugrundeliegende Fahrzeugklasse hin. In diesem Fall ist das (wie auch schon beim GLK) die C-Klasse.

(Foto: PR)
Der GLK-Nachfolger soll im September ab 44.506 Euro in den Handel kommen.
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Eine Verwandtschaft, die nun auch äußerlich zu erkennen ist, hat der GLC doch mit der Limousine die durchaus gelungene Mischung aus Eleganz und Dynamik gemein. Dafür sorgen die auch bei Wettbewerbern wie Audi Q5 und BMW X3 angewandte Optik-Tricks, etwa leicht ansteigende Schultern und ein abfallendes Dach sowie scharf gezogene Karosseriefalze.

(Foto: PR)
Blick auf den Fahrer-Arbeitsplatz
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Ecken und Kanten gibt es beim GLC hingegen keine mehr. Auch der Innenraum wirkt nun runder, orientiert sich mit der geschwungenen Mittelkonsole, dem freistehenden Bildschirm und den runden Lufteinlässen ebenfalls an der aktuellen C-Klasse.

(Foto: PR)
Dank der fülligeren Formen ist das Platzangebot gegenüber dem kastenartigen Vorgänger gewachsen.
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Der um knapp 12 Zentimeter auf 2,87 Meter gestreckte Radstand verspricht vor allem mehr Fußraum in Reihe zwei, die um das gleiche Maß erhöhte Gesamtlänge (4,66 Meter) sowie das Plus von 5 Zentimetern in der Breite dürften auch ganz allgemein zu einem luftigeren Raumgefühl führen.

(Foto: PR)
50 Liter mehr Stauraum
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Der Grund-Laderaum hat um 80 Liter auf 550 Liter zugelegt, maximal passen 1.600 Liter hinter die große Klappe (plus 50 Liter). Dazu soll eine verstellbare Lehne die Variabilität im Alltag verbessern – einer der Kritikpunkte beim Vorgänger.

(Foto: PR)
Zum Start im Herbst gibt es zunächst drei bekannte Motoren, darunter zwei Diesel.
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Als Einstieg fungiert ein 2,1-Liter-Vierzylinder mit 125 kW/170 PS, darüber rangiert eine hubraumgleiche Variante mit 150 kW/204 PS. Beide Triebwerke übertragen ihre Kraft über eine Neungangautomatik an alle vier Räder. Gleiches gilt auch für den einzigen Benziner, einen 2,0 Liter großen Vierzylinderturbo mit 155 kW/211 PS. Gegenüber den Motoren des Vorgängers sollen die überarbeiteten Aggregate um bis zu 19 Prozent sparsamer geworden sein; der kleine Diesel etwa soll mit fünf Litern Kraftstoff auskommen.

(Foto: PR)

Weil solche Abenteuer selten sind, haben die Entwickler den GLC vor allem besser für den Alltag gerüstet - und ihn dafür vor allem um zwölf Zentimeter in die Länge gezogen. Zwei Drittel davon kommen dem Innenraum zu gute. Weil das jetzt 4,66 Meter lange Auto zudem fünf Zentimeter breiter geworden ist, sitzt man vor allem im Fond spürbar besser als beim Vorgänger und das Kofferraumvolumen legt deutlich zu.

Schon bei aufrechter Rückbank fasst der GLC jetzt 110 Liter mehr als der GLK. Und wenn man mit einem Knopfdruck die Lehnen umschnappen lässt, wächst das Ladevolumen auf stattliche 1600 Liter. Wäre da nicht die höhere Ladekante, der GLC wäre fast so praktisch wie das T-Modell. Selbst da hilft die Luftfederung, weil man den Wagen so auf Knopfdruck um ein paar Zentimeter absenken kann.

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    Beide Eigenschaften hat Mercedes im neuen GLC vereint. Quelle: PR
    Schick und geländetauglich

    Beide Eigenschaften hat Mercedes im neuen GLC vereint.

    (Foto: PR)

    Die Sitzposition höher als im Pkw, der Innenraum üppiger und der Aktionsradius größer - musste man sich diese Vorteile bislang mit einem höheren Verbrauch erkaufen, fährt der GLC mittlerweile auf Sparflamme: Das Gewicht trotz des größeren Formats um 80 Kilo gesenkt, den Luftwiderstand reduziert, die Motoren optimiert und eine neue Neungang-Automatik eingebaut - so geht der Verbrauch um bis zu 19 Prozent zurück und sinkt für das vorläufig sparsamste Modell auf 5,0 Liter. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 129 g/km.

    Damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht: Ein paar Monate nach dem Start gibt es den GLC auch als Plug-In-Hybrid: 240 kW/327 PS stark und mit einem Steckdosenanschluss für die Lithium-Ionen-Batterie bestückt, fährt er bis zu 34 Kilometer elektrisch und kommt so auf einen Normverbrauch von 2,4 Litern (CO2-Ausstoß: 60 g/km).

    Zudem stehen dem Fahrer Assistenzsysteme bis hin zum beinahe autonomen Fahren zur Verfügung. Es gibt ein Head-Up-Display und einen Touch-Kontroller auf dem Mitteltunnel. Quelle: PR
    Der Innenraum ist großzügig.

    Zudem stehen dem Fahrer Assistenzsysteme bis hin zum beinahe autonomen Fahren zur Verfügung. Es gibt ein Head-Up-Display und einen Touch-Kontroller auf dem Mitteltunnel.

    (Foto: PR)
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