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Neue J.D. Power-Studie Korea schlägt Japan, Porsche schlägt alle

Das US-Marktforschungsinstitut J.D. Power befragt in seiner „Initial Quality Study“ Autofahrer nach der Zufriedenheit mit ihren Neuwagen. Dabei kommt es immer wieder zu überraschenden Ergebnissen. So auch diesmal.
18.06.2015 - 12:32 Uhr 1 Kommentar
US-Käufer haben an die teuren deutschen Sportwagen hohe Erwartungen. Sie werden nur in den seltensten Fällen enttäuscht, sagt die aktuelle J.D. Power-Qualitätsstudie. Quelle: PR
Porsche Boxster Spyder

US-Käufer haben an die teuren deutschen Sportwagen hohe Erwartungen. Sie werden nur in den seltensten Fällen enttäuscht, sagt die aktuelle J.D. Power-Qualitätsstudie.

(Foto: PR)

Jedes Jahr mit Spannung erwartet – die Ergebnisse der J.D. Power-Studie zur Neuwagen-Qualität in den USA. Das amerikanische, weltweit tätige Marktforschungsinstitut kommt mit seiner „U.S. Initial Quality Study“ (IQS) immer wieder zu überraschenden Ergebnissen. In der aktuellen Studie sind das die Kernaussagen: Die Koreaner vergrößern ihren Vorsprung in Sachen Qualität; zum ersten Mal in 29 Jahren liegen die Japaner unter dem Industriedurchschnitt.

Insgesamt attestiert J.D. Power der Industrie eine klare Verbesserung bei der Qualität, sieht aber Infotainment und Konnektivität auch in diesem Jahr wieder als Schwachpunkt. Renee Stephens von J.D. Power: „Die Smartphones haben dem Käufer gezeigt, dass moderne Technik heute problemlos arbeitet. Viele Autohersteller scheitern aber noch daran, diese hohen Erwartungen zu erfüllen.“ Stephens sieht im vergangenen Jahr aber deutliche Verbesserungen.

Für die Studie befragte J.D. Power in den USA 84.000 Käufer von Neufahrzeugen des Jahrgang 2015 genau 90 Tage nachdem die das Fahrzeug übernommen hatten. Gezählt werden die Probleme in dieser Zeit. Bei der Auswertung nach den in den USA angewandten Fahrzeugklassen ergibt sich für deutsche Hersteller das folgende Bild:

Erster bei den „Small Premium Cars“: BMW 2er
Erster bei den „Compact Sporty Cars“: Volkswagen Eos
Erster und zweiter bei den „Compact Premium Sporty Cars“: Porsche Boxster und Cayman
Erster bei den „Midsize Premium Cars“: BMW 5er
Erster bei den „Large Premium Cars“: BMW 7er
„Small Premium SUV“: Audi Q3, Mercedes-Benz GLA
„Compact Premium SUV“: Porsche Macan, Mercedes-Benz GLK
Dritter bei den „Midsize Premium SUV“: Porsche Cayenne
Zweiter bei den „Large Premium SUC“: Mercedes-Benz GL.

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    Diese Gebrauchten sind besonders zuverlässig
    Die Mercedes E-Klasse ist ein Muster an Zuverlässigkeit.
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    Beim neuen Gebrauchtwagenreport 2015 der Prüforganisation Dekra erzielte die Business-Baureihe wie in der Ausgabe des Vorjahres die besten Ergebnisse und erhielt den Titel „Bester aller Klassen“.

    (Foto: PR)
    Bei den Kleinwagen schnitt der Audi A1 in der HU am besten ab
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    Autos aus deutscher Produktion stellen in sieben von neun Fahrzeugklassen den Gewinner. Jeweils ein erster Platz geht nach Japan und Schweden. Berücksichtigt man auch die besten Fahrzeuge in den höheren Laufleistungsbereichen, holen die deutschen Hersteller 19 Bestwertungen.

    (Foto: )
    Bei den Sportwagen lag der BMW Z4 vorn
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    Für den Gebrauchtwagenreport wertet Dekra die Ergebnisse von insgesamt rund 15 Millionen Hauptuntersuchungen aus zwei Jahren aus. 

    (Foto: )
    Unter den Kompaktwagen siegte der Toyota Prius.
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    Insgesamt wurden 456 gängige Fahrzeugmodelle in neun Pkw- und Nutzfahrzeugklassen bewertet.

    (Foto: )
    Die wenigsten Mängel in der Mittelklasse zeigte der Volvo S60/V60
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    Das Ergebnis bei der HU zählt zu den wichtigsten Prüfsteinen für die Qualität eines Pkw-Modells. Bei der Dekra erzielten zuletzt vor allem deutsche Modelle Top-Ergebnisse.

    (Foto: )
    Zuverlässigster Van war der Ford C-Max
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    Vier Bestwertungen stehen für Japan zu Buche, je zwei für Schweden und Frankreich sowie eine für Italien.

    (Foto: )
    Hohe technische Qualität
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    Auf Platz zwei in der Kategorie "Beste aller Klassen" folgte bei der aktuellen Dekra-Auswerting das Mittelklasse-SUV Audi Q5 auf die Mercedes E-Klasse.

    (Foto: )

    Studien wie diese ziehen auch bei J.D. Power immer eine Rangfolge nach sich. Eine davon ordnet die bei der Studie gefunden Ergebnisse den Marken zu. Als Ergebnisse gelten von Neuwagenkäufern innerhalb von 3 Monaten ab Kauf gemeldeten Probleme. Hier das aktuelle Ranking:

    1. Porsche (80 Probleme pro 100 Autos)
    2. Kia
    3. Jaguar
    4. Hyundai
    5. Infinity
    6. BMW
    7. Chevrolet
    8. Lincoln
    9. Lexus
    10. Toyota
    11. Buick
    12. Ford
    13. Ram
    14. Honda
    15. Mercedes-Benz (hier liegt der Durchschnitt: 112 Probleme bei 100 Fahrzeugen)
    16. Audi
    17. GMC
    18. Dodge
    19. Volvo
    20. Nissan
    21. Cadillac
    22. Mini
    23. Mazda
    24. Volkswagen
    25. Scion
    26. Acura
    27. Mitsubishi
    28. Land Rover
    29. Jeep
    30. Subaru
    31. Chrysler
    32. Smart
    33. Fiat (161 Probleme pro 100 Autos)

    Der Sieg der marke Porsche kommt allerdings weniger überraschend als einige Platzierungen auf den Folgeplätzen. Dass die Zuffenhausener in den Augne ihrer Kunden die höchsten Qualitätsmaßstäbe anlegen kam auch bei den „Initial Quality Studies“ 2014 und 2013 schon heraus. Im vergangenen Jahr war zudem der Panamera wegen seiner wenigen Beanstandungen das bestplatzierte Fahrzeug in der gesamten Studie. Jaguar belegte 2014 Platz zwei vor Lexus und Hyundai.

    • amp
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    1 Kommentar zu "Neue J.D. Power-Studie: Korea schlägt Japan, Porsche schlägt alle"

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    • Welche Aussagekraft soll diese Studie eines US Marktforschungsinstitut haben? Platz 1 heisst also 80 Probleme bei 100 Fahrzeugen und Platz 15 bedeutet 112 Probleme bei 100 Fahrzeugen in 90 Tagen ...wirklich amüsant. Wir bekommen alle drei Monate Neufahrzeuge eines deutschen Premiumherstellers....Welche Probleme gibt es denn da nach 90 Tagen? Schlüssel weg?

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