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Offroad-Bike Halb Fahrrad, halb Motorrad – das kann die E-Enduro von Bykstar

Die E-Enduro von Bykstar sieht wie ein Motorrad aus. Doch viele Teile der Konstruktion kommen aus dem Fahrradbereich. Im Gelände hat das viele Vorteile.
  • Mario Hommen
03.11.2020 - 11:50 Uhr Kommentieren
  • Spotpress
Weniger als 50 Kilogramm soll die Bykstar-Enduro wiegen Quelle: Bykstar
Leichtgewicht

Weniger als 50 Kilogramm soll die Bykstar-Enduro wiegen.

München Während E-Mountainbikes sich seit Jahren optisch und technisch Motorrädern annähern, mehrt sich zugleich die Zahl elektrisch angetriebener Enduros mit Mountainbike-DNA. Ein solcher Grenzgänger ist auch die Elektro-Enduro des Münchener Start-ups Bykstar, die durchaus noch als Kraftrad durchgehen kann, bei der zugleich aber in erheblicher Zahl auch Komponenten von Mountainbikes verwendet werden.

Viele Bauteile zählt die luftig-leichten Konstruktion ohnehin nicht. Bykstar hat durchgezählt und ist auf insgesamt 117 gekommen. Immerhin 30 davon sind originäre Mountainbike-Komponenten, wie sich gut an der Vorderradführung mit Downhill-Gabel von RockShox erkennen lässt.

Vom Bykstar selbst kommt ein aus wenigen massiven Aluplatten zusammengeschraubter Rahmen, der auch zur Aufnahme eines Batteriepakets als auch des E-Motors dient. Letzterer bleibt mit einer Dauerleistung von 6 kW/8 PS im Leistungsfenster für Leichtkrafträder, mit 12 kW/16 PS Spitzenleistung kann er dieses sogar leicht überschreiten.

Der Motor hat jedenfalls leichtes Spiel, denn mit Batterie soll das Bike nur 47 Kilogramm wiegen. Laut Bykstar sind bis 100 km/h möglich, die allerdings aus Sicherheitsgründen auf 70 km/h begrenzt werden. Als Batteriekapazität nennt Bykstar 45 AH bei 60 Volt, was rein rechnerisch 2,7 Kilowattstunden entspricht. Im städtischen Bereich soll der herausnehmbare Akku eine Reichweite bis 85 Kilometer erlauben.

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    Gleich vier Varianten der Bykstar-Enduro sind angedacht. Die Version Sports ist für den Offroad-Sport gedacht. Das trifft auch auf die Custom genannte Linie zu, die es dem Besitzer erlauben soll, viele seiner eigenen Vorstellungen ins Fahrzeug einfließen zu lassen. Außerdem sind eine Cargo-Version für Lieferdienste sowie eine Urban genannte Stadt-Enduro angedacht, die alle Voraussetzungen für eine Straßenzulassung bieten und in der L1E-Klasse antreten soll, welche maximal 45 km/h erlaubt.

    Es wird vermutlich noch ein Weilchen bis zur Marktreife der E-Enduro von Bykstar dauern. Ein konkreter Termin der Verfügbarkeit wird jedenfalls nicht genannt. Konkreter sind indes die Vorstellungen beim Preis, den Bykstar mit rund 7.000 Euro für die Einstiegsversion beziffert.

    Mehr: Fünf Herbst-Gadgets für Radfahrer

    Aus lediglich 117 Teilen besteht die E-Enduro von Bykstar. 30 Bauteile stammen aus dem Mountainbike-Bereich Quelle: Bykstar
    Wenige Bauteile

    Aus lediglich 117 Teilen besteht die E-Enduro von Bykstar. 30 Bauteile stammen aus dem Mountainbike-Bereich.

    Die Bykstar-Enduro ist prädestiniert für den Offroad-Einsatz. Immerhin hält sie sich bei Ausflügen in die Natur mit Lärm- und Abgasemissionen zurück Quelle: Bykstar
    Bereit fürs Gelände

    Die Bykstar-Enduro ist prädestiniert für den Offroad-Einsatz. Immerhin hält sie sich bei Ausflügen in die Natur mit Lärm- und Abgasemissionen zurück.

    Sehr übersichtlich: Fürs Cockpit der Bykstar reicht ein kleines Display Quelle: Bykstar
    Sehr übersichtlich

    Fürs Cockpit der Bykstar reicht ein kleines Display.

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