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Opel Grandland X Dieser Opel steht im Schatten der Franzosen

Als jüngerer Bruder des Peugeot 3008 kann sich der Opel Grandland X kaum vom Konzernzwilling absetzen. Dem SUV fehlt ein eigenes Profil.
19.03.2018 - 09:01 Uhr Kommentieren
  • Spotpress
Opel Grandland X: Dieser Opel steht im Schatten der Franzosen Quelle: Peugeot
Neu im Gelände

Der Grandland X soll für Opel das SUV-Segment aufrollen.

Rüsselsheim In der heiß umkämpften Kompakt-SUV-Klasse hat es der Opel Grandland X doppelt schwer: Er muss nicht nur in Wettbewerb mit VW Tiguan und Co. um Käufer werben, sondern hat mit dem Peugeot 3008 auch noch einen weitgehend baugleichen Wettbewerber im eigenen Haus.

Die konzerninterne Konkurrenz ist nicht zu vernachlässigen, handelt es sich bei dem Franzosen doch immerhin um das „Auto des Jahres 2017“. Den Titel hatte sich der Crossover vor allem durch seine ausgeglichenen Eigenschaften und einen Spritzer Design-Charme erarbeitet.

Letzterer geht dem Opel allerdings weitgehend ab: Der Grandland X ist zwar ein durchaus gefälliges Auto im typisch nüchtern-eleganten Opel-Stil. Anders als beim kantigen Peugeot bleibt das Auge aber nirgends wirklich hängen. Zieht man neben dem Grandland noch den kleineren Crossland und den jüngst vorgestellten Hochdachkombi Combo in Betracht und vergleich sie mit ihren jeweiligen PSA-Geschwistern, stellt sich generell die Frage, ob für Opel im neuen Mutterkonzern designtechnisch die Rolle des teutonischen Langweilers vorgesehen ist.

Das Cockpit ist eigenständig im Opel-Stil gehalten Quelle: Opel
Innenraum auf hessisch

Das Cockpit ist eigenständig im Opel-Stil gehalten und etwas bieder.

Besonders auffällig ist die Differenz zwischen dem mit viel Gestaltungswillen und Liebe zum Detail entworfenen 3008 und dem Grandland im Innenraum. Während der Franzose dort seine leicht kantige Exzentrik zelebrieren darf, wirkt der Opel so bieder wie eine hessische Wohnstube. Immerhin sind alle Schalter am richtigen Ort, die Materialauswahl geht in Ordnung und die Verarbeitung lässt nichts zu wünschen übrig.

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    Punkten kann der Rüsselsheimer vor allem in zwei Kategorien: Beim Sitzen und in Sachen Infotainment. Gegen Aufpreis nämlich montiert Opel die mannigfach verstellbaren und sehr rückenfreundlichen Ergonomiesitze auf Fahrer- und Beifahrerseite (ab 390 Euro). Die sparen sich in der Basisvariante Schnickschnack wie Massagefunktion und Belüftung und sind dafür prima gearbeitet und auch auf überlangen Strecken noch bequem.

    Zweite Besonderheit ist der Online-Concièrge-Service „On Star“, bei dem ein menschlicher Gegenüber in einem Call-Center auf Wunsch Werkstattaufenthalte bucht oder das Navi programmiert. In der Regel funktioniert diese Rüsselsheimer Besonderheit reibungslos – und angenehmer als mit einer Computerstimme als Helfer.

    Günstiger als die Konzernschwester
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