Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Opel Insignia im Gebraucht-Check Hoffnungsträger made in Rüsselsheim

Er gilt als Vorzeigemodell der Opelaner. Mit dem Insignia wollten die Rüsselsheimer beweisen, dass sie in der Lage sind, gute Autos zu bauen. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich: Sie können es.
11.05.2013 - 09:39 Uhr 6 Kommentare
  • dpa
Besser als sein Vorgänger Vectra: Der Opel Insignia ist nicht besonders pannenanfällig, so das Urteil von TÜV und ADAC. Quelle: PR

Besser als sein Vorgänger Vectra: Der Opel Insignia ist nicht besonders pannenanfällig, so das Urteil von TÜV und ADAC.

(Foto: PR)

Berlin In der seit Jahren schwelenden Opel-Krise war er plötzlich da: der Insignia. Mit dem Mittelklassemodell verbanden die Rüsselsheimer Hoffnung im Gerangel mit der Konzernmutter General Motors. An dem gespannten Verhältnis vermochte das Modell zwar nichts ändern, doch wenigstens können die Opelaner für sich in Anspruch nehmen, ein recht gutes Auto auf die Räder gestellt zu haben. Gegenüber seinem etwas anfälligen Vorgänger Vectra hat der im Stammwerk gefertigte Insignia an Qualität zugelegt.

"Das Modell fällt nicht besonders negativ auf", schreibt der ADAC mit Blick auf seine Pannenstatistik und attestiert dem Auto «durchschnittliche Zuverlässigkeit». Auf dem Prüfstand bei der Hauptuntersuchung (HU) überwiegen die positiven Eigenschaften: Rost sei beim Insignia kein Problem, Bremsen lieferten bis dato gute Ergebnisse - insgesamt überzeuge der Insignia, heißt es im "TÜV Report 2013".

Aber kein Auto bleibt pannenfrei: Der ADAC diagnostiziert bereits ab dem zweiten Betriebsjahr Batterieprobleme. Zudem bekämen es die ersten Exemplare von 2008 vergleichsweise häufig mit Defekten an Generatoren und gerissenen Antriebsriemen zu tun. Anfällig sind demnach vor allem die Diesel: Turbolader-Probleme (2009) sowie Störungen des Motormanagements und der Ladedruckregelung (alle Baujahre) sind typische Macken.

2008 kam der Opel Insignia als Stufenhecklimousine und als Schrägheckmodell mit fünf Türen auf den Markt. 2009 reichte Opel den Sports Tourer genannten Kombi nach. Der Insignia heimste einige Auszeichnungen ein, darunter den "red dot design award". Mit dem Start der neuen Mittelklasse bei Opel wurde der Vectra eingestellt.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Selbst für ein Kernmodell ist das Angebot an Motoren riesig beim Insignia. Das Spektrum der gebauten Benziner reicht vom Vierzylinder mit 85 kW/115 PS bis zum V6 mit 239 kW/325 PS. Die Diesel, alles Vierzylinder, decken eine Spanne von 81 kW/110 PS bis 143 kW/194 PS ab. Seit Sommer 2012 im Angebot ist eine LPG-Variante für den Betrieb mit wahlweise Autogas oder Benzin, die auf 103 kW/140 PS kommt. In den beiden Jahren davor hatte Opel für den Insignia eine auf Bio-Ethanol ausgelegte, 162 kW/220 PS starke Motorvariante im Programm.

    Als Gebrauchter ist der Opel laut dem TÜV recht günstig zu haben. Die Schwacke-Liste weist für den Insignia 1.6 Selection mit Fließheck von 2008 (85 kW/115 PS) mit 9.700 Euro den niedrigsten Richtpreis aus, bei einer angenommenen Laufleistung von 67.200 Kilometern. Für ein gleich altes Fahrzeug können aber auch rund 16.100 Euro anfallen - etwa für den Insignia 2.8 V6 Turbo Sports Tourer 4x4 Cosmo mit 191 kW/260 PS (76.800 Kilometer).

    Jünger und günstiger ist der Insignia 2.0 CDTI Sports Tourer Selection mit 81 kW/110 PS von 2011, den Schwacke mit 14.850 Euro listet (44.850 Kilometer). Ein Insignia 2.0 Turbo Bio-Ethanol Edition mit Stufenheck kostet noch um die 15.950 Euro (43.200 Kilometer).

    Startseite
    Mehr zu: Opel Insignia im Gebraucht-Check - Hoffnungsträger made in Rüsselsheim
    6 Kommentare zu "Opel Insignia im Gebraucht-Check: Hoffnungsträger made in Rüsselsheim"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Nicht das es mir wirklich was angeht, aber das ist der Grund warum wohl Bochum zu geht: Opels würden wegen den unbegründeten Negativen Medienberichten weniger gekauft. Das jetzt Opel durch Bochum mit ins Grab gezogen werden will ist wohl nur Eigennutz. Sorry. Das in einer Marktwirtschaft bei Verluste auch Teil zugemacht werden ist ja eher normal...leider. Was nicht drin ist kann man nicht raus holen

    • Wenn der Insignia tatsächlich besser als der Vectra ist .... kaufe ich mir wieder einen OPEL. Hatte vor meinem Signum (1.9 CDTI; vernünftige Alufelgen geändertes Fahrwerk und dann hat der Schuh auch gepasst;-)) nie einen OPEL sondern stetig Fahrzeuge aus dem VAG-Konzern. Der letzte Wagen war ein sehr zuverlässiger SEAT LEON TopSport TDI. Jetzt nach 168 tkm mit meinem ersten OPEL kann ich nur positives berichten. Die Verschleisteile sind wesentlich günstiger als für ein VAG-Fahrzeug (ca. 1/3). Die Wartungen sind einfach, man hat sich Gedanken gemacht. Vom P/L/Q-Verhältnis absolut unschlagbar (was da alles rein passt) "und" zusammengbaut in Germany.

    • Selbst Schuld wenn man sich irgendwelche Tuning-Boxen für 3,50 € bei ebay kauft und anschließend der Turbo kaputt geht. Weniger Verbrauch bei deutlich mehr Leistung....Da wäre der Hersteller ja blöd, wenn er das nicht selbts machen würde.

    • ich kaufe mir 100% sicher wieder Opel, eine Marke die über 150 jahre besteht. Mein altes Astra cabrio steht nur draussen und hat nur Kurzstrecke hinter sich: keine Leckagen, Ölverbrauch oder Batterie. Alles funktioniert auch wenn es aus der Lopez era war. Rost war das einzige aber das hat man bei Opel ja seit über 10 Jahre 100% im Griff und am Insignia genau so. Die Negativberichte mit irgendwelchen sarkastischen Anmerkungen über Opel sind mittlerweile wirklich langweilig und unbegrundet.

    • Der TÜV stellt unlängst fest, das keine Autos nach sechs Jahren mehr Rostschäden aufweisen, wie die A-, B,- und C-Klasse! Die Schäden an Turboladern ziehen sich doch durch die gesamte Autoindustrie! Entweder nicht richtig warm gefahren, Kurzstrecke oder nach einer Vollgasfahrt auf der Autobahn einfach abgestellt, das ist nicht gut für diese Technik! Mein Favorit ist der Insignia 1.8i! Ein tolles Auto!

    • Ui, ein maximal fünf Jahre altes Modell hat noch keine Rostprobleme? Das ist ja wirklich ein Sonderlob wert. Und die Turboladerschäden quer durch alle Baujahre sind im Vergleich damit ja nun wirklich belanglos, denn so was bekommt man doch für schlappe 2.500 € von heute auf morgen repariert. Aber irgendwie scheinen die Käufer doch nicht ganz so blöd zu sein, wie manche Interessenvertreter glauben, denn die Preise zeigen doch eindrucksvoll, dass die Nachfrage nach gebrauchten Insignias noch schlechter ist als die nach neuen.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%