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Peugeot-Dreirad Metropolis 400 Das Imperium schlägt zurück

Wartezeit wegen hoher Nachfrage. Das ist aktuell beim angeschlagenen französischen Autobauer Peugeot ein ganz ungewöhnlicher Trend. Er betrifft auch ein ungewöhnliches Fahrzeug: Einen dreirädrigen Scooter.
08.07.2013 - 13:06 Uhr 3 Kommentare
Dreirad-Scooter „Metropolis 400 “: Peugeot bringt das Motorrad nun auch nach Deutschland. Quelle: PR

Dreirad-Scooter Metropolis 400“: Peugeot bringt das Motorrad nun auch nach Deutschland.

(Foto: PR)

Bad Sobernheim Seit 2006 hat der italienische Piaggio-Konzern in Frankreich knapp 60.000 Modelle seines Dreirad-Scooters MP3 verkauft. Das war dem heimischen Rollerproduzenten Peugeot lange ein Dorn im Auge. Jetzt schlägt das Imperium mit der Eigenentwicklung Metropolis 400 zurück, der mit Pkw-Führerschein gefahren werden darf. Weil die Nachfrage in Frankreich gewaltig ausfällt, können deutsche Interessenten den 8399 Euro teuren Dreiradler erst einmal nur bestellen, die Auslieferung erfolgt dann im September.

Ein Grund für die Begeisterung der Franzosen ist sicherlich die reinrassige Herkunft des Dreirades. Peugeot hat das Fahrwerk, den Motor und die Optik des Metropolis komplett selbst entwickelt. Die Produktion des Metropolis 400 erfolgt im Stammwerk in Mandeure. Schon auf den ersten Blick wirkt es schmaler, seine Linienführung moderner als das Italo-Dreirad von Piaggio. Automobiler Einfluss ist am Kühlergrill in der Front präsent, LED-Leisten und ein LED-Tagfahrlicht geben den passenden Technik-Touch.

Ebenso fortschrittlich gestaltet sich die Startprozedur: Mit einem Transponder in der Jackentasche aktiviert der Fahrer über einen Drehknopf die Zündung und lässt den Motor an. Das Herzstück des Franzosen ist ein wassergekühlter Einzylinder-Viertaktmotor mit 399 ccm Hubraum, der 27 kW/37 PS und 38 Nm maximales Drehmoment auf die Straße bringt. Ein kurzer Dreh am Gasgriff und der mit 265 Kilogramm recht schwere Metropolis setzt sich durchaus nachdrücklich in Bewegung. Ohne Beschleunigungslöcher prescht der Dreiradler gleichmäßig bis 110 km/h voran, als Spitzentempo gibt Peugeot 135 km/h an. Reibungsmindernde Maßnahmen im Inneren des Motors befeuern die Drehfreude und mindern den Verschleiß sowie den Verbrauch. So sind seine Lebensäußerungen sehr zurückhaltend, Vibrationen sind nicht spürbar und der Auspuffsound schmeichelt dem Ohr.

Der 8.399 Euro teure Dreiradler ist ab sofort bestellbar, die Auslieferung erfolgt im September. Quelle: PR

Der 8.399 Euro teure Dreiradler ist ab sofort bestellbar, die Auslieferung erfolgt im September.

(Foto: PR)

Tadellos fällt die Ergonomie aus: mit entspannter Haltung in 780 Millimetern Höhe, die Kniewinkel passen und die Füße ruhen auf einem flachen Trittbrett. Die Führerschein-konforme Fußbremse stört praktisch nicht. In der Lenkermitte lässt sich eine elektrische Parkbremse aktivieren und deaktivieren, im großzügigen Armaturenbrett mit zwei Rundinstrumenten für Geschwindigkeit und Drehzahl bieten Digitalanzeigen alle möglichen Informationen vom Reifendruck der einzelnen Räder bis zum Kraftstoffverbrauch und der Restreichweite.

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    Schade, dass die Frontscheibe nur manuell verstellbar ist. Stehend geben die beiden Arretierungen 130 Millimeter Zusatzhöhe frei. Der Stauraum unter der Sitzbank lässt sich über eine Heckklappe oder durch die geöffnete Bank beladen. Allzu viel passt in das zerklüftete Fach allerdings nicht hinein. Versuche, einen größeren Integralhelm zu verstauen, waren nicht von Erfolg gekrönt.

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    3 Kommentare zu "Peugeot-Dreirad Metropolis 400: Das Imperium schlägt zurück"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • zu Harlemjumps Kommentar
      Junge du hast doch wohl den Knall nicht gehört.

    • Danke, dass Sie mir keinen Schlaganfall wünschen!

      Peugeot behauptet gar nicht, dass das hier ein Motorrad sein soll.
      Sie nennen es "Scooter", gefahren wird es, wie man oben lesen kann, mit PKW-Führerschein und es sieht für mich wie ein ganz herrliches Spielzeug aus.


    • Ein Motorrad mit "Stützrädern" ist kein echtes Motorrad sondern etwas für Leute die entweder keinen richtigen Motorrad-Führerschein besitzen oder den ersten Schlaganfall (den ich niemandem wünsche) hinter sich gebracht und Angst haben umzufallen.

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