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Peugeot Mit Loeb zum Peak

Einen neunfachen Rallye-Weltmeister und einen auf 800 PS aufgepumpten Kleinwagen hat Peugeot als Paket geschnürt, um am 30. Juni im US-Bundesstaat Colorado das berühmte Bergrennen am Pikes Peak zu gewinnen.
23.04.2013 - 11:44 Uhr Kommentieren
Mit einem 800 PS starken 208 will Peugeot am 30. Juni im US-Bundesstaat Colorado das berühmteste Bergrennen am Pikes Peak gewinnen. Quelle: PR

Mit einem 800 PS starken 208 will Peugeot am 30. Juni im US-Bundesstaat Colorado das berühmteste Bergrennen am Pikes Peak gewinnen.

(Foto: PR)

Saarbrücken Neun Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft haben den Elsässer Sébastien Loeb schon lange in den Olymp seines Sports befördert. Nach dem Ausstieg aus der Rallye-WM hat sich der Ausnahme-Pilot auf die Suche nach neuen Herausforderungen begeben. Nun hat Peugeot einen ultimativen 208 auf die Räder gestellt, der mit 800 PS und Loeb am Volant den ersten Eintrag für die Löwenmarke in die Siegerliste beim Pikes-Peak-Rennen bescheren soll.

Natürlich hat das Sportgerät mit dem Kleinwagen 208 nur die Silhouette gemein. Die ist aus Kohlefaser-Material gebacken und über einen Gitterrohrrahmen gespannt. Von den rund 800 PS, die der aufgeladene V6 aus einem Le-Mans-Prototypen auf alle vier angetriebenen Räder entlässt, zehrt die Höhenluft bis zum 4.301 Meter hohen Gipfel erfahrungsgemäß rund 30 Prozent auf.

Die Franzosen treten in der Klasse "ohne Limit" an. Nur mit einem Extremfahrzeug wie dem "208 T16 Pikes Peak" bestehen realistische Siegchancen.

Seit 1916 treffen sich ambitionierte Privatfahrer und die Creme der Rennprofis, um auf der 19,99 Kilometer langen Strecke über rund 1.500 Höhenmeter die schnellste Zeit zu erzielen. Sébastien Loeb muss sich Ende Juni an der aktuellen Bestmarke von 9:46.164 Minuten orientieren, die 2012 ein Hyundai "Genesis" aufgestellt hat.

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    Loeb, der erklärte Asphalt-Spezialist, kann bei seiner Gipfelhatz vom Umstand profitieren, dass 2013 die gesamte Strecke erstmals in ihrer Geschichte über eine befestigte Fahrbahn verfügt. Für Peugeot wäre es eine Rückkehr aufs Siegerpodest, die Löwenmarke hat diese bedeutende Motorsportveranstaltung bereits 1988 und 1989 mit dem 405 T16 für sich entschieden.

    Die guten alten Zeiten, als die Piste zum Pikes Peak noch nicht komplett asphaltiert war: Ari Vatanen beim 1988 im Peugeot 405 T16. Quelle: PR

    Die guten alten Zeiten, als die Piste zum Pikes Peak noch nicht komplett asphaltiert war: Ari Vatanen beim 1988 im Peugeot 405 T16.

    (Foto: PR)

    „Das Pikes-Peak-Auto hat etwas von einem Biest“, findet Michael Trouvé, der im Styling-Center von Peugeot zusammen mit Attila Bocsi für die Erscheinung des 208 T16 Pikes Peak verantwortlich ist. „Die technischen Anforderungen dieses sehr speziellen Rennens spiegeln sich auch in der Form wieder. Die erforderliche Breite und Höhe, aber auch die Positionen der Räder und des Motors veränderten die Form des 208 ins Extreme. Wie im Motorsport üblich spielte die aerodynamische Effizienz eine große Rolle bei der Formgebung.“ Der Heckflügel des Peugeot 208 T16 Pikes Peak stammt vom erfolgreichen Sportwagen-Prototypen 908, vorn sorgt ein großzügig dimensionierter Frontsplitter für Abtrieb. 

    Bei der Entwicklung des 208 T16 Pikes Peak profitierte Peugeot auch von den Erfahrungen bei ihren Pikes-Peak-Siegen 1988 und 1989 durch Ari Vatanen und Robby Unser. Zu den vielen Motorsport-Enthusiasten, die bei Vatanens Fahrt zum Sieg im Dokumentarfilm „Climb Dance“ mitfieberten, zählte auch Sébastien Loeb. Etwas ungewohnt für den 39 Jahre alte Franzosen aus dem Elsass: Er muss die 156 Kurven zum Gipfel ohne die Ansagen eines Beifahrers bewältigen.

    Zum Schluss für die ewig Gestrigen, die es nicht mögen, dass die Strecke mittlerweile komplett asphaltiert ist, zwei Youtube-Videos unserer Helden Vatanen und Röhrl.

    Link 1: http://www.youtube.com/watch?v=J-K1B4sTX4o

    Link 2: http://www.youtube.com/watch?v=lzoHaIe9oOY

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