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Premiere BMW zeigt den i4 – Mit 530 PS auf Tesla-Jagd

BMW hat das seriennahe Design des i4 enthüllt. Das neue Elektromodell soll sich mit dem Tesla Model 3 messen. Dafür setzt BMW auf Sportlichkeit.
03.03.2020 Update: 03.03.2020 - 10:15 Uhr 5 Kommentare
Mit dem i4 will BMW-Chef Oliver Zipse den Anteil von Elektroautos am Absatz weiter steigern.
Selbstbewusster Konzernchef

Mit dem i4 will BMW-Chef Oliver Zipse den Anteil von Elektroautos am Absatz weiter steigern.

München Nach der Absage des Genfer Autosalons hat BMW die Weltpremiere seines vollelektrischen Concept i4 ohne Publikum in München gefeiert und im Internet übertragen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Dienstag, das viertürige Gran Coupé habe dank neuer Batterietechnik bis zu 600 Kilometer Reichweite. Das entspräche der Reichweite des bisherigen Spitzenreiters Tesla Model S.

Bei den Leistungsdaten setzt BMW auf Sportlichkeit. Der i4 soll bis zu 530 PS auf die Straße bringen und beschleunigt damit in circa vier Sekunden von null auf hundert. Die Höchstgeschwindigkeit soll nach Angaben des Herstellers bei über 200 Stundenkilometern liegen. Der dafür nötige Strom kommt aus einer 80 kWh großen Batterie.

Ein wichtiges Gestaltungsmerkmal ist die große Niere, die ihren prominenten Platz am Fahrzeug behält, obwohl sie nicht mehr zur Motorkühlung nötig wäre. Stattdessen beherbergt sie nun unter anderem die Sensorik der Fahrerassistenzsysteme. Darüber hinaus orientiert sich das E-Modell stark am konventionell motorisierten BMW 4er Gran Coupé, das im gleichen Werk gebaut werden wird und noch in diesem Jahr auf den Markt kommen dürfte.

Das Innere des i4 hat BMW futuristisch, aber auch sehr elegant gestaltet.
Zukunft im Innenraum

Das Innere des i4 hat BMW futuristisch, aber auch sehr elegant gestaltet.

Der aufgeräumte, weiß ausgekleidete Innenraum wird von einem konkaven Curved-Display geprägt, das die analogen Instrumente ersetzt und sich bis über die Mittelkonsole zieht. Unter der Haube kommt die fünfte Generation der Münchner E-Antriebstechnik zum Einsatz, die noch in diesem Jahr im SUV-Modell iX3 Premiere feiern wird.

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    Der vollelektrische i4 soll nächstes Jahr in München vom Band rollen. Zugleich soll dann auch der vollelektrische BMW iNext in Dingolfing gebaut werden. Einen Preis nennt BMW bislang noch nicht.

    Der BMW-Konzern werde dieses und nächstes Jahr insgesamt eine halbe Million Plug-in-Hybride und vollelektrische Fahrzeuge verkaufen und die verschärften CO2-Vorschriften erfüllen, betonte Zipse. Nächstes Jahr werde jedes vierte in Europa verkaufte Auto des Konzerns elektrifiziert sein.

    Ganze 530 PS soll das Modell auf die Straße bringen.
    Volle Sportlichkeit

    Ganze 530 PS soll das Modell auf die Straße bringen.

    Nach dem kleinen i3 haben die Münchner gerade den ersten vollelektrischen Mini auf den Markt gebracht und bereiten in China den Anlauf des vollelektrischen SUV iX3 vor. Die EU droht Autoherstellern bei Verstößen gegen Klimavorgaben mit hohen Strafen.

    Der Genfer Autosalon war wegen der Coronavirus-Epidemie ausgefallen. Im Münchner Forschungs- und Innovationszentrum von BMW, wo die i4-Premiere kurzfristig inszeniert wurde, war ein Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Zipse reichte BMW-Chefdesigner Adrian van Hooydonk zum Abschluss der Premiere die Hand, aber der zuckte zurück und streckte dem Konzernchef dann die Faust zum coolen „Fist Bump“ entgegen.

    Mehr: BMW will für das Elektroauto seine Grundsätze nicht aufgeben. Doch der Markt wird nicht mehr von Pragmatikern bestimmt.

    BMW setzt mit dem i4 auf volle Vernetzung.
    Voll digital

    BMW setzt mit dem i4 auf volle Vernetzung.

    Im Gegensatz zum i3 kommt das neue Elektromodell klassischer daher.
    Nicht zu ausgefallen

    Im Gegensatz zum i3 kommt das neue Elektromodell klassischer daher.

    • dpa
    • SPX
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    Mehr zu: Premiere - BMW zeigt den i4 – Mit 530 PS auf Tesla-Jagd
    5 Kommentare zu "Premiere: BMW zeigt den i4 – Mit 530 PS auf Tesla-Jagd"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wer braucht bitteschön 530 PS. BMW ist raus!

    • Fahre einen i3 und das, was mir fehlt ist Reichweite, und da sind 600 km anstelle von 360 km ein echter Schritt nach vorne. Würde gerne auf 300 ps verzichten, wenn es dafür mehr Reichweite gibt. Ansonsten .. tolles Design
      Ein Tesla ist für mich keine Option, da er sowas von langweilig ist. ... da warte ich lieber noch etwas, is ja auch noch nicht so alt, der i3.

    • Den Kommentar von Herrn Rummler halte ich für richtiger! - Nicht, dass ich Ihnen diesen Porsche Taycan nicht gönne! Aber das geht doch an der Wirklichkeit vorbei. Womit hat den z.B. VW über viele Jahre sein Geld verdient - Sicherlich eher mit dem Golf, Tiguan und Passat. Bei BMW ist es z.B. der 3er. Die paar Boliden werden immer quer subventioniert. Mit diesen Fahrzeugen zeigt man, was technisch möglich ist. Aber Geld damit zu verdienen, war noch nie möglich. - Bezüglich Porsche möchte ich keine Urteil abgeben, mangels Kenntnis.

    • Es ist absolut nachvollziehbar, das die Autobauer bei der Elektromobilität zunächst auf prestigeträchtige PS Boliden setzen. Zunächst muß dieses Produkt für die zahlungskräftigen Eliten attraktiv gemacht werden. Diese Eliten bestimmen die Trends. Im Zuge der weiteren Etablierung erfolgt der sogenannte Trickle Down Effekt, durch den, auch in den unteren Schichten, die Begehrlichkeit für ein E Mobil wächst. Erst dann, werden auch preiswerte Fahrzeuge mit E Antrieb gebaut werden. Denn trotz Förderung bleiben Gewinne, für die Unternehmen unabdingbar. Daher mein Apell an alle, die es sich leisten können, geht voran und kauft diese Fahrzeuge. Ich habe mir z.B.gerade eine Porsche Taycan, das schönste Auto, das Porsch seit langem gebaut hat, bestellt. Wer, wenn nicht wir ????

    • Für mein Empfinden geht die aktuelle Modellpolitik der Autobauer voll und ganz am Bedarf der Autofahrer vorbei. Welcher Mensch mit dem Wunsch nach einem verlässlichen, haltbaren und bezahlbaren Auto braucht hierzulande, bei hoher Verkehrsdichte und der Forderung nach einem Tempolimit der Rot-Grün-Fraktion, ein Auto mit 530 PS, einer tierfeindlichen Lederausstattung, überflüssigen Assistenzsystemen und technischen Spielereien (Ambientelicht, intelligente Lichtsteuerung, Kurvenlicht, Spurhalteassistenz...usw.) ??? Schwachsinn. Wer kann bzw. will sich einen Tesla leisten? Genau wie die Politik haben sich auch die Autokonzerne von den echten Bedürfnissen der Menschen verabschiedet.

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