Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Sportwagen Ein Elfer für ein halbes Jahr – Porsche plant eigenes Auto-Abo

Abo-Modelle sind für viele Nutzer eine Alternative zu Leasing oder Kauf. Auch Porsche bietet seine Sportwagen nun zum Flatrate-Kurs an.
  • Holger Holzer, Tim Spark
01.09.2020 Update: 01.09.2020 - 11:21 Uhr Kommentieren
  • Spotpress
Porsche Drive Abo   - Ein Elfer für ein halbes Jahr   Quelle: Porsche
Porsche Drive Abo

Nutzer können ihr Auto alle sechs Monate wechseln.

Stuttgart Streamingriesen wie Netflix oder Spotify zeigen, dass sich das Abo immer mehr durchsetzt. Auch Porsche führt jetzt ein Abo-Modell ein. Ab sofort können Kunden junge Gebrauchtwagen und Leasingrückläufer aller Modellreihen der Marke zum Paketpreis mieten. Die Mindestlaufzeit des „Porsche Drive Abos“ beträgt sechs Monate, inbegriffen sind 1.250 Freikilometer pro Monat sowie alle Kosten für Wartung, Verschleißteile und Versicherung.

Damit reagiere Porsche auf veränderte Bedürfnisse jüngerer Kunden, die kein Auto mehr besitzen, es aber nutzen wollten, erklärte Alexander Pollich, Chef der Porsche Deutschland GmbH. Nach sechs Monaten Miete kann das Fahrzeug gewechselt werden.

Die Abwicklung bei Porsche erfolgt über die Vertragshändler, künftig soll der Vertragsabschluss auch online möglich sein. Porsche will mit dem Angebot die Lücke zwischen der Kurzzeitvermietung und dem klassischen Leasing schließen. Die Preise starten bei rund 1.400 Euro pro Monat.

Es ist nicht der erste Versuch von Porsche, mit einem Auto-Abo durchzustarten. Anfang 2019 hatte der Sportwagenbauer den 911 über die Autoabo-Plattform Cluno angeboten.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Aktuell spielen Auto-Abos im deutschen Automarkt noch eine untergeordnete Rolle. Branchenbeobachter rechnen aber damit, dass der Anteil der Abos in den kommenden Jahren massiv steigen wird. Bis 2030 werden bis zu einer Million abgeschlossene Verträge pro Jahr erwartet, hat Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer vom Duisburger CAR-Institut in einer neuen Studie berechnet. „Das Interesse am Fahrzeug-Eigentum sinkt aufgrund von Risiken wie unvorhersehbarer Werkstatt-Besuche oder niedriger Restwerte weiter“, erklärt Dudenhöffer. Gerade junge Kunden schätzen die Flatrate-Angebote mit flexibleren Laufzeiten.

    In einer zweiten Studie wurden ausschließlich Personen befragt, die schon Erfahrungen mit einer Auto-Flatrate haben. Fast 90 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich nach Ablauf des Abonnements für eine erneute Nutzung des Modells entscheiden würden.

    Neben Porsche haben auch Hersteller wie Volvo oder Mercedes schon Abo-Modelle eingeführt. Den Großteil des Marktes machen aber Dienstleister aus, die verschiede Automarken im Abo anbieten.

    Mehr: Im Abo günstiger: Autobranche baut auf neues Geschäftsmodell

    Startseite
    Mehr zu: Sportwagen - Ein Elfer für ein halbes Jahr – Porsche plant eigenes Auto-Abo
    0 Kommentare zu "Sportwagen: Ein Elfer für ein halbes Jahr – Porsche plant eigenes Auto-Abo"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%