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Start in Deutschland Chinesisches Elektro-SUV zum Schnäppchen-Preis – das kostet der Aiways U5

Das chinesische Elektro-SUV Aiways U5 kommt nach Deutschland – und will die Konkurrenz preislich unter Druck setzen. Verkauft wird er über einen Elektronikhändler.
  • Mario Hommen
01.07.2020 - 07:42 Uhr 2 Kommentare
  • Spotpress
Elektro-SUV Aiways U5  - Erste Preisansage Quelle: SP-X/Peter Maahn
SUV zum Kampfpreis

Das SUV aus China soll in Deutschland für 26.000 Euro zu haben sein.

(Foto: SP-X/Peter Maahn)

Köln Das zum Sommer 2020 angekündigte Elektro-SUV Aiways U5 hat einen ersten offiziellen Preis: In der aktuellen Liste förderfähiger E-Fahrzeuge der Bafa (Stand 26.6.) wird der Stromer aus China mit einem Nettolistenpreis von 31.084 Euro geführt. Mit dem auf 16 Prozent gesenkten Mehrwertsteuersatz liegt der Verbraucherpreis damit bei rund 36.000 Euro, beim regulären Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent sind es 36.990 Euro. Der Preis in der Bafa-Liste bezieht sich auf das Modelljahr 2020 und die Ausstattung Standard.

Abzüglich der auf rund 9.500 Euro gestiegenen Umweltprämie wird der U5 also im günstigsten Fall um 26.500 Euro kosten. Aiways wird den U5 in Deutschland über seine Internetseite vertreiben; flankiert wird der Direktvertrieb von Euronics. Interessenten können bei ausgewählten Niederlassungen der Handelskette das Fahrzeug live erleben.

Euronics hat mittlerweile einen aktualisierten Zeitplan zur Markteinführung des U5 auf seiner Webseite veröffentlicht, der ab Juli die Präsentation an mehreren Standorten in Deutschland sowie die Möglichkeiten zu Probefahrten ankündigt. Parallel soll in China im Juli die Produktion für das Modelljahr 2021 anlaufen.

Die neuen Modelle werden dann ab August bei Euronics ebenfalls zur Testfahrt bereitstehen und zugleich der finale Konfigurator online gehen. Ab September sollen dann erste Fahrzeuge des neuen Modelljahres an Kunden geliefert werden. Der Aiways U5 ist ein rund 4,70 Meter langes Elektro-SUV mit einem 140 kW/190 PS-E-Antrieb. Dank einer 63 kWh großen Batterie soll eine WLTP-Reichweite von rund 400 Kilometer möglich sein.

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    2 Kommentare zu "Start in Deutschland: Chinesisches Elektro-SUV zum Schnäppchen-Preis – das kostet der Aiways U5 "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wenn die Kräfteverhältnisse so wären, dass Gleiches mit Gleichem vergolten werden könnte - - - dem ist aber nicht so. WIR sind ein viel zu kleiner Markt, 80-Milliönchen Menschenskinder. 500 Milliönchen in der EU.
      Vielleicht "mussten" Daimler, BMW & Co deshalb in die Ferne?!
      Der früher so genannte "Rest der Welt" hat den Spieß bereits einmal umgedreht! Gerade jetzt. Dort steigen nun die Löhne, wird nach und nach die Armut beseitigt. Bei uns fliegen die preiswerteren Produkte von dort ein.
      Nun müssen wir also einfach besser sein. Und siehe da - schon entstehen Fragen im Kopf, die mit "aber wie?" beginnen. Firmen wie TÖNNIES machen uns vor, was "die Anderen" uns voraus haben im Staatswesen. Wer nicht möchte, dass wir chinesische Verhältnisse in unserem Staat bekommen, um solche Zustände wie bei TÖNNIES oder Dieselskandal o.o.o. zu beseitigen, der sollte mit dafür tun, dass wir besser sind. Besser als deren Staatswesen. Besser als deren Produkte.
      Aber keinesfalls bessere Menschen vormachen... Denn die sind "wir" nicht. Und sind auch "die Chinesen" nicht.

    • Jahrelang mussten Daimler, BMW und Volkswagen mit massiven Einschränkungen auf dem chinesischen Markt kämpfen... Sie konnten beispielsweise ihre Fahrzeuge dort nur verkaufen, wenn sie ein Joint-Venture mit einem chinesischen Partner eingegangen sind. Dieser hat dann das know-how geklaut und an staatliche Behörden bzw. Unternehmen weitergeleitet... Und jetzt wundern wir uns warum Autobauer in China wie Pilze aus dem Boden sprießen...

      Meiner Meinung nach sollte die Europäische Union hier die gleichen Regeln anwenden wie China!!! Chinesische Unternehmen dürfen ihre Produkte in Europa nur dann verkaufen, wenn sie ein neues Joint-Venture gründen, wobei ein europäischer Partner mind. 51% halten muss.

      [...] Kommentar von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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