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TÜV Tuning-Night 1.000 Watt, Ratten-Rost und Swarovski-Steine

Auto-Tuning ist wie Damenmode: Die Trends wechseln schnell. Bei der "Tuning-Night" in Köln folgten rund 600 Tuning-Freunde folgten der Einladung des TÜV Rheinland und zeigten ihre automobilen Schätze.
08.07.2013 - 11:47 Uhr Kommentieren
Auf dem Gelände des TÜV Rheinland in Köln-Poll versammelten sich knapp 600 Tuning-Freunde mit ihren Fahrzeugen zur

Auf dem Gelände des TÜV Rheinland in Köln-Poll versammelten sich knapp 600 Tuning-Freunde mit ihren Fahrzeugen zur "Tuning-Night".

(Foto: MID)

Köln Bei der "Tuning-Night" in Köln präsentierte sich kürzlich der TÜV Rheinland zum fünften Mal als Partner der Szene und informierte darüber, was erlaubt ist und was nicht. Ziel ist es, Umbauwillige bereits vor der Modifizierung ihres Fahrzeugs darüber aufzuklären, was zu beachten ist, damit es bei der Fahrzeugabnahme nicht zu bösen Überraschungen kommt. Knapp 600 Tuning-Freunde folgten dem Ruf der Prüfgesellschaft und zeigten ihre automobilen Schätze.

Die Bandbreite der versammelten Karossen war enorm und reichte vom nur leicht modifizierten Ford Fiesta über leistungsstarke US-Boliden und "Japan-Renner" bis zu spektakulären Showcars. Der aufwendig umgebaute "Black Lupo" etwa besteht aus einem Zugfahrzeug, das einmal ein gewöhnlicher VW Lupo war, und einem Mini-Anhänger. Für diesen hat Installateur Björn Weißen aus Mönchengladbach eine weitere Lupo-Karosserie verwendet. Den vorderen Teil der Karosserie bis zur B-Säule hat Weißen entfernt, die B-Säule neu geformt und den vorderen Teil mit einer geschlossenen Klappe versehen.

Kurios: Der Anhänger des

Kurios: Der Anhänger des "Black Lupo" basiert auf dem hinteren Teil der Karosserie eines zweiten VW "Lupo".

(Foto: MID)

Beide Teile des Gespanns verfügen über einen spektakulären Hi-Fi- und Multimedia-Ausbau. 1 000 Watt beträgt die Dauerleistung der Anlage im "Black Lupo", die im geschlossen Fahrzeug sicher nicht zu ertragen sind. 14 TFT-Monitore sind verbaut, unter anderem in den Fußmatten.

Leicht übertrieben erscheint dem Tuning-Neuling auch die Verwendung von 2.760 Swarovski-Steinen allein an den Felgen, weitere finden sich am Fahrzeug verteilt, etwa als Hersteller-Logo auf dem Luftfilter. Mit einem Pkw hat dieses Kunstwerk auf Rädern nur noch wenig gemein.

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    Das VW Golf I Cabrio von Carsten Vogels setzt nicht nur auf schicken Lack und Tiefbett-Felgen mit Goldbeschlag, sondern mit der üppigen Lederausstattung auch auf innere Werte. Quelle: MID

    Das VW Golf I Cabrio von Carsten Vogels setzt nicht nur auf schicken Lack und Tiefbett-Felgen mit Goldbeschlag, sondern mit der üppigen Lederausstattung auch auf innere Werte.

    (Foto: MID)

    Das VW Golf I GTI Cabrio von Carsten Vogels aus Neuss-Kaarst ist dagegen ein relativ "normales" Auto. Den Wagen zeichnet nicht nur die aufwendige Lackierung in dem Braunton "Marrakesch" und dazu passende champagnerfarbene Tiefbett-Felgen von BBS mit goldenen Nieten aus. Besonderes Augenmerk hat der VW-Fan auch auf die inneren Werte gelegt.

    Gemeint ist hier nicht die Motorleistung, hier beließ es Vogels bei der serienmäßigen Maschine, sondern die optische Aufmachung im Motor- und Innenraum. Der gesamte Motorblock ist schwarz glänzend lackiert und etliche Leitungen sowie das Ansaugrohr und viele weitere Teile sind vergoldet.

    Im Motorraum des VW Golf I Cabrio sitzt ein originaler GTI-Motor. Allerdings ist der komplette Motorblock schwarz-glänzend lackiert und zahlreiche Komponenten sind vergoldet. Quelle: MID

    Im Motorraum des VW Golf I Cabrio sitzt ein originaler GTI-Motor. Allerdings ist der komplette Motorblock schwarz-glänzend lackiert und zahlreiche Komponenten sind vergoldet.

    (Foto: MID)

    Die Innenausstattung wirkt äußerst edel. Nicht nur die Sitze, sondern der komplette Innenraum vom Armaturenbrett über die Türverkleidungen bis hin zum Überrollbügel und der Sonnenblende ist einheitlich mit cremefarbenem Leder bezogen. Gleiches gilt auch für den mit mächtigen Lautsprechern ausgestatteten Kofferraum und den Verdeck-Schutz.

    "Die Bezüge habe ich speziell für das Fahrzeug von einem Sattler anfertigen lassen", sagt Vogels. Über die Kosten des Umbaus spricht er nicht so gerne. Nur soviel: Sie übersteigen den Preis eines neuen VW Golf mit Basis-Motorisierung deutlich.

    Vorherige TÜV-Absprache vermeidet späteren Ärger
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