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Urban Bikes E-Bikes im ADAC-Test: Nur eines schneidet schlecht ab

Elektrisch unterstützte Urban Bikes sehen nicht nur schick aus, sie fahren auch oftmals gut. Der ADAC-Test hat acht Modelle genauer getestet.
  • Mario Hommen
18.08.2020 - 12:40 Uhr Kommentieren
  • Spotpress
Die schlanken Elektrofahrräder sind in der Stadt beliebt. Quelle: AFP
Urban Bikes

Die schlanken Elektrofahrräder sind in der Stadt beliebt.

(Foto: AFP)

München Optisch reduziert, leicht und elektrisch – das sind die herausragenden Merkmale derzeit angesagter Urban Bikes, die vor allem designaffine Radfahrer ansprechen. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Modellen in verschiedenen Preisklassen, von denen der ADAC jetzt acht in einem Vergleichstest untersucht hat.

Das Ergebnis: Die Hälfte der Modelle ist „gut“, drei weitere Bikes schneiden mit „befriedigend“ ab, eines ist nur „ausreichend“. Testsieger mit der Gesamtnote 2,1 sind das Curt der Marke Ampler sowie das Friday 28.1 von Moustache. Letzteres zeichnet sich durch die besten Fahreigenschaften sowie das beste Antriebssystem aus. Zudem bietet es eine hohe Reichweite von 72 Kilometer sowie eine Zehngang-Kettenschaltung, was vor allem in bergigem Terrain Vorteile bietet. Ein unvorteilhaft verbauter Akku und das hohe Gewicht verhindern ein Abschneiden mit „sehr gut“.

Das Ampler Curt verzichtet auf eine Schaltung, weshalb es sich vor allem für den Einsatz in flachen Städten eignet. Besonders empfehlen kann es sich mit seinem geringen Gewicht von 13,7 Kilogramm und einer vergleichsweise guten Verarbeitung.

Wer eines der Siegermodelle will, muss kräftig investieren: Mit 2.890 beziehungsweise 3.000 Euro für das Moustache gehören beide zu den teureren Modellen im Test. Das trifft auch das rund 3.000 Euro kostende Coboc One Brooklyn zu, welches mit der Gesamtnote 2,2 knapp auf Rang 3 landete. Mit rund 2.000 Euro deutlich günstiger ist das Cowboy Easy Rider, welches aufgrund einiger Schwächen bei der Handhabung einen der vorderen Plätze verfehlt.

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    Günstigster Testkandidat ist das rund 1.000 Euro teure Maki M2 von Sushi. Mit der Gesamtnote 3,0 landete es auf dem vorletzten Platz. Moniert wurde unter anderem die Reichweite von durchschnittlich nur 25 Kilometer sowie Schadstoffe im Sattel.  

    Vier Testkandidaten wurden mit
    Gute Ergebnisse

    Vier Testkandidaten wurden mit "gut", drei mit "befriedigend" bewertet.

    Auf dem letzten Platz mit der Gesamtnote 4,2 landete das Original-Classic (Vinyl) von Geero. Bei diesem Modell bemängeln die Tester neben schlechten Bremsen auch den langen Nachlauf des Motors sowie Schadstoffe in den Lenkergriffen und im Sattel.

    Generell weist der Automobilclub darauf hin, dass der Alltagsnutzen von Urban Bikes aufgrund ihrer minimalistischen Ausstattung ohne Federung und Gepäckträger eingeschränkt ist. Vor allem Single-Speed-E-Bikes empfehlen sich nur für Fahrten in der Ebene, während die mit Schaltung auch hügeliges Terrain meistern. Außerdem sollten Käufer auf die Zuladung achten, die teilweise unter 95 Kilogramm liegt, während etwa der Testsieger von Moustache über 130 Kilogramm schultern kann.

    Mehr: Fünf Tipps für den E-Bike-Kauf

    Zweiter Testsieger wurde das Friday 28.1 des Herstellers Moustache Quelle: ADAC
    Zweiter Sieger

    Zweiter Testsieger wurde das Friday 28.1 des Herstellers Moustache.

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