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Volvo S40/V40 Alter Schwede, hast Du einen Verschleiß

Wer auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen ist und Volvos Limousine S40 und Kombi V40 im Blick hat, sollte wissen: Die Autos sind verschleißanfällig und nicht die zuverlässigsten.
18.06.2014 - 13:15 Uhr Kommentieren
  • dpa
Volvo S40/V40 Quelle: dpa

Volvo S40/V40

(Foto: dpa)

Berlin Wie sehr ein Autobauer seinen Ruf unterminieren kann, überdurchschnittlich robuste Autos zu bauen, belegt Volvo am Beispiel S40/V40. Die bis 2004 gefertigte Baureihe lief gemeinsam mit dem Mitsubishi Carisma in den Niederlanden vom Band.

Die Autos nutzten die gleiche technische Plattform, teilweise fährt der Volvo auch mit Dieselmotoren von Renault. Limousine (S40) und Kombi (V40) sind laut Experten nicht sonderlich haltbar.

Bei der Kfz-Hauptuntersuchung fallen der S40 und der V40 durch überdurchschnittlichen Verschleiß auf, hält der «TÜV Report 2014» fest. Auch Bremsscheiben und -schläuche werden öfters beanstandet. Und Ölverlust ist ebenfalls nicht selten.

Diese Autos glänzen mit wenig Wertverlust
autokauf
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Zwei Mal im Jahr rechnen die Restwert-Experten von Bähr & Fess Forecasts aus, was zulassungsstarke deutsche Neuwagen in 16 Fahrzeugklassen in den kommenden Jahren an Wert verlieren und wieviel Restwert sie wohl behalten werden. Über die Ergebnisse berichtet Focus Online umfangreich, sie sind in zwei Kategorien unterteilt: Relative und absolute Restwerte.

Relativer Restwert meint: Wieviel Prozent vom ursprünglichen Anschaffungspreis sind nach vier Jahren noch als Wert vorhanden? Absolute Restwerte weisen in Euro aus, was das entsprechende Fahrzeug bei durchschnittlicher Nutzung aufgezehrt hat, bzw. wie viel noch übrig ist.

Handelsblatt Online zeigt die auffälligsten Ergebnisse der aktuellen Prognosen in Bildern ...

(Foto: PR)
skoda citigo
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Es sollte sich allmählich herumgesprochen haben: Deutsche Autos sind nicht immer die wertstabilsten. Der tschechische Kleinstwagen Skoda Citigo schneidet in Sachen Restwert beispielsweise besser ab als sein baugleicher deutscher Konzernbruder VW Up.

Der Skoda Citigo 1.0 44 kW als 3-Türer kommt bein einem Neupreis von 8.890 Euro auf 54 Prozent prognostizierten Restwert, was bis 2018 gleichzeitig 4.089 Euro Wertverlust bedeutet. Das ist Platz 1 bei den Kleinstwagen, dem sogenannten A-Segment.

(Foto: PR)
dacia sandero
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Am wenigsten Geld, absolut, also in Euro gesehen, verlieren Neuwagenkäufer bei den Kleinwagen mit dem Dacia Sandero: 3.204 Euro in vier Jahren. Die einfache Regel: Was nicht viel kostet, kann auch nicht viel verlieren. Und der Dacia kostet als Basismodell nur unschlagbare 6.890 Euro.

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mini one
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Beim relativ (also prozentual betrachtet) geringsten Wertverlust in der Klasse der Kleinwagen heißt der Sieger Mini One, ihn hat die BMW-Tochter gerade umfassend überarbeitet. Er schafft als 75 kW-Version bei einem Neupreis von 17.450 Euro einen Restwert in der Prognose von Bähr & Fess Forecasts von stolzen 59 Prozent. Wertverlust in vier Jahren: 7.154 Euro.

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c-klasse 2
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Zum Hintergrund der Untersuchung, die im April 20134 abgeschlossen wurde: Als Kaufzeitpunkt des Neuwagens wird das Frühjahr 2014 sowie der offizielle Listenpreis angenommen. Der Verkauf des Autos wird für Frühjahr 2018 zum Händlerverkaufspreis prognostiziert, angenommen wird außerdem eine klassenspezifische Durchschnitts-Jahresfahrleistung.

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bmw x5
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In der Zulassungsstatistik sind SUV bei den Deutschen gerade besonders beliebt. Und bei den großen der Gattung weist der BMW X5 den höchsten Restwert in Prozent aus. Den geringsten Wertverlust in Euro verbucht aber der Hyundai Santa Fe.

Der BMW X5 sDrive 25d kostet 52.100 Euro, behält 53,5 Prozent Restwert und verliert somit 24.226 Euro. Der Hyundai Santa Fe 2.4 2WD kostet 29.990 Euro, behält zwar nur 47 Prozent Restwert, verliert aber auch nur schlanke 15.894 Euro.

(Foto: PR)
porsche boxster
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Bei den Sportwagen glänzt, wie bereits bei vielen früheren Untersuchungen, Porsche. Der Boxster S, ab 60.191 Euro im Verkauf, behält 58,5 Prozent an Wert, das ist Platz 1. Beim Porsche 911 Targa mit Allradantrieb sind es 56,5 Prozent, was Platz 2 bedeutet.

Den geringsten Wertverlust in Euro weist der Nissan 370Z aus, der von 32.900 Euro Anschaffungspreis bis 2018 nur 18.917 Euro verliert.

(Foto: PR)

Was die Pannenanfälligkeit anbelangt, zählen die Fahrzeuge aus der gesamten Bauzeit nicht zu den zuverlässigsten. Der Club verzeichnet als Pannenursache abgerutschte Turboschläuche und undichte Motoren bei den ersten Baujahren. Bei Dieseln rissen die Zahnriemen. Nasse Zündkerzen sind bei Exemplaren von 1998 bis 2002 ein Problem. Und bei Fahrzeugen von 1998 kann schon mal die Schaltung haken.

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    Die Baureihe S40/V40 kam 1996 zu den Händlern und wurde vier Jahre später erstmals überarbeitet. Laut Volvo war der V40 der erste Kombi des Herstellers in der Mittelklasse mit Premium-Anspruch. Vergleichsweise früh hatte der Volvo Sicherheitsfeatures wie ABS sowie Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags an Bord.

    Im Jahr 2004 liefen die letzten Exemplare von Kombi und Limousine vom Band. Die Nachfolgegeneration - der Kombi hieß fortan V50 - gilt als weit zuverlässiger.

    Das Angebot an Motoren ist recht beschränkt. Die Benziner der Baureihe leisten je nach Modell und Baujahr 77 kW/105 PS bis 147 kW/200 PS. Als Diesel wurden Modelle mit 66 kW/90 PS bis 85 kW/115 PS ausgeliefert. Stärkere Motoren, darunter auch Fünfzylinder, kamen ebenso wie die Ethanol-Versionen Flexi Fuel erst mit der Nachfolgegeneration.

    Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wird die Limousine Volvo S40 2.0T Sport Comfort mit 120 kW/163 PS von 2003 laut der Schwacke-Liste für rund 3.850 Euro gehandelt. Der Marktbeobachter Schwacke geht dabei von einer Laufleistung von 140.200 Kilometern aus.

    Ein V40 1.9 D Classic Limited Edition mit 85 kW/115 PS von 2004 sollte demnach für 3.750 Euro aufzutreiben sein (180.100 Kilometer). Günstiger ist mit gut 3.000 Euro der Benziner V40 1.6 Sport von 2002 mit 80 kW/109 PS (161.800 Kilometer).

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